Taoistische Reflektionen

11.04.2005 um 02:26 Uhr

Tao Te King 22 (1)

von: tao

Laotse ist ein Paradox.

Seine ganze Lehre ist paradox,

und bevor man nicht versteht, was ein Paradox ist,

wird man Laotse nicht verstehen können.

Was ist nun eigentlich ein Paradox ?

Vor allem istes nicht logisch, es ist unlogisch.

Oberflächlich gesehen sind da zwei Gegensätze,

die man willkürlich kurzschließt,

zwei Gegensätze,die man zusammensetzt.

Logik ist Konsistenz; Unlogik ist paradox.

Es gibt nur zwei Seinsweisen, hier in dieser Welt:

du kannst hier sein als ein logischer Denker

oder du kannst hier sein als ein paradoxes Leben.

Wenn du das Paradox verstehst,

verschwindet das Denken, denn das Denken kann damit nicht zurechtkommen;

das Paradox ist ein Gift für das Denken, es tötet mit absoluter Sicherheit.

Darum verwendet Laotse das Paradox,

um das Denken ganz zu eliminieren.

Wenn das Denken nicht mehr ist, hast du die Ganzheit erreicht;

in dem Moment, in dem das Denken nicht mehr da ist, hat sich schon Tao ereignet.

Für Laotse ist also

das Verstehen des Paradox der ganze Prozeß der Meditation.

Das ist sein Weg, seine Meditationshilfe.

10.04.2005 um 14:06 Uhr

Tao Te King 22

von: tao

Nachgiebigkeit führt zur völligen Verschonung.

Biegsamkeit führt zur Geradheit.

Innere Leere führt zur Erfüllung.

Erschöpfung führt zur Erneuerung.

Mangel führt zu Besitz.

Überfluß führt zur Verwirrung.

Daher erfaßt der Weise das Eine,

und wird zum Muster für die Welt.

Er zeigt sich nicht selbst

und ist deswegen hell und klar.

Er rechtfertigt sich nicht selbst,

und ist deswegen legendär.

Er rühmt sich nicht selbst,

und ist deswegen vertrauenswürdig.

Er ist nicht stolz auf sich,

und steht deswegen über den Menschen.

Weil er nicht streitet,

kann keiner in der Welt gegen ihn kämpfen.

Ist es nicht genau so, wie es die Alten sagen:

"Wer nachgibt, bewahrt sich seine Ganzheit" ?

So bleibt er verschont und die Welt staunt.

 

10.04.2005 um 02:57 Uhr

Tao Te King 47 VIII

von: tao

Kennenlernen ist ein lebendiger Prozeß.

Es ist nicht etwas, das dir hinzugefügt wird,

es ist etwas, in was du hineinwächst.

Wissen ist etwas, das

dir aufgesetzt wird.

Du wächst nicht dadurch,

nein, du schleppst es als eine Bürde mit dir herum.

Einen gebildeten Intellektuellen sieht man immer beladen, schwer belastet,

Berge von Wissen schleppt er auf seinen Schultern.

Sein Gesicht sieht sehr ernst aus,

todernst,

und sein Herz ist ganz verschüttet unter dieser Last.

Ein erkennender Mensch ist schwerelos.

Er muß nichts mit sich herumtragen.

Er ist zu Höhenflügen imstande.

Die Erdanziehung betrifft ihn nicht mehr.

Er wird von der Erde nicht mehr festgehalten,

denn die Erde kann nur das an sich ziehen, was schwer wiegt.

Er bleibt auf der Erde, aber er ist nicht von der Erde.

Das ist wohl der Sinn des Spruchs von Jesus, den er immer wieder sagt:

Mein Königreich ist nicht von dieser Welt ...

Es ist von einer anderen Welt, der Welt des Seins, der Ewigkeit.

Wenn du den Unterschied recht verstehst,

dann denke immer daran, dich nie auf den Pfad des Wissens zu begeben.

Begib dich auf den Pfad des Erkennens, des Seins,

denn nur dann kannst du etwas gewinnen:

nicht daß du dann mehr Informationen hast, aber du wirst mehr,

und das ist der entscheidende Punkt, um den es geht -

du mußt wesentlicher werden:

Willst du Wissen haben oder erkennend sein ?

Mit unserem Wissen ziehen wir einen Schlußstrich

und beenden damit unseren Erkenntnisprozeß.

Unser Wissen ist wie das Wasser,

das wir uns am Fluß der Erkenntnis in Flaschen abgefüllt haben

und das wir nun stolz mit uns herum tragen.

Bleib lieber im Fluß und lass das Erkennen nie aufhören,

werde zum Fließen und sei der Fluß.

09.04.2005 um 02:03 Uhr

Tao Te King 47 VII

von: tao

Ein Mensch mit Bildung ist ständig dabei,

den Staub aufzusammeln, den die Buddhas hinterlassen haben.

Er glaubt an sie, an die, die erkannt haben.

An was er auch immer glaubt,

es ist tot.

Er hat sich selbst nicht geboren.

Er hat nur Wissen von anderen zusammengetragen,

alles ist geborgt,

und wie kann Wissen ausgeliehen werden ?

Wie kann Sein verliehen werden ?

Wenn Wissen wahr sein soll,

dann kann es nur aus der eigenen Natur des Seins stammen.

George Gurdjieff fragte die Leute -

Sucher, die zu ihm kamen -

das erste, was er sie fragte, war immer: Bist du an Wissen interessiert oder am Sein ?

Denn wir geben hier Wesentliches

und wir kümmern uns nicht ums Wissen,

also triff eine gute Entscheidung.

Wenn es dir ums Wissen geht, dann geh wo anders hin.

Wenn es dir um das Sein geht, bleib hier.

Aber entscheide dich ganz klar und eindeutig.

Was ist der Unterschied zwischen Sein und Wissen ?

Der selbe

wie der Unterschied zwischen Wissen und Kennenlernen.

08.04.2005 um 03:08 Uhr

Tao Te King 47 VI

von: tao

Alles Wissen ist Glaube.

Erkennen ist nicht Glaube,

es ist kennenlernen.

Es ist deine Wahrnehmung,

es ist deine Vision,

es ist dein Wachstum.

Es ist wie bei der Mutter - das Kind wächst in ihrem Bauch heran,

sie weiß, das Kind ist ein Teil von ihr,

ihre eigene Ausdehnung, ihr eigenes Sein,

Blut und Knochen.

Ein Vater ist nur äußerlich, er gehört nicht innerlich dazu.

Er glaubt einfach,

daß das Kind sein Kind ist.

Ein Mensch mit Bildung glaubt, daß er weiß.

Ein Mensch, der versteht, weiß.

Erkennen ist eine Transformation in deinem Sein,

es ist wie eine Schwangerschaft, du mußt es durchmachen,

du mußt dich selbst zur Welt bringen,

eine Auferstehung in die Ewigkeit,

eine Abkehr von der Zeit

und ein sich begeben in Nicht-Zeit,

ein Umkehren

vom Denken zum Nicht-Denken,

aber das ist etwas so erstaunliches, daß du weißt, wenn es in dir geschieht.

07.04.2005 um 03:04 Uhr

Tao Te King 47 V

von: tao

Das ist eben das Paradox:

Ein erkennender Mensch versteht

und ein wissender Mensch weiß nichts,

kann nichts wissen,

denn das Wissen kann dem Leben nie begegnen -

im Gegenteil, es ist das Hindernis,

die einzige Barriere,

die Trennwand.

Es ist genau so wie:

Eine Mutter weiß, daß das Kind ihr Kind ist,

der Vater weiß es nicht,

ob das Kind sein Kind ist.

Der Vater glaubt es nur.

Aber eigentlich weiß er es nicht.

Nur eine Mutter weiß das !

Es geschah,

als Mulla Nasrudin in Diensten stand

als ein Wesir in einem kleinen Königreich.

Der König war sehr großzügig;

nicht sehr reich

(es war ein kleines Königreich)

abedr trotzdem sehr großzügig.

Jedes Jahr pflegte Nasrudin zu ihm zu kommen und ihm mitzuteilen,

daß seine Frau ein Kind geboren hätte,

und der König gab ihm jedesmal wertvolle Präsente,

für das Kind und für die Mutter,

aber allmählich ging das zu weit, denn wie gesagt, jedes Jahr war es wieder soweit.

Als das zwölfte Kind geboren worden war und Nasrudin wieder zu ihm kam,

sagte der König: Mulla, das geht jetzt wirklich zu weit,

und die Welt leidet sowieso schon zu sehr an Überbevölkerung, was tust du da eigentlich ?

Wenn du in dieser Geschwindigkeit fortfährst,

wirst du eine kleine Nation erzeugen.

Du machst immer weiter, Jahr für Jahr -

hör auf damit !

Laß dieses Kind das letzte sein !

Und wenn du nicht damit aufhören kannst,

wenn du es wirklich nicht lassen kannst,

dann ist es besser, du bringst dich um,

als daß du weiter die Erde überstrapazierst.

Nasrudin war sehr deprimiert.

Dann wurde des dreizehnte Kind geboren - was nun ?

Er dachte sich, es ist wohl besser, jetzt nicht zum König zu gehen -

er sollte wohl in den Wald gehen

und Selbstmord begehen, wie es der König gesagt hatte.

Er ging also in den Wald,

er bereitete alles vor, um sich zu erhängen,

er war kurz, ganz kurz davor,

gleich würde er tot unter dem Baum baumeln -

da sagte er sich plötzlich, Nasrudin !

Gib acht ! Du hängst vielleicht den falschen Mann !

Ein Vater glaubt einfach,

eine Mutter weiß.

Das lebendige Kennenlernen ist wie eine Mutter,

das tote Wissen ist wie ein Vater.

06.04.2005 um 03:33 Uhr

Tao Te King 47 IV

von: tao

Das Wissen erzeugt Zukunft,

die Zukunft schafft Sorgen.

Je mehr du weißt, desto mehr bist du besorgt,

desto mehr ist dir unwohl,

niemals mehr einfach so, zuhause,

ein Zittern bleibt.

Das ist pathologisch.

Ein erkennender Mensch

ist ganz anders - er lebt hier.

Dieser Moment ist alles,

als wenn es kein Morgen gibt -

und in Wirklichkeit existiert es auch nicht,

das Morgen hat es nie gegeben,

es ist ein Teil des Spiels des Denkens.

Es ist ein Traum des menschlichen Wissens.

Dieser Moment ist alles,

und ganz und gar alles.

Erkennen geht vertikal in diesen Moment hinein,

geht tiefer, tiefer, immer tiefer.

Ein verstehender Mensch

hat Tiefe,

sogar seine Oberfläche ist nichts als Teil der Tiefe.

Er hat keine oberflächliche Außenansicht,

seine Oberfläche ist auch Teil seines Tiefgangs.

Und ein gebildeter Mensch ?

Er hat keinen Tiefgang,

seine Tiefe ist auch Teil seiner Außenansicht.

05.04.2005 um 03:11 Uhr

Tao Te King 47 III

von: tao

Ein Mensch, der weiß,

ist ein Mensch, der plant,

und das Leben ist ein ungeplantes Fließen.

Leben ist Freiheit,

du kannst es nicht kanalisieren,

du kannst es nicht kategorisieren,

darum verpaßt der Mensch mit seinem Wissen das Leben.

Er weiß viel,

und er weiß nichts.

Er weiß zuviel

und er ist bloß leer und hohl.

Man kann keinen oberflächlicheren Menschen finden,

als einen Menschen mit Bildung.

Er ist bloß Oberfläche und Außenansicht,

er hat keinen Tiefgang,

denn die Tiefe kommt durch

Ewigkeit.

Zeit ist horizontal,

sie bewegt sich in einer Linie horizontal.

Ewigkeit ist vertikal,

sie bewegt sich in die Tiefe und in die Höhe.

Das ist der Sinn von Jesus

am Kreuz:

Zeit kreuzt Ewigkeit, oder die Ewigkeit kreuzt die Zeit.

Jesu Hände

sind die Zeit,

sie erstrecken sich in die Vergangenheit und in die Zukunft,

gekreuzigt in der Zeit,

auferstanden in die Ewigkeit.

Sein Wesen ist vertikal -

jedermanns Wesen ist vertikal,

nur der Körper,

die Hände,

der materielle Teil von dir, ist horizontal.

04.04.2005 um 03:33 Uhr

Tao Te King 47 II

von: tao

Normalerweise denkt man,

daß die Zeit eingeteilt wird in Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart.

Das ist ganz falsch.

Die Zeit teilt sich in Vergangenheit und Zukunft,

die Gegenwart gehört überhaupt nicht zur Zeit.

Man kann sie zeitlich nicht fixieren.

Versuch es und du wirst scheitern.

Versuche, sie festzuhalten

und sie wird immer außerhalb deiner Reichweite bleiben,

denn die Gegenwart gehört zur Ewigkeit, und nicht zur Zeit.

Die Gegenwart ist der Schnittpunkt von Ewigkeit und Zeit.

Sie ist eine Kreuzung,

wo das Zeitlose und das Zeitliche zusammentreffen.

In der Gegenwart geschieht Erkennen,

Wissen ist in der Vergangenheit,

und das Wissen erzeugt die Zukunft,

die Vergangenheit formt die Zukunft.

Die Zukunft ist ein Produkt der Vergangenheit.

Immer wenn du etwas weißt,

trittst du in die Planung ein.

Je mehr du weißt, desto mehr planst du.

Wissen bedeutet Vergangenheit,

Planung bedeutet Zukunft -

und so läßt du der Zukunft keinen Freiraum,

du versuchst sie festzulegen

in die Schubladen der Vergangenheit.

Wenn es nach dir ginge, wäre die Zukunft bloß eine Wiederholung der Vergangenheit,

selbstverständlich modifiziert, schön ausgeschmückt, hier und da abgeändert,

aber eigentlich bloß eine Neuauflage der Vergangenheit.

03.04.2005 um 03:13 Uhr

Tao Te King 47

von: tao

Laotse sagt:

"Ohne aus der eigenen Türe hinauszugehen, kann man wissen, was draußen in der Welt geschieht.

Ohne aus dem eigenen Fenster zu schauen, kann man das Tao des Himmels sehen.

Je mehr man nach Wissen strebt, desto weniger weiß man.

Deswegen weiß der Weise, ohne herumzumachen,

versteht, ohne zu sehen,

vollendet, ohne zu tun."

Religion ist nicht Wissen, es ist Erkennen. Wissen gehört zum Denken, Erkennen gehört zum Sein, und der Unterschied und die Entfernung ist ungeheuer weit.

Der Unterschied ist nicht nur quantitativ, er ist auch qualitativ.

Wissen und Erkennen – sie sind so verschieden voneinander wie Himmel und Hölle, Erde und Himmel,

Wissen gehört niemals zur Gegenwart, es stammt immer aus der Vergangenheit. In dem Moment, in dem du sagst, du weißt es, ist es schon tot, hat es schon seine Spuren in deinem Gedächtnis hinterlassen, ist es schon wie Staub, der sich auf dir niedergelassen hat. Du hast dich schon wieder weg davon bewegt.

Erkennen ist immer unmittelbar, Kennenlernen ist hier und jetzt. Du kannst gar nichts darüber sagen, du kannst es nur sein.

In dem Moment, in dem du davon sprichst, wird sogar Erkennen zum Wissen; darum sagen die, welche erkannt haben, es kann nicht gesagt werden. In dem Moment, in dem du davon sprichst, ändert sich schon das eigentlich Wesentliche; es ist zum Wissen geworden. Es ist nicht mehr das schöne lebendige Phänomen des kennenlernenden Erkennens.

Erkennen hat keine Vergangenheit, es hat keine Zukunft, es hat nur die Gegenwart. Und Gegenwart ist keine Zeit.

02.04.2005 um 02:07 Uhr

Laotse 6

von: tao

Darauf sprach Konfuzius über Laotse zu seinen Schülern:

Ich habe schon von großen Tieren gehört, wie den Elefanten,

und ich weiß, wie sie dahinschreiten.

Und ich habe von Tieren gehört, die sich im tiefen Meer verborgen halten,

und ich weiß, wie sie schwimmen.

Und ich habe von großen Vögeln gehört,

die tausende von Kilometern hoch im Himmel über der Erde fliegen,

und ich weiß, wie sie fliegen.

Aber dieser Mann ist ein Drachen. Niemand weiß, wie er geht.

Niemand weiß, wie er lebt. Niemand weiß, wie er fliegt.

Kommt ihm ja nicht zu nahe - er ist wie ein Abgrund. Er ist wie ein Tod.

Man sagt, daß Konfuzius niemals wieder Laotse einen Besuch abstattete.

Laotse war einerseits gewöhnlich.

Und andererseits war der außergewöhnlichste Mensch.

Er war nicht außergewöhnlich wie Buddha,

er war außergewöhnlich in ganz anderer Weise.

Seine Außergewöhnlichkeit war nicht so offensichtlich -

sie war ein verborgener Schatz.

Er war nicht wunderbar wie Krishna, er vollbrachte keine Wunder,

aber sein ganzes Sein war ein Wunder -

wie er ging, wie er schaute, wie er war.

Sein ganzes Wesen war ein Wunder.

01.04.2005 um 02:18 Uhr

laotse 5

von: tao

Konfuzius fragte Laotse: Was hältst du von Moral ?

Was denkst du darüber, wie man einen guten Charakter kultivieren kann ?

Er war ein Moralist

und er dachte, einen guten Charakter zu entwickeln,

das sei die größte Errungenschaft.

Laotse lachte laut und sagte:

Nur wenn du unmoralisch bist, dann entsteht die Frage nach der Moral.

Und nur wenn du charakterlos bist,

dann denkst du über Charakter nach.

Ein Mensch mit Charakter ist sich dieser Tatsache gar nicht bewußt,

daß irgendsoetwas wie Charakter existiert.

Ein Mensch mit Moral weiß gar nicht, was das Wort "Moral" bedeutet.

Sei also nicht töricht ! Und versuche nichts zu kultivieren. Sei einfach natürlich.

Und dieser Mensch hatte eine solch ungeheure Energie

daß Konfuzius zu zittern begann.

Er bekam Angst - so wie einem angst wird, wenn man neben einem Abgrund steht.

Er konnte ihn nicht mehr ertragen, und er ergriff die Flucht.

Als er zurück zu seinen Schülern kam

die draußen unter einem Baum auf ihn warteten,

konnten die Schüler es nicht fassen.

Dieser Mann war schon zu Kaisern gegangen, zu den mächtigsten Herrschern,

und niemals hatten sie irgendein Zeichen von Nervosität an ihm gesehen.

Und nun zitterte er am ganzen Leib, kalter Schweiß trat ihm aus den Poren,

überall am ganzen Körper.

Sie konnten es nicht verstehen - was war das vorgefallen ?

Was hatte dieser Mann Laotse ihrem Lehrer angetan ?

Sie befragten ihn nd er sagte:

Wartet ein wenig. Laßt mich erst wieder zu mir kommen. Dieser Mensch ist gefährlich.