Weblog von Hans-Wolfgang

23.11.2008 um 01:15 Uhr

nach Jahren endlich ein wirklicher Schuss

von: tao

Wütend 

Als Eugen Herrigel bei seinem japanischen Zen-Meister die Kunst des Bogenschießens lernte und nach Jahren noch nicht „richtig“ schoss, fand der Lehrer eine scheinbar unverständliche Begründung: „Die rechte Kunst“, rief der Meister aus, „ist absichtslos! Je hartnäckiger Sie dabei bleiben, das Abschießen des Pfeils erlernen zu wollen, damit Sie das Ziel ganz sicher treffen, umso ferner das andere rückt. Es steht Ihnen im Wege, dass Sie einen viel zu willigen Willen haben. Was Sie nicht tun, das, meinen Sie, geschehe nicht.“ Als Herrigel nach Jahren endlich einen wirklichen Schuss zustande brachte, erklärte der Meister, was geschehen war: „Sie verweilten diesmal völlig selbstvergessen und absichtslos in höchster Spannung; da fiel der Schuss von Ihnen ab wie eine reife Frucht.“ Was Herrigel hier einen Schritt weiterbrachte, war nach den Worten des Lehrers seine Absichtslosigkeit und damit Selbstvergessenheit. Das ist ein entscheidendes Stichwort: Selbstvergessenheit. Denn wer sich selbst vergisst, der verfolgt auch keine Absicht mehr. Um wirklich zu verstehen, was hier gemeint ist, müssen wir den Begriff des „Selbst“ etwas differenzierter betrachten. Natürlich ist es die „Person“ Herrigel, welche den Bogen spannt und schließlich die Sehne loslässt. Aber diese Person denkt nicht mehr in den Kategorien des Ich: Ich muss! Ich darf! Ich soll! Mache ich es (meinem Meister) recht? usw. In vielen Menschen bleibt das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit ebenso stark wie in ihrer frühen Kindheit; in anderen ist es der Hunger nach Zuneigung; wiederum in anderen das Bedürfnis nach Bestätigung oder die Furcht vor Missbilligung; und jeder dieser Faktoren ist die Quelle und Triebfeder der gesamten Persönlichkeit. Diese Analyse steht in völligem Einklang damit, dass wir uns vom inneren Sich-Richten befreien sollten sowie damit, dass uns die vorgefassten Bilder im Weg stehen. Und sie drängt uns zu der Einsicht, dass eine der schädlichsten Motivationen, die in vielen von uns unerkannt fortbestehen, die Sehnsucht nach Zustimmung, Beifall und Billigung ist. Wenn wir uns davon trennen, trennen wir uns von dem, was die spirituellen Traditionen Ich nennen. Absichtslos heißt, sich selbst vergessen.

 

16.11.2008 um 00:55 Uhr

I became nonexistential

von: tao


 

In the night of March 21, 1953, while still a student at the University of Saugar, Osho attained complete enlightenment. He describes the event:

„That night another reality opened ist door, another dimension became available. Suddenly it was there – the other reality, the separate reality, the really real, or whatsoever you want to call it. Call it God, call it truth, call it Dharma, call it Tao or whatever you will.

That night I became empty and became full. I became nonexistential und became existence. That night I died and was reborn.“

While continuing with the boundaries of his academic career, Osho began zu travel and speak to people about his experience and the teachings which grew out of it. He was both an eloquent speaker and advocate for controversial religious views. Finally in 1966 he resigned his university post and became a full-time spiritual leader. He traveled throughout India from his home in Jabalpur for several years before moving to Bombay in 1969 with a small group of his most dedicated disciples. Around 1970 the first Westerners discovered him and began to come to his Bombay apartment headquarters. Then in 1974 he purchased a site for an ashram in Poona and founded the Rajneesh Foundation (now the Osho Commune International).

 

http://www.youtube.com/watch?v=Mk7HYgFR1Bk