Diese Texte sind dafür da, dich unwissend zu machen;
diese Texte sind dazu da, dein Wissen herauszubringen,
sie helfen dir, es zu verlernen.,
aber es hängt alles von dir ab.
Du kannst die Texte sammeln, ohne den Sinn mitzukriegen,
du kannst die Worte sammeln, aber sie werden
immer mehr für dich zu einer Wissenslast werden, in deinem Kopf.
Dann werden Fragen auftauchen, denn jede Antwort
ist imstande, tausend Fragen zu kreieren.
Dann verpaßt du den springenden Punkt.
Dann bist du faktisch nicht hier gewesen,
du bist auf deinem eigenen Trip gewesen, auf deinem eigenen Ego-Trip.
Das ist nicht mein Trip, du warst gar nicht hier.
Wenn du das wirklich liest,
werden bloß durch das Lesen Fragen verschwinden.
Und wann immer es eines Tages geschieht
dass es in deinem Denken keine einzige Frage gibt,
dann ist das der Punkt, wo du sagen kannst: Ich weiß nichts.
Du wirst nicht einmal genug wissen, um eine Frage stellen zu können
denn eine Frage zu stellen heißt, dass du schon etwas weißt.
wie kannst du eine Frage stellen, ohne dass du irgendetwas weißt ?
Sogar für eine Fragestellung ist ein gewisses Wissen nötig,
wie kannst du sonst etwas fragen?
Wenn du fragst: "Wer ist Gott? Was ist Gott?"
dann weißt du zumindest etwas über Gott,
sonst kann die Frage nicht hochkommen.
Ein Kind kann nicht plötzlich fragen: Wo ist Gott?
Nein, zuerst muss es lernen, dass es Gott gibt, dass Gott die Welt erschuf;
dann wird durch dieses Erlernte die Frage entstehen.
Fragen entstehen nicht aus Unwissenheit heraus,
Fragen entstehen aus dem Gewußten heraus.
Wenn die Fragen wegfallen, dann hast du die Unbegrenztheit des Nicht-Wissens,
eine dunkle Nacht, schön, samtgleich, unendlich,.
du bist in ihr, aufgelöst, so komplett wie ein Tropfen im Ozean.
Das Wissen ist die Barriere.