Taoistische Reflektionen

07.01.2016 um 02:19 Uhr

Der Koran ist noch uninteressanter als die Bibel

von: tao

Mohammed war ein völlig ungebildeter Mann, und der Koran, in dem seine Äußerungen gesammelt worden sind, ist zu neunundneunzig Prozent Mist. Ich kann das Buch irgendwo aufschlagen und es lesen, und komme immer wieder zu dieser Überzeugung. Ich brauche keine bestimmten Zitate dafür, einfach irgendwo aufschlagen und lesen. Ich öffne das Buch aufs Geradewohl, lese irgendeine Seite und wieder verstärkt sich dieser Eindruck in mir.
Und diese verbleibende einprozentige Wahrheit, die sich hier und da im Koran finden läßt, ist nicht die von Mohammed. Es ist bloß ganz gewöhnliche, uralte Weisheit, die ungebildete Menschen sich gemerkt haben. Sie merken sich mehr und leichter als gebildete Menschen, denn gebildete Leute haben weit bessere Informationsquellen: Bücher, Büchereien, Universitäten und Gelehrte. Die ungebildeten Leute merken sich ein paar Weisheitsworte, die sie hier und da von alten Leuten gehört haben. Und diese Spruchweisheiten sind signifikant, denn seit Tausenden von Jahren sind sie immer wieder getestet worden und für irgendwie wahr und gültig befunden worden. Es ist also die Weisheit von Jahrhunderten, die hier und da im Koran verstreut zu finden ist, ansonsten ist es ein Buch, das mir nichts sagen kann, das mich nicht mehr interessiert als ein Telefonbuch.


Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenZwischenweltler schreibt am 07.01.2016 um 14:40 Uhr:Ich denke, Du solltest das nicht am Koran festmachen.
    Im Gegensatz zur Philosophie ist Religion immer ein Sammel-Pool der geistig Schwachen.
  2. zitierentao schreibt am 07.01.2016 um 21:41 Uhr:Aber Philosophie ist auch nur ein Glaube und keine Erfahrung, denn die Erfahrung stellt nie die Fragen. Es ist nur der Glaube, der immer neue Fragen aufwirft.
  3. zitierenZwischenweltler schreibt am 07.01.2016 um 22:33 Uhr:Das ist leider falsch. Der Glaube wirft keine Fragen auf, er füllt die Lücken, die unbeantwortete Fragen hinterlassen.
    Ein Mangel an Wissen ist somit der Nährboden des Glaubens. Und nur der Allwissende braucht keinen Glauben.
    Philosophie ist hingegen ein Spiel mit dem Wissen.
  4. zitierentao schreibt am 08.01.2016 um 00:32 Uhr:Philosophie spielt nicht mit Wissen, Philosophie spielt mit Worten, mit Theorien, mit Spekulationen. Intellektuelles Wissen ist kein Wissen, es ist nur der Glaube, etwas zu wissen.
    Nur ein Taoist braucht keinen Glauben, denn er zieht das Nicht-Wissen dem Glauben vor. Nur ohne Glauben kann man sich auf die Suche nach der Wahrheit machen.
  5. zitierenZwischenweltler schreibt am 08.01.2016 um 09:15 Uhr:Es gibt nicht DIE eine Wahrheit. Wahrheit ist immer relativ zum Individuum, denn sie ist abhängig von der Wahrnehmung (wie der Name schon sagt). Wissen ist der Versuch, die Vorstellung von Wahrheit über eine Gruppe von Individuen abzugleichen und zu abstrahieren.
    Deshalb wird jeder, der intellektuelles Wissen negiert, ewig blind durch die Welt irren, respektive in seiner ganz individuellen Hirnsuppe schwimmen.
    Der wahre Taoist lehnt Wissen nicht ab, und er sollte sich ebenso darüber im Klaren sein, dass auch der Taoismus nur eine Form der Philosophie ist.
  6. zitierentao schreibt am 10.01.2016 um 01:35 Uhr:Dem wahren Taoisten geht es nicht um Verbesserung oder Erleuchtung eines suchenden Individuums.
    Dem wahren Taoisten geht es einfach um ein Wieder-Einklinken in eine schon immer vorhandene Harmonie zwischen Himmel und Erde.
  7. zitierenSufi schreibt am 12.01.2016 um 01:02 Uhr:"Mohammed war ein völlig ungebildeter Mann, und der Koran, in dem seine Äußerungen gesammelt worden sind, ist zu neunundneunzig Prozent Mist."

    Schlimmer noch, dieser Typ war offenkundig ein schwer geisteskranker Massenmörder und Kinderschänder - was heutzutage in Religionswissenschaft und der sehr zaghaft aufkeimenden Frauenrechtsbewegung in der islamischen Welt von ganz mutigen Menschen auch gerade heraus gesagt wird.

    Koran und die Hadithe sind die geistesgestörten Ausflüsse von geistesgestörten Menschen, die nur einem einzigen Zweck dienlich sein können : Möglichst viele Menschen unter diese faschistische Ideologie zu unterwerfen und ebenso geistesgestört zu machen.

    Man schaue nur welche Früchte der wirkliche Islam bis zur letzten Konsequenz gelebt hervorbringt : Absolut geisteskranken Wahnsinn ala IS.
  8. zitierentao schreibt am 12.01.2016 um 02:22 Uhr:Das Ego trennt den Menschen von der Wirklichkeit.
    Doch diese ganze Situation lässt sich ändern. Ich muss nur die Prämissen verändern: Ich räume auf mit Gott, ich räume auf mit Himmel und Hölle, ich räume auf mit dem Gedanken an eine Belohnung in der Zukunft. Ich räume auf mit dem Gedanken, dass irgendein Messias oder Prophet kommen wird oder gekommen ist, der mich von allem Leid erlöst! Ich räume auf mit dem Gedanken, dass irgendjemand anderer für mein Elend und mein Leid verantwortlich sei. Ich räume auf mit dem Gedanken, dass irgendjemand meinem Leben einen Sinn geben könnte.
  9. zitierenZwischenweltler schreibt am 12.01.2016 um 09:04 Uhr:Dem kann ich voll und ganz zustimmen.

    Wenn ich jedoch nach Harmonie strebe, dann geht das nur über die "Verbesserung" des Individuums - wohlwissend, dass solche Veränderung nur von innen kommen kann. In diesem Sinne glaube ich sogar an "Erleuchtung", wobei ich darunter keine göttliche Erleuchtunge oder etwas ähnlich Induziertes verstehe, sondern einen inneren Bewusstseinswechsel, der sich aus dem Verständnis, der Einsicht, dem Weltgefühl entwickelt.
  10. zitierentao schreibt am 13.01.2016 um 02:37 Uhr:Der Taoist erreicht die Harmonie mit dem Tao weniger durch Verstand, Willenskraft und bewusstes Handeln, sondern vielmehr auf mystisch-intuitive Weise, indem er sich dem Lauf der Dinge anpasst. Der Taoismus besagt, dass es im Kosmos nichts gibt, was fest ist: Alles ist dem Wandel unterworfen und der Taoist verwirklicht das Tao durch Anpassung an das Wandeln, Werden und Wachsen, welches die phänomenale Welt ausmacht. In den Wandlungen der Phänomene verwirklicht jedes Ding und Wesen spontan seinen eigenen „Weg“, sein eigenes Tao. Es kommt also darauf an, dieser Spontanität ihren Lauf zu lassen und nicht einzugreifen, also Wu wei, „Nicht-Eingreifen“ oder „Nicht-Handeln“ zu praktizieren. Die Dinge und ihr Verlauf werden als sich selbst ordnend und sich selbst in ihrer Natur entfaltend und verwirklichend angesehen. Es erscheint dem Taoisten sinnlos, seine Energie in einem stetigen Willensakt der Handlung (des Eingreifens in das natürliche Wirken des Tao) zu verschwenden. Vielmehr sollte das Tun angemessen sein. Der Taoist soll einfach „geschehen lassen“. Es wird also als klug angesehen, sich möglichst wenig in das Wirken des Tao einzumischen oder sich ihm gar entgegenzustemmen. Besser als durch große Kraftanstrengungen werden Ziele verwirklicht, wenn dafür die natürlichen, von selbst ablaufenden Vorgänge genutzt werden, die durch das Tao bestimmt sind. Dieses Prinzip der Handlung ohne Kraftaufwand ist eben das Wu Wei. Indem der Taoist die natürlichen Wandlungsprozesse mitvollzieht, gelangt er zu einer inneren Leere. Er verwirklicht die Annahme und Vereinigung von Gegensätzen, denn das Tao, welches das Yin und Yang hervorbringt, ist die Ursache und Vereinigung der Dualität. Somit verwirklicht der Taoist im Einklang mit den natürlichen Prozessen den Dreh- und Angelpunkt der Wandlungsphasen von Yin und Yang, die leere Mitte der Gegensätze. Dies führt zu Gleichmut, Rückzug von weltlichen Angelegenheiten und Relativierung von Wertvorstellungen, sowie Natürlichkeit, Spontanität und Nicht-Eingreifen. Nur die Übereinstimmung mit dem Tao führt zu dauerhaftem und wahrem Glück.
  11. zitierenZwischenweltler schreibt am 13.01.2016 um 09:09 Uhr:Weißt Du, manchmal bekomme ich den Eindruck, dass wir beide gedanklich gar nicht so weit auseinander liegen, nur jeder von uns in einer anderen Begriffswelt lebt.
    Was Du als "Wu wei" bezeichnest, ist für mich eine Form der universellen Demut - dem "Nicht-eingreifen-wollen" in Prozesse, bei denen es nicht in meiner Macht steht, sie zu ändern.
    Im Gegensatz zu Dir bin ich aber der Meinung, dass wir Menschen uns dennoch damit befassen sollten - ja, sogar müssen -, Dinge zu ändern, die nicht gut sind, wie sie sind.
    Der Gedanke an totale Willenlosigkeit passt nicht zu mir. Wenn sich die universelle Idee in uns Menschen manifestiert, so ist auch unser Wille und unser Bewusstsein Teil davon. Und wenn ich mich als Teil des Ganzen sehe und das Ganze ein Prozess ständiger Veränderung ist, kann ich mich nicht auf das reine Beobachten beschränken. Wer sollte denn dann die Veränderung vollziehen?

    Zwei Fragen hätte ich da noch an Dich:

    Was bringt Dich zu der Behauptung, Taoismus wäre keine Form der Philosophie?

    Weshalb lehnst Du als Taoist intellektuelles Wissen ab?
  12. zitierentao schreibt am 14.01.2016 um 02:04 Uhr:Glücklich-Sein ist mein einziges Kriterium für mein Leben. Wenn mein Leben nicht glücklich ist, dann weiß ich, dass ich auf dem Holzweg bin. Leiden ist das Kriterium dafür, dass ich falsch lebe, und Glücklich-Sein ist das Kriterium dafür, dass ich richtig lebe, andere Kriterien gibt es nicht. Ich brauche nicht erst heilige Schriften zu lesen und auch keinen Guru zu fragen. Ich brauche nur zu prüfen, ob ich immer glücklicher werde, ob mein Glücksgefühl ständig tiefer und tiefer wird. Wenn das so ist, dann bin ich auf dem richtigen Weg. Und wenn das Leiden, die Qualen, die Schmerzen immer mehr werden, dann bin ich auf dem Holzweg. Es kommt nicht darauf an, irgendwem zu glauben; es kommt darauf an, jeden Tag mein eigenes Leben zu prüfen und nachzuschauen, ob ich eigentlich immer trauriger werde oder immer glücklicher.
    Wer sollte denn dann die Veränderung vollziehen? NIemand, denn das, was ist, ist richtig. Es gibt kein anderes ‚Richtig‘. Ich muss nirgendwo hingehen. Dies ist das einzige Leben, das es gibt, der einzige Tanz, den es gibt. Nur dann kann ich spontan sein, wirklich spontan.
    Was bringt Dich zu der Behauptung, Taoismus wäre keine Form der Philosophie?
    Sobald man sagt, Taoismus ist eine Form der Philosophie, dann hat man ein Territorium abgesteckt. Alles was außerhalb dieses Territoriums liegt, wird nicht akzeptiert - aber die Existenz akzeptiert es. Ob ich es akzeptiere oder nicht, spielt keine Rolle.
    Weshalb lehnst Du als Taoist intellektuelles Wissen ab? Weil intellektuelles Wissen eine Illusion ist. Denken ist geträumtes Sein.
    Ich weiss, das ich etwas sehe, was nur durch das Licht für das menschliche Auge in Erscheinung zu treten vermag.
    Ich kann mich aber, was die Realität betrifft, immer auf mein Gefühl, sowohl auf das körperliche, das seelische, das mentale wie auf das Herzgefühl (Schwingung, Ton, Energie ) verlassen.
    Wir haben wesentlich mehr als nur 5 Sinne.
  13. zitierenZwischenweltler schreibt am 14.01.2016 um 10:23 Uhr:"Wir haben wesentlich mehr als nur 5 Sinne." - das unterschreibe ich sofort. Wir wissen aber beide, wie schwer das an Menschen zu vermitteln ist, die diese Erkenntnis nicht selbst finden konnten, weil sie sich innerlich dagegen wehren.
    Ich selbst bin ein Mensch, der sehr wesentliche Entscheidungen aus dem Gefühl heraus trifft, denn auch ich weiß, dass alles so kommt, wie es richtig ist. Dennoch verbiete ich mir das Denken nicht. Denken und Fühlen gehen in mir Hand in Hand. Mein Fühlen beeinflusst mein Denken und mein Denken hat maßgeblichen Einfluss darauf, wie ich mich fühle. Seit ich diese Zusammenhänge erkannt habe, war ich nie wieder unglücklich. So verkehrt kann das also nicht sein.

    Deine Kritik an der Philosophie zeugt m.E. von Schubladendenken, wie ich es von Dir nicht erwarten würde. Philosophie an sich ist ja nichts anderes als Weltanschauung - also die Sicht auf das eigene Sein. Philosopie hat keine Abgrenzung zum Ziel sondern die Befreiung und Öffnung menschlicher Wahrnehmung und menschlichen Denkens. Deshalb ist auch der Taoismus eine Form der Philosophie. Wenn Du natürlich bestimmte (herkömmliche) philosophische Strömungen vor Augen hast, die Deine Ablehnung schüren, so kann ich das gut verstehen. Vom Wesen her aber ist alles Philosophie, was unser Sein in Worte fasst. (Ja, ich weiß, dass Taoismus drüber hinausgeht, aber das ändert nichts daran.)

    Du schreibst: "Denken ist geträumtes Sein." Das ist nicht falsch aber unvollständig und trifft deshalb den Kern nicht. Auch alle Wahrnehmung ist geträumtes Sein, und somit auch alle Gefühle. Alle Menschen (vermutlich sogar alle Wesen dieser Welt) verknüpfen ihre Sinneseindrücke mit ihren individuellen Erfahrungen und ihrem Denken zu einem einmaligen Abbild. Kein zweites Wesen wird ein absolut identisches Abbild seiner Welt besitzen. Insofern ist das gesamte Universum eine einzige Illusion für uns.

    Der Unterschied zwischen Dir und mir liegt nun offenbar darin, dass Du das Universum gar nicht begreifen willst und Dich einfach seiner Wirkung hingibst, während ich mir darüber im Klaren bin, dass ich das Universum als Ganzes niemals begreifen kann, mir das Denken (und damit verbunden das Wissen) hilft, mein näheres Umfeld in seinem Wirken zu verstehen, mich ihm anzupassen und auch nach meinen begrenzten Möglichkeiten mitzugestalten.

    Ich kann mir kein glückliches Leben vorstellen, das nur aus Passivität, Beobachtung und womöglich Dauermeditation besteht. Aber wie schon gesagt: auch Glück ist nur eine Illusion. ;-)
  14. zitierenLyriost schreibt am 14.01.2016 um 17:37 Uhr:Jeder hat fixe Ideen, und manchmal berühren sie sich. ;-)
  15. zitierentao schreibt am 15.01.2016 um 02:39 Uhr:Wer das Nicht-Denken erreicht hat, der fließt mit dem Tao eben dadurch, dass und weil er keinen Eigenwillen mehr hat. Wo Widerstand ist - und Ego ist Widerstand - gibt es kein Fliessen, keinen "Flow".
    Krankheit, Elend, Tod gibt es nur, so lange der Mensch dem Tao Widerstand leistet, indem er seinem egozentrierten Denken folgt - ganz gleich, ob dieser Eigenwille das Gute oder das Schlechte will! Fliesst er ohne Widerstand mit dem Tao ist alles in bester Butter.
    Ich bin dankbar für die Erkenntnis, daß es in sich selbst Vollkommenheit ist, wenn ich so, wie ich bin, Leben auf Leben einfach nur da bin.
    Eine Ideologie gleicht einem magnetischen Feld mit nur einem Pol. Die Wahrheit oder das Tao ist das, was den Konflikt gegensätzlicher Ideen überstrahlt. Das Tao überwölbt diese Gegensätze, es läßt sich weder in der einen noch in der
    anderen Position ausdrücken. Die Wahrheit liegt auf einer höheren Ebene als Philosophie. Der Mensch kann die Wahrheit
    nicht kennen, die Wahrheit kann sich nur in ihm verkörpern.
    Gedanken sind Fallstricke. Wer dem Tao folgt, lässt sich nicht definieren, stören oder bewundern. Mystisches Wissen kann niemals nur durch Beobachtung erlangt werden, sondern nur durch volle Teilnahme mit dem ganzen Wesen. Das Einzige, was es zu lernen gibt, ist Achtsamkeit.
    Identifikation ist eine Eigenschaft des Bewusstseins, die sehr stark werden kann und die Illusion des Ego erzeugt.
  16. zitierentao schreibt am 15.01.2016 um 02:43 Uhr:Die sicherste Methode, angespannt und verwirrt zu sein, besteht darin, sich anzustrengen und zu denken.
  17. zitierenZwischenweltler schreibt am 15.01.2016 um 08:59 Uhr:Wenn das stimmen sollte, müsste ich ein schrecklich unentspannter und total verwirrter Mensch sein. *staun*
    Ich hatte bisher immer gemeint, der Taoismus wäre frei von Dogma.
    Naja, da bleibt mir wohl nur, Dir weiterhin viel Glück in Deiner gedankenlosen und identifikationsfreien Achtsamkeit zu wünschen.
  18. zitierentao schreibt am 15.01.2016 um 11:14 Uhr:Ich fasse zusammen:
    1. Änderungen geschehen von selbst aus der Dynamik des Seins.
    2. Der sog. philosophische Taoismus ist reine Seinsmystik.
    3. Seinsmystik erschließt sich nur im Zustand des Nicht-Denkens.
  19. zitierenLyriost schreibt am 15.01.2016 um 15:13 Uhr:Ich stelle fest: Hier wird erstaunlich viel nicht gedacht. Das ist das unauflösliche Paradox, das deinen Blog zwangsläufig von Anfang an begleitet, lieber tao, genauso wie die fehlerhafte Schreibweise des Titels. Beides gehört zusammen und ist so aussagekräftig wie ein Koan.
  20. zitierentao schreibt am 16.01.2016 um 00:33 Uhr:Der Taoist nimmt das Leben sehr gelassen hin. Er vertraut sich einfach dem Strömungsspiel des Yin und Yang an, ist nicht fest verklammert mit seinem Leben und gestaltet den Alltag ohne Bestrebungen, ohne Gier und rennen nach weltlichen Dingen.
    Darum ist das Leben für den Taoisten auch süß. Er bemüht sich, es so zu begreifen und zu nutzen, wie es nun einmal ist. Das Denken verzerrt die Wahrnehmung der Wirklichkeit in eine egoistische Sichtweise.
  21. zitierentao schreibt am 16.01.2016 um 00:39 Uhr:Ich stelle fest: Ich sage nicht, dass man das wissen muss: Ich sage nur, daß diejenigen, die davon wissen, diesen Blog nicht so lesen wie diejenigen, die nichts davon wissen, und daß mich diejenigen für einen Narren halten, die diesen Unterschied leugnen.
  22. zitierenVincentos schreibt am 16.01.2016 um 12:41 Uhr:schmunzeln breitet sich unaufhaltsam aus :=)
  23. zitierenLyriost schreibt am 17.01.2016 um 13:23 Uhr:Ich schmunzele schon lange, das Schmunzeln bereitet sich bei mir nicht erst aus. Aber über dich, Vincentos, natürlich nicht, denn: kein Grund.
  24. zitierentao schreibt am 18.01.2016 um 01:02 Uhr:Totale Entspannung ist das Höchste.
  25. zitierenVincentos schreibt am 24.02.2016 um 01:38 Uhr:
    Lyriost:Ich schmunzele schon lange, das Schmunzeln bereitet sich bei mir nicht erst aus. Aber über dich, Vincentos, natürlich nicht, denn: kein Grund.

  26. zitierenVincentos schreibt am 26.03.2016 um 01:57 Uhr:Liebe

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