Osho ist das passiert, dass man einfach nicht mehr merkte, dass er da ist.
Er war eben ein nutzloser Mensch.
In den Tagen seiner Kindheit saß er einfach da
genau neben seiner Mutter.
Sie schaute dann um sich und sagte;
Ich würde gerne jemanden losschicken
damit er mir Gemüse vom Markt holt,
aber ich kann keinen sehen, den ich losschicken könnte.
Und Osho saß da, genau neben ihr !
Sie sagte: Ich kann hier niemanden sehen !
Und Osho lachte in sich hinein --
sie konnte ihn nicht zum Markt schicken,
er war so nutzlos, dass ihr gar nicht bewußt war, dass er auch da war.
Aber einmal kam seine Tante zu Besuch,
und sie wußte nichts von seiner Nutzlosigkeit.
Seine Mutter sagte wieder:
Niemand ist im Haus, der zum Markt gehen könnte.
All die Kinder sind ausgegangen und der Diener ist krank,
was kann ich also tun ? Jemand muß doch hingehen.
Also sagte seine Tante: Warum schickst du nicht den Rajneesh ?
Er sitzt doch da, und tut sowieso nichts.
Also wurde Osho geschickt.
Der bat den Standverkäufer auf dem Marktplatz:
Gib mir das beste Gemüse, das du hast,
die besten Bananen, die besten Mangos.
Der sah ihn an und hörte, wie er redete,
und muss ihn für einen Narren gehalten haben
denn niemand fragt jemals nach dem Besten.
Also verlangte er von ihm das Doppelte
und gab ihm all die vergammelten Sachen, die er hatte,
und Osho kam ganz glücklich nach Hause.
Seine Mutter warf alles weg und sagte:
Da schau ! Das ist der Grund, warum ich sage, dass niemand hier ist.