Du bist eine Idee, eine Luftblase im Kopf,
eine Seifenblase, nichts mehr.
Und wenn zuviel intensives Verlangen da ist, passiert nichts
außer dass die Luft heiß wird,
du wirst eine heiße Luftblase.
Das ist alles. Reg dich ein wenig ab.
Und schau dich bloß mal um.
Du bist immer schon im Ozean gewesen,
du bist niemals irgendwo sonst gewesen.
Das kannst du nicht sein.
Denn nichts sonst existiert,
es gibt keinen Raum, außer Tao.
Je eher du die Torheit des Verlangens oder
des Verschmelzens realisierst, desto besser.
Du bist schon das, nach was du noch suchst.
Das ist die Botschaft all der Erwachten:
Du bist schon das, nach was du suchst.
Du bist schon das Ziel.
Du hast niemals dein Zuhause verlassen.
Du bist niemals irgendwo hingegangen,
du bist immer schon hier und jetzt gewesen
denn nichts sonst existiert.
Öffne einfach die Augen.
Öffne bloß die Augen und schau dich um.
Und plötzlich wirst du lachen.
Du bist immer schon
im ultimativen Sein verwurzelt gewesen,
es ist nicht nötig, damit zu verschmelzen.
Die einzige Notwendigkeit besteht darin, aufmerksam dafür zu werden,
wo du bist und wer du bist.
Gib diese Stupidität intensiver Sehnsucht auf: Wünschen ist eine Barriere
und intensives Verlangen ist natürlich
noch ein größeres Hindernis.
Das Wünschen umwölkt das Denken,
Verlangen erzeugt Qualm um dich herum,
eine Rauchwand.
Und dann kannst du nicht sehen,
was tatsächlich der Fall ist.