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<title>Taoistische Reflektionen</title>
<link>http://www.blogigo.de/taologisch</link>
<description>In diesem Weblog soll endlich Raum sein für Reflektionen über taoistische Texte und Themen nur auf deutsch.</description>
<language>de</language>
<dc:creator>tao</dc:creator>
<dc:publisher>tao</dc:publisher>
<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 23:59:00 +0100</pubDate>
<sy:updatePeriod>daily</sy:updatePeriod>
<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
<item>
<title>Tao 630</title>
<description> 
 
   
 
  Du hast nicht wirklich geliebt,  
 
 
  das ist das Problem, nicht der Hass --   
 
 
  Hass ist nicht das Problem.  
 
 
  Du hast nicht wirklich geliebt.  
 
 
  Dunkelheit ist nicht das Problem --   
 
 
  du hast kein Licht.  
 
 
  Wenn Licht da ist,   
 
 
  dann verschwindet die Dunkelheit.  
 
 
  Du hast nicht geliebt.  
 
 
  Du fantasierst, du imaginierst, du träumst,   
 
 
  aber du hast nicht geliebt.   
 
 
  Liebe.   
 
 
  Aber das heißt nicht,   
 
 
  dass bloß dadurch, dass du liebst,  
 
 
  der Hass sofort verschwinden wird.   
 
 
  Nein.  
 
 
  Der Hass wird kämpfen, der Hass wird sich wehren.  
 
 
  Jeder möchte überleben.  
 
 
  Je mehr du liebst,   
 
 
  desto stärker wird Hass aufkommen.  
 
 
  Aber du wirst staunen,  
 
 
  denn du wirst feststellen,   
 
 
  dass der Hass kommt und geht,   
 
 
  er tötet die Liebe nicht;   
 
 
  er macht sie vielmehr stärker,...</description>
<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 23:59:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/taologisch/Tao-630/6860/</link>
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</item><item>
<title>Tao Te King 1 (40)</title>
<description> 
 Alles ist miteinander verbunden,  
 
 
 nichts existiert wie eine Insel.  
 
 
 Der Versuch, als Insel zu existieren, könnte möglich sein  
 
 
 aber es würde ein unirdisches Phänomen sein,  
 
 
 eher ein Mythos, ein Traum.  
 
 
 Laotse glaubt an Interdependenz.  
 
 
 Er sagt: Nimm alles, wie es ist -- sei nicht wählerisch.  
 
 
 Das scheint einfach zu sein  
 
 
 und doch ist es am schwierigsten  
 
 
 denn das Denken möchte immer eine Wahl treffen.  
 
 
 Das Denken lebt durch die Entscheidung,  
 
 
 wenn du dich nicht entscheidest, fällt das Denken weg.  
 
 
 Also ist Laotses Weg, das Denken loszulassen:  
 
 
 Wähle nicht.  
 
 
 Darum schreibt er nie irgendeine Meditation vor,  
 
 
 denn dann besteht keine Notwendigkeit  
 
 
 für irgendeine Meditation.  
 
 
 Wähle nicht, lebe das Leben, wie es kommt --  
 
 
 treibe dahin.  
 
 
 Unternimm keinerlei Anstrengung,  
 
 
 irgendwohin zu kommen;  
 
 
 bewege dich auf...</description>
<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 20:59:21 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/taologisch/Tao-Te-King-1-40/6859/</link>
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</item><item>
<title>Tao Te King 70 (14)</title>
<description>        Hast du     schon     manchmal beobachtet      wie eine Sache      langweilig sein kann      und die gleiche Sache kann ganz ganz besonders interessant sein?      Es gibt Momente, da      hörst du eine Symphonie von Beethoven      zum ersten Mal,      und es ist so erfüllend, so absorbierend,      die Musik zieht dich in ihren Bann,      du schwingst mit ihr,      du vergißt dich selbst komplett,       du hast dich in der Musik verloren,      sie ergreift Besitz von dir,      du begibst dich in eine andere Welt.      Dann hörst du die gleiche Symphonie das nächste Mal      sie ist nicht mehr so schön.      Und beim dritten Mal wird es schon fast langweilig.      Und dann das vierte Mal... und das fünfte Mal,      und du bist völlig gelangweilt...      Ist nun gelangweilt sein eine Qualität der Symphonie?      Ist Langeweile ein Teil der Symphonie       oder ist sie etwas, das du in sie hineinbringst?       Wenn die Symphonie an sich langweilig ist,      dann muss sie beim ersten Mal...</description>
<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 00:06:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/taologisch/Tao-Te-King-70-14/6858/</link>
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</item><item>
<title>Tao Te King 41 (20)</title>
<description> 
 
 
 
 
  Jemand fragte Laotse: Wie hast du es erreicht?  
 
 
  Er sagte: Ich saß gerade unter einem Baum  
 
 
  und ich hatte alles getan, was getan werden konnte,  
 
 
  alles, was menschenmöglich war   
 
 
  und ich war völlig frustriert.  
 
 
  Viel hatte sich schon dadurch getan, aber nicht alles;  
 
 
  etwas fehlte noch, stand noch aus,  
 
 
  und
dieses fehlende Bindeglied   
 
 
  war am schwierigsten zu finden, war schwer 
fassbar.   
 
 
  Dann, während ich unter einem Baum saß,   
 
 
  fiel ein Blatt, ein 
welkes Blatt,  
 
 
  langsam vom Baum und tanzte im Wind,  
 
 
  Der Wind kam von Süden her,   
 
 
  das Blatt schwebte gen Norden;  
 
 
  dann drehte der Wind   
 
 
  und begann von Norden zu wehen,  
 
 
  und das Blatt begann nach Süden zu fliegen;  
 
 
  dann legte sich der Wind --  
 
 
  und das Blatt fiel auf die Erde,  
 
 
  ohne eine einzige Beschwerde,   
 
 
  ohne Kampf von seiner Seite,...</description>
<pubDate>Sat, 15 Jan 2011 22:45:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/taologisch/Tao-Te-King-41-20/6857/</link>
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</item><item>
<title>Tao 629</title>
<description> 
    
Photo URL 
 
 
  Wenn du wirklich zuhören willst, dann darf dein Denken nicht verengt sein. Richtig zuhören kannst du nur, wenn du entspannt und offen bist; werde ein Schwamm. Sauge es auf. Lass es in dich sinken. Hör zu, wie du den Vögeln zuhörst, die in den Bäumen singen oder wie du dem Plätschern des rauschenden Wassers zuhörst. Es ist ohne Bedeutung.  Hör zu, wie du Musik hörst. Musik hat keine intellektuelle Bedeutung.  Du hörst ihr zu -- du trinkst sie einfach, du läßt sie ein in dich, in deine innerste Mitte. Und du genießt es. Wenn jemand dich später fragt, ob du dich noch erinnerst, welche Musik du gehört hast, wirst du gar nichts mehr sagen können. Du wirst sagen: &amp;quot;Ich genoß es, es war schön, es war etwas, das mich ganz durchwirkte. Ich war erfrischt danach, ich wurde durch die Musik lebendiger, ich spürte, wie eine plötzliche Freude in meinem Herzen aufkam.&amp;quot; Aber das sind die Wirkungen, die die Musik auf dich hat; über die Musik selbst gibt es nichts...</description>
<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 23:51:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/taologisch/Tao-629/6856/</link>
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</item><item>
<title>Tao 628</title>
<description> 
   
 
 
   Aber du solltest dem Arzt nicht sagen, welche Arznei dir gegeben werden sollte, du solltest dir nichts       selbst       
verschreiben. Doch du kommst nicht nur mit einer Krankheit, du kommst 
auch gleich mit einem Rezept. Du möchtest, dass der Arzt es 
unterschreibt, dann wirst du sehr glücklich sein. Wenn du dich selbst 
verarzten kannst, dann brauchst du keinen Doktor -- dann verarzte 
dich selbst. Wenn du dich aber nicht selbst verarzten kannst, dann höre 
auf das, was der Taoismus sagt, meditiere darüber -- über all seine 
Nuancen, all die Bedeutungen, ob subtil oder offensichtlich, die darin 
enthalten sind. Würdest du darauf meditieren, würde dir der taoistische 
Hammer immens helfen können. Ein 500-Kilo-Vorschlaghammer muss benutzt 
werden, weil du solch ein Dickkopf bist. Der ist schon fast wie ein 
Felsen. Und doch ist zu befürchten, dass der Hammer das nicht überleben 
wird. Je fähiger du wirst, desto härter wird es sein, desto 
mehr wirst du größere...</description>
<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 23:30:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/taologisch/Tao-628/6855/</link>
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</item><item>
<title>Tao Te King 64 (18)</title>
<description> 
 Verschiebe nichts, 
 
 
 und sag nicht: Das ist solch eine Kleinigkeit,  
 
 
 darum kann ich mich morgen kümmern.  
 
 
 Nichts ist so unwichtig. 
 
 
 Wenn
du nicht wachsam bist,  
 
 
 wird diese Angelegenheit in der Zeit,  
 
 
 bis das Morgen
kommt,  
 
 
 schon groß und wichtig geworden sein;  
 
 
 und dann wirst du in 
Schwierigkeiten sein.  
 
 
 Und vielleicht kannst du es morgen dann  
 
 
 schon 
nicht mehr in den Griff kriegen. 
 
 
 Lass die Probleme niemals unabgeschlossen zurück,  
 
 
 auf diese Weise wirst du dich belasten. 
 
 
 Lebe immer ein Leben,  
 
 
 das von Moment zu Moment komplett ist. 
 
 
 Was du auch immer zu tun hast, tue es jetzt. 
 
 
 Was du auch immer zu sagen hast, sage es jetzt. 
 
 
 Was du auch immer zu sein hast, sei es jetzt. 
 
 
 Sage nicht: Morgen, 
 
 
 im Morgen ist der Narr zuhause. 
 
 
 Das ist der Weg, den die Stupidität immer weiter geht  
 
 
 der Weg des Aufschiebens....</description>
<pubDate>Sun, 26 Dec 2010 02:58:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/taologisch/Tao-Te-King-64-18/6854/</link>
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</item><item>
<title>Südliches Blütenland 19/13 (36)</title>
<description> 
   
 
 
 Wenn du wachsam bist, und bewußt, 
 
 
 wird es dir unmöglich sein, zu schießen und zu töten. 
 
 
 Also besteht die ganze militärische Ausbildung darin 
 
 
 Bewußtheit und Aktion auseinanderzubringen,  
 
 
 sie von einander zu trennen  
 
 
 und   dazwischen   eine Kluft zu erzeugen.  
 
 
 Also verselbständigt sich die Bewußtheit  
 
 
 und die Handlungsebene verselbständigt sich auch  
 
 
 und sie werden zu parallelen Ebenen,  
 
 
 die sich nie mehr treffen.  
 
 
 Genau im Gegensatz dazu  
 
 
 verläuft der Lernprozess eines Taoisten:  
 
 
 Da geht es darum, wie man diese Kluft eliminiert,  
 
 
 die sich zwischen Bewußtheit und Handlung auftut -- 
 
 
 wie man diese beiden Ebenen zusammenbringen kann.  
 
 
 Es sollten keine parallelen Ebenen sein, 
 
 
 sie sollten ein Ganzes werden 
 
 
 Es geht darum, wie du  
 
 
 bei jeder deiner Handlungen bewußt sein kannst,  
 
 
 wie du kein Automat mehr bist....</description>
<pubDate>Fri, 24 Dec 2010 21:50:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/taologisch/Suedliches-Bluetenland-19-13-36/6853/</link>
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</item><item>
<title>Tao 627</title>
<description> 
 
  
 
 
 Ein Meister hat es nicht nötig...er hat den Schüler nicht nötig, der Anführer hat den Nachfolger nötig -- das ist der Unterschied zwischen einem Führer und einem Meister. Ein Meister ist kein Anführer. Der Führer kann nicht ohne den Nachfolger existieren, der Anführer braucht den Jünger. Der Anführer überredet ständig seine Nachfolger: &amp;quot;Ich bin unabdingbar notwendig&amp;quot;, aber  er  ist von seinem Nachfolger abhängig. ein Anführer ist ein Nachfolger der Nachfolger. Er schaut sich nach seinen Jüngern um -- was sie wollen, und das wird er dann tun. Bedenke, Jesus war ein Meister, der Papst ist ein Anführer. Der ursprüngliche Shankaracharya war ein Meister, der Shankaracharya von Puri, der jetzt sein Vertreter ist, ist ein Anführer. Mohammed war ein Meister, aber der Maulwi ist ein Anführer. 
 
 
 Ein Meister ist einer, dessen Bedürfnisse verschwunden sind, der selbst verschwunden ist...woran können sich da Bedürfnisse noch halten? Wünsche brauchen ein Ego, an...</description>
<pubDate>Wed, 22 Dec 2010 23:49:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/taologisch/Tao-627/6852/</link>
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</item><item>
<title>Tao Te King 22 (24)</title>
<description> 
  Die Christen haben so viel gemordet,  
 
 
  sie sind die fachkundigsten Mörder in der Welt.  
 
 
  Und sie sagen, so folgen Jesus. Nein, tun sie nicht.  
 
 
  Es ist unmöglich, Jesus zu folgen,   
 
 
  es sei denn, du gibst das logische Denken auf.   
 
 
  Die Christen bleiben immer noch Juden;  
 
 
  tatsächlich
haben sie ihr Jüdisch-Sein   
 
 
  bis zum äußersten Extrem weiterentwickelt. 
  
 
 
  Jesus bleibt immer noch   
 
 
  ein unwillkommener Fremder in der Welt.   
 
 
  Jesus 
sagt irgendwo  
 
 
  dass das Geflügel seine Nester hat,   
 
 
  die Tiere ihre Höhlen haben,  
 
 
  aber der Menschensohn keinen Platz hat,   
 
 
  wo er sein Haupt betten könnte.  
 
 
  Für Jesus existiert immer noch kein Zuhause.  
 
 
  Sogar die christlichen Kirchen   
 
 
  würden ihn nicht hineinlassen,   
 
 
  wenn er wiederkommt,   
 
 
  sie werden einfach ihre Türen verschließen,  
 
 
  denn dieser Mensch bringt Unlogik...</description>
<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 23:50:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/taologisch/Tao-Te-King-22-24/6851/</link>
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</item><item>
<title>Tao Te King 56 (19)</title>
<description> 
   
 
 Aber wenn du deine Augen  
 
 
 vierundzwanzig Stunden lang geschlossen halten kannst, 
 
 
 ist das eine Leistung,  
 
 
 denn das Denken ist so ruhelos  
 
 
 und verlangt ständig nach Informationen, 
 
 
 dass es zu ersticken beginnt,  
 
 
 wenn du ihm keine Informationen mehr gibst.  
 
 
 Tatsächlich beginnt es zu sterben.  
 
 
 Darum kann der Sinnesentzug, die Sinnesberaubung,  
 
 
 der sensorische Entzug zum Tod des Denkens werden.  
 
 
 Viele Experimente sind schon gemacht worden,  
 
 
 werden immer noch gemacht, überall auf der Welt,  
 
 
 mit völligem Reizentzug.   
 
 
 Wenn all deine Sinne  
 
 
 ihrer gewohnten Nahrung beraubt sind, 
 
 
 scheint die Zeit nie zu enden. 
 
 
 Eine Stunde ist tatsächlich vergangen -- 
 
 
 doch für dich war es eine Ewigkeit. 
 
 
 Du  magst es total gemütlich haben, 
 
 
 du ruhst in einem Tank 
 
 
 der wie ein Mutterschoß gemacht ist, 
 
 
 du treibst in lauwarmem Wasser,...</description>
<pubDate>Sat, 18 Dec 2010 15:47:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/taologisch/Tao-Te-King-56-19/6850/</link>
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</item><item>
<title>Südliches Blütenland 13/10 (21)</title>
<description> 
Photo URL   
 
 
 
 
 
 
 
 Es ist eine Fertigkeit, die größte Kunstfertigkeit, 
 
 
 und sie ist so heikel und subtil 
 
 
 dass dabei nichts bewußt getan werden kann, 
 
 
 du mußt einfach in der Nähe sein und es aufsaugen. 
 
 
 Dieses Wort muss bedacht werden --  aufsaugen .   
 
 
 Ein Mensch des Tao muss aufgesaugt und vernascht werden, 
 
 
 bis er zu deinem Fleisch und Blut geworden ist, er in dir fließt. 
 
 
 Seine Präsenz muss absorbiert werden 
 
 
 und du musst es in dir tragen. 
 
 
 Das ist die größte Kunst der Welt -- 
 
 
 einen Gott aus einem Menschen zu machen 
 
 
 einem Menschen, der immer dazu neigt, zum Tier zu werden  
 
 
 einen Gott aus ihm zu machen, das Denken zu ändern,  
 
 
 das Ego loszulassen, 
 
 
 dem Letztendlichen zu gestatten, sich in ihm zu ereignen. 
 
 
 Das ist so, wie wenn man den Ozean in einen Tropfen bringt, 
 
 
 wie wenn der Ozean in den Tropfen hineintropft. 
 
 
 Das ist die...</description>
<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 23:29:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/taologisch/Suedliches-Bluetenland-13-10-21/6849/</link>
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</item><item>
<title>Tao Te King 16 (23)</title>
<description> 
  
 
 
 
 Warum lieben es die Leute, eingefroren zu sein? 
 
 
 Weil ein gefrorener Fluss nicht ins Meer fließen kann. Der Ozean bedeutet den Tod.  
 
 
 Der Fluss wird verschwinden, für immer verschwinden,  
 
 
 er wird eins mit dem Unendlichen werden, 
 
 
 er wird kein Individuum mehr bleiben. 
 
 
 Er wird keinen eigenen Namen mehr haben: 
 
 
 Der Ganges wird dann nicht mehr der Ganges sein,  
 
 
 die Wolga wird nicht mehr die Wolga sein.  
 
 
 Sie verschwinden im Unbekannten. 
 
 
 Wenn das Denken Angst hat,  
 
 
 wird es zu einem Wirbelwind der Gedanken. 
 
 
 Wenn du zu sehr ein denkender Mensch bist, 
 
 
 ständig am Denken vom Morgen bis zum Abend, 
 
 
 vom Abend bis zum Morgen, 
 
 
 am Tag: Gedanken und Gedanken und Gedanken, 
 
 
 in der Nacht: Träume und Träume und Träume -- 
 
 
 dann ist dein Fluss eingefroren. 
 
 
 Auch das ist Teil der Furcht: 
 
 
 Dein Fluss ist so gefroren,  
 
 
 dass du dich nicht bewegen...</description>
<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 18:45:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/taologisch/Tao-Te-King-16-23/6848/</link>
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</item><item>
<title>Tao Te King 9 (32)</title>
<description> 
 &amp;quot;  Wenn Gold und Jade deine Halle füllen   
 
 
   wirst du sie nicht sicher aufbewahren können.  &amp;quot; 
 
 
 Alles, was zuviel ist,  
 
 
 wird zwangsläufig weggenommen werden. 
 
 
 Es geschah einmal, dass  
 
 
 ein Schüler von Laotse zum Richter gemacht wurde.  
 
 
 Der erste Fall, der im Gericht vor ihn gebracht wurde war ein Dieb,  
 
 
 der gestanden hatte, dass er gestohlen hatte.  
 
 
 Der Fall lag klar -- der Dieb hatte gestanden,  
 
 
 die Sachen waren gefunden worden --  
 
 
 aber der Schüler von Laotse  
 
 
 entwickelte eine sehr, sehr eigenartige 
 
 
 Herangehensweise und Einstellung zu dem Fall.  
 
 
 Er sperrte den Dieb für sechs Monate ein  
 
 
 und er warf auch den Mann,  
 
 
 dem er die Sachen gestohlen hatte,  
 
 
 ins Gefängnis.  
 
 
 Natürlich konnte es der reiche Mann nicht fassen.  
 
 
 Was für ein Unsinn!  
 
 
 Seine Sachen waren gestohlen worden  
 
 
 und weswegen war er verurteilt worden?...</description>
<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 03:22:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/taologisch/Tao-Te-King-9-32/6847/</link>
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</item><item>
<title>Südliches Blütenland: Die Flucht vor dem Schatten (24)</title>
<description> 
  Vor 46 Jahren wurde in Indien ein Junge gefunden   
 
 
  in Uttar Pradesh in der Nähe von Lucknow.   
 
 
  Der gleiche Vorfall war schon vorher passiert --   
 
 
  Wölfe scheinen zu Kindern sehr liebevoll zu sein.   
 
 
  Sie hatten das Kind, einen Jungen, aufgezogen.   
 
 
  Als er eingefangen wurde, war er zwölf Jahre alt. Dieses Mal bemühten sich Ärzte sehr um ihn.   
 
 
  Sie nahmen ihn stationär auf, sie massierten ihn,   
 
 
  sie gaben ihm Arzneien und noch alles mögliche    . Innerhalb von sechs Monaten war das Kind tot,   
 
 
  weil sie versucht hatten,   
 
 
  ihn zu einem menschlichen Wesen zu machen   
 
 
  und sein ganzes Wesen wehrte sich dagegen.   
 
 
  Als sie ihn damals zu fassen bekommen hatten,   
 
 
  war er so gesund,   
 
 
  wie kein menschliches Wesen es je gewesen war.   
 
 
  Er war wild, er war ein Wolf,   
 
 
  und als sie ihn ins Krankenhaus eingewiesen hatten   
 
 
  und begonnen hatten, ihn zu...</description>
<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 22:24:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/taologisch/Suedliches-Bluetenland-Die-Flucht-vor-dem-Schatten/6846/</link>
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</item><item>
<title>Tao 626</title>
<description> 
  
 
 
 
  Wenn du denkst, dass Hass die Liebe tötet,   
 
 
  und dass Wut Mitgefühl tötet,   
 
 
  dann liegst du total falsch,   
  denn dann gäbe es keine Möglichkeit,   
 
 
  es wäre unmöglich,  
 
 
  dass da jemals Liebe wäre   
 
 
  oder dass Mitgefühl aufkommt.  
 
 
  Dann bist du gefangen,   
 
 
  dann kannst du da nicht mehr herauskommen.  
 
 
  Du hast Millionen von Leben lang mit Hass gelebt --  
 
 
  er würde das Mitgefühl schon abgetötet haben.  
 
 
  Aber schau... Liebe gibt es immer noch.  
 
 
  Hass kommt und geht, aber Liebe überlebt;  
 
 
  Wut kommt und geht, aber Mitgefühl überlebt.  
 
 
  Der Hass ist nicht imstande gewesen,   
 
 
  die Liebe zu töten;  
 
 
  die Nacht ist nicht imstande gewesen,   
 
 
  den Tag zu töten;  
 
 
  die Dunkelheit ist nicht imstande gewesen,   
 
 
  das Licht zu ermorden.  
 
 
  Nein, sie überleben immer noch.  
 
 
  Also, als erstes können wir...</description>
<pubDate>Mon, 29 Nov 2010 23:45:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/taologisch/Tao-626/6845/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/taologisch/Tao-626/6845/</guid>
</item><item>
<title>Quellender Urgrund 1/6 (7)</title>
<description> 
  
 
 
 
 
 
 Konfuzius war immer auf der Suche nach Wissen. Er war immer auf der Suche nach jemandem, der ihm etwas sagen konnte. er war immer bereit, Wissen zu übernehmen. Auf diese Weise funktioniert der Intellektuelle: Alles, was er hat, ist ausgeliehen; er schaut niemals nach innen, er sieht ständig nach außen -- &amp;quot;Wenn jemand etwas weiß, dann sollte ich mich darüber schlau machen.&amp;quot; Der Intellektuelle ist ein Nachmacher, mechanisch, wie ein Papagei; für den Intellektuellen ist Wissen etwas, das gelernt werden muß. Niemals sieht er in sein eigenes Wesen hinein, niemals sieht er in sein eigenes Bewußtsein hinein; er versucht niemals, den Wissenden zu verstehen. Er ist hinter dem Wissen her -- und das ist der Unterschied. Der Taoist ist nicht auf Wissen aus, aber er möchte wissen: Wer ist dieser Wissende? Was ist dieser Wissensprozeß? Er möchte die Quelle dieses Kennenlernens erkennen, von wo dieses Bewußtsein herkommt, wo es entsteht. Du bist hier, du liest dies gerade....</description>
<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 19:39:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/taologisch/Quellender-Urgrund-1-6-7/6844/</link>
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<title>Südliches Blütenland 27/11 (27)</title>
<description> 
  
 
 
 
 &amp;quot; Hast du von dem Vogel gehört  
 
 
  der im Süden lebt? &amp;quot; 
 
 
 Für China ist Indien der Süden,  
 
 
 und dieser Vogel lebt dort. 
 
 
 Man sagt, dass Laotse, als er verschwand, 
 
 
 in Richtung Süden verschwand. 
 
 
 Sie wissen nicht, wann er starb, er starb niemals. 
 
 
 Solche Leute sterben nie,  
 
 
 sie gehen einfach in den Süden -- 
 
 
 sie verschwinden in Richtung Indien. 
 
 
 Man sagt, dass Bodhidharma aus dem Süden kam. 
 
 
 Er verließ Indien und suchte nach dem Schüler 
 
 
 auf den er den Schatz des Buddha übertragen sollte. 
 
 
 Nach neun Jahren des Wartens war er dann imstande,  
 
 
 ihn zu übermitteln  
 
 
 und man sagt,  
 
 
 dass er dann wiederum Richtung Süden verschwand.  
 
 
 Indien ist für China der Süden. 
 
 
 Wirklich, alle Mythen haben ihren Ursprung in Indien. 
 
 
 Es gibt keinen einzigen Mythos in der ganzen Welt 
 
 
 der nicht dort entstanden wäre. 
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<pubDate>Sat, 13 Nov 2010 00:39:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/taologisch/Suedliches-Bluetenland-27-11-27/6843/</link>
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<title>Südliches Blütenland 23/5 (17)</title>
<description> 
 Ich kann die Verantwortung  
 
 
 nicht auf die Gesellschaft schieben. 
 
 
 Und was ist eigentlich mit &amp;quot;Gesellschaft&amp;quot; gemeint? 
 
 
 Wo ist diese Gesellschaft? 
 
 
 Das ist eine der größten Ausflüchte. 
 
 
 Es existieren nur Individuen --  
 
 
 du wirst niemals auf die Gesellschaft stoßen.  
 
 
 Du wirst niemals mit dem Finger darauf zeigen können:  
 
 
 Das ist die Gesellschaft.  
 
 
 Überall existiert das Individuum, 
 
 
 und Gesellschaft ist bloß ein Wort. 
 
 
 Wo ist die Gesellschaft? 
 
 
 Antike Zivilisationen bedienten sich eines Tricks.  
 
 
 Sie sagten: 
 
 
 Gott ist dafür verantwortlich,  
 
 
 das Schicksal ist verantwortlich. 
 
 
 Nun spielt der Kommunismus das gleiche Spiel 
 
 
 indem er sagt, dass die Gesellschaft verantwortlich ist. 
 
 
 Aber wo ist die Gesellschaft? 
 
 
 Gott mag irgendwo sein,  
 
 
 die Gesellschaft ist nirgendwo; 
 
 
 es gibt nur Individuen. 
 
 
 Der Taoismus sagt:...</description>
<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 20:53:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/taologisch/Suedliches-Bluetenland-23-5-17/6842/</link>
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<title>Tao 625</title>
<description> 
  
 
  Sie haben alle versucht,   
 
 
  dich dazu zu bringen,   
 
 
  nur an einem Pol zu leben.   
 
 
  Diesen Pol nennen sie Gott,   
 
 
  Mitgefühl, Liebe --   
 
 
  alles das, was gut ist,   
 
 
  all das, was schön brav ist.   
 
 
  Den Gegenpol nennen sie   
 
 
  den Teufel,   
 
 
  alles, was schlecht ist.   
 
 
  Laotse befürwortet nicht  
 
 
   diese Aufteilung, diese Dichotomie,  
 
 
   diese Schizophrenie.   
 
 
  Er ist für beides.   
 
 
  Und dann geschieht   
 
 
  eine plötzliche Transformation:   
 
 
  Zerstörung wird   
 
 
  zu einem Teil der Schöpfung --  
 
 
   das ist sie --   
 
 
  und Hass wird   
 
 
  zu einem Teil der Liebe.  
 
 </description>
<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 00:19:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/taologisch/Tao-625/6841/</link>
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