Fallstudie

09.07.2008 um 08:41 Uhr

Dreams are my reality

Echt irre, was Träume so in einem auslösen können. Sie sind bunt und emotional und stürmisch und spannend, und die ganzen langweiligen Selbstverständlichkeiten des Alltags kommen nicht einmal vor. Irgendwie sind sie die Essenz des Gefühls. Besonders schön ist es, wenn man nach dem Aufwachen nicht mal genau weiß, ob das jetzt wirklich passiert ist oder nicht.

Ich habe geträumt, dass ich in unserer Straße fahre, als ich an und in den Bäumen lauter tote Vögel sehe, große und stolze Vögel, aufrecht, aber ganz eindeutig tot. Ich bitte den Fahrer (wer war das überhaupt?) hektisch anzuhalten und renne hin. Sie stehen da in endlos langen Reihen wie ausgestopft und überall liegen Federn, weiße braune, weiche und starre Flügelfedern (ja, danke der Nachfrage, manchmal gruselt es mir vor mir selber...)

Ich bin verweifelt weil ich weiß, dass dies nur eine Tat voller Grausamkeit gewesen sein kann und laufe immer wieder an diesen Baumreihen vorbei und wimmere und denke, das kann doch nicht sein. Plötzlich umgreifen mich starke Arme von hinten und halten mich ganz fest, als wollten sie mich vor meiner Raserei schützen. Halten mich ganz innig, so dass ich mich augenblicklich beruhige und es geschehen lasse, mich fallen lasse.

Der Typ, der zu den Armen gehört ist völlig unspektakulär, vielleicht sogar fast eher unattraktiv, mit braunen Haaren ohne richtigen Schnitt, nerdigen Klamotten und etwas schiefen Zähnen. Aber seine "Tat" hat ihn für immer in mein Herz gebrannt. So einen Mann braucht man. Einen, der eingreift und festhält...

Diese Sehnsucht ist über das Aufwachen hinaus geblieben, und der Witz ist: alle Betroffenen ahnen nicht mal was davon. Das ist die Macht der Träume, die ich meine....

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenYuka schreibt am 10.07.2008 um 11:21 Uhr:wow... wirklich ein merkwürdiger traum...aber du hast recht...so einen mann braucht man...

    Yuka

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