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<title>Kleiner Blütenzauber</title>
<link>http://www.blogigo.de/testzumtesten</link>
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<language>de</language>
<dc:creator>sternenschein</dc:creator>
<dc:publisher>sternenschein</dc:publisher>
<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 18:32:00 +0200</pubDate>
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<title>Vor einer Bude steht ein Kind</title>
<description> Vor einer Bude steht ein Kind.   
Vor einer Bude steht ein Kind 
Und greift nach allen Waaren 
Und lässt das nächste  dann geschwind 
Um&#039;s Fernste wieder fahren.  
Du holdes Mädchen, wärst du mein 
Und all die hübschen Sachen; 
Der Augen milder Sternenschein, 
Der Wange schelmisch Lachen;  
Der Mund so süss, das Haar so lind, 
Der Leib so voll gegossen, 
Ich ständ vor dir wie jenes Kind 
Und auch so unentschlossen.   

Zitat: Herrmann von Gilm zu Rosenegg  
Österreichischer Jurist,  und Dichter. 1812 - 1864  
Erstaunlich für einen Juristen, dass Herrmann von Gilm zu Rosenegg, so viele, derart feinfühlige und zu Herzen gehende Gedichte über die Liebe, die Natur und den Tod schrieb.  
Seine Gedichte berühren einfach tief das Innere des Menschen. Einige seiner Stücke wurden auch vertont. .
 
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<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 18:32:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/testzumtesten/Vor-einer-Bude-steht-ein-Kind/49/</link>
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<title>Sommer und Winter</title>
<description> &quot;Manchnal, wenn ich Bella und Stier betrachtete,  
war ich froh, dass sie nichts ahnten von dem langen Winter im Stall. 
Sie kannten nur die Gegenwart, die zarten Gräser, die Weite der Wiese, die warme Luft, die ihre Flanken streichelte, und das Mondlicht, das nachts auf ihr Lager fiel.  Ein Leben ohne Furcht und ohne Hoffnung. Ich  hatte Angst vor dem Winter, der Holzarbeit in der Kälte und der Feuchtigkeit. Jetzt spürte ich  nichts mehr von meinem Rheuma-Anfall, aber ich wusste, dass er sich im Winter wiederholen konnte. 
Und ich musste doch um jeden Preis beweglich bleiben, wenn ich mit meinen Tieren am Leben bleiben wollte. Ich legte mich stundenlang in die Sonne und wollte sie speichern für die lange kalte Zeit.&quot;   
Zitat: Marlen Haushofer &quot;Die Wand&quot;  
ISBN 3-423-12597-7 Deutscher Taschenbuchverlag  
Ein Roman nur, diese Schilderung, aus &quot;Die Wand&quot;. Und doch schien die Autorin Marlen Haushofer ziemlich genau zu wissen worüber sie schrieb, wie es sich anfühlt, dieser Sommer und der Winter, für...</description>
<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 13:32:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/testzumtesten/Sommer-und-Winter/48/</link>
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<title>Ratschläge einer Mutter</title>
<description>Auch der 1818 in Trier geborene Carl Marx hatte eine Mutter. Sie machte sich wie wohl viele  Mütter Sorgen und Gedanken um ihren Sohn.  
So schrieb sie ihrem Sohn, als er als Student in Bonn weilte:  
 &quot;Nun kannst du mir&#039;s garnicht   als eine Schwäche unseres Geschlechts ansehen, wenn ich neugierig bin, wie Du Deine kleine Haushaltung eingerichtet, ob die Ökonomie auch eine Rolle spielt, was bei grossen wie bei kleinen Haushaltungen eine unerläßliche Notwendigkeit ist. Dabei erlaube ich mir zu bemerken, lieber Carl, dass Du deine Reinlichkeit und Ordnung nie als Nebensache betrachten mußt, denn davon hängt Gesundheit und Frohsinn ab.  Halte pünktlich darauf, dass Deine Zimmer öfters gescheuert werden. Und scheuere Du, mein lieber Carl wöchentlich mit Schwamm und Seife&quot;  
Ratschläge einer Mutter, Frohsinn durch das wöchentliche Scheuern der Zimmer mit Schamm und Seife. Aber dennoch liebevoll gemeint.  
Vielleicht musste sich die Mutter ja auch Sorgen um ihren Carl machen.  
Etwas anders und...</description>
<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 12:49:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/testzumtesten/Ratschlaege-einer-Mutter/47/</link>
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<title>Schillers einfache Wahrheit</title>
<description> Was nicht zusammen kann Bestehen,  
tut am besten sich zu lösen.  
ZItat: Friedrich Schiller 
( Die Jungfrau von Orleans II, 2. )  
Wie wahr ist dieser Satz doch.  
Was könnten Menschen sich doch ersparen, an Kraft, Energie und an Herzeleid, wenn sie danach handeln würden.  
Und doch versuchen manche es immer und immer wieder, obwohl sie es besser wissen sollten.  
Und je mehr Energie sie hineingesteckt haben, umso schwerer fällt ihnen das lösen.</description>
<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 14:20:02 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/testzumtesten/Schillers-einfache-Wahrheit/46/</link>
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<title>Liebe überbrückt die Kluft</title>
<description> Nur Liebe überbrückt die Kluft,  
die zwischen Sein und Nichtsein droht, 
dass wie gepflückter Blumen Duft,
 doch etwas überlebt den Tod.  
 Zitat: Friedrich von Bodenstedt (1819 - 1892)   
Klafft zwischen Sein und Nichtsein wirklich eine so tiefe Kluft.  Oder erscheint es uns nur so, da wir von dem Übergang und dem sich daran anschliessenden nichts wirkliches wissen? 
Die Liebe überbrückt viele Klüfte, tiefe und weniger tiefe im Leben. Können wir immer wieder sehen.  
Auch hier, sie überdauert den Tod. Sie hebt ihn für den Bleibenden teilweise auf. Lässt den Gegangenen weiterleben, auf eine ganz besondere Art und Weise..Im Herzen, in Gedanken, im Inneren.   
Wie gepflückter Blumen Duft.  
Wir sind wohl mehr als, nur ein gepflückter Blumen Duft, dennoch ist es ein sehr schönes Beispiel, wie ich finde.  .</description>
<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 00:46:46 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/testzumtesten/Liebe-ueberbrueckt-die-Kluft/45/</link>
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<title>Goethe und die Unsterblichkeit</title>
<description> Den Beweis der Unsterblichkeit  
muss jeder in sich selbst tragen, 
ausserdem kann er nicht gegeben werden. 
Wohl ist alles in der Natur Wechsel, 
aber hinter dem Wechselnden ruht ein Ewiges.  
Zitat: Johann Wolfgang von Goethe 
( Zum Kanzler Müller )  
 Die Beschäftigung mit Unsterblichkeitsideen  ist für vornehme Stände und vor allem für Frauenzimmer, die nichts zu tun haben. 
Ein tüchtiger Mensch aber, der schon hier etwas ordentliches zu sein gedenkt und der daher täglich zu streben, zu kämpfen und zu wirken hat, lässt die künftige Welt auf sich beruhen und ist tätig und nützlich in dieser.   
Zitat: Johann Wolfgang von Goethe 
( Zu Eckermann )  
Nein,  beweisen lässt sich eine Unsterblichkeit wohl nicht. Aber sehr schön sagt Goethe doch, dass hinter dem Wechselnden ein Ewiges steht.  
Etwas erstaunlich die Aussage Goethes, die Unsterblichkeitsideen  sei Sache der gehobenen Schichten und der Frauenzimmer. 
  
Gut, mag ja sein, dass heute wie auch zu Goethes Zeiten, Menschen die hart...</description>
<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 23:21:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/testzumtesten/Goethe-und-die-Unsterblichkeit/44/</link>
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<title>Friedrich Schiller beschimpft das Publikum</title>
<description> Es gibt nichts Roheres   
als den Geschmack des jetzigen deutschen Puublikums, und an der Änderung dieses elenden Geschmacks zu arbeiten, ist der ernstliche Plan meines Lebens.
  
Zitat: Friedrich Schiller  
( in einem Brief an Fichte, Jena 03.08.1795 )  
Damit nicht genug.  
 Die Genügsamkeit des Publikums  
ist nur ermunternd für die Mittelmässigkeit, aber beschimpfend und abschreckend für das Genie. 
(über die tragische Kunst )  
Ich verspreche mir von der Dankbarkeit  
des Publikums nicht viel; denn mit dem Guten gefällt man selten.  
Zitat: Friedrich Schiller  
( in einem Brief an Cotta, Jena 07.09.1795 )  
Da erregte  sich Schiller über sein,  und über DAS Publkum im allgemeinen. 
Was Schiller wohl heute zu unseren Fernsehprogrammen und dem heutigen Publikum sagen würde? 
Schiller heute als Fernsehkritiker, dagegen könnte Reich-Ranicki wohl fast einpacken.  
Ich glaube, es würde für sehr viele Sendungen ein Verriss ohnegleichen herauskommen samt ätzender Publkumsbeschimpfung....</description>
<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 18:14:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/testzumtesten/Friedrich-Schiller-beschimpft-das-Publikum/43/</link>
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<title>Vom Wollen und Können</title>
<description> Natürlich sind wir vor Gott nicht vollkommen;  wir können es auch vor uns selbst nicht werden. Unserem menschlichen Wollen  ist es nie gelungen, die Ziele zu erreichen, die wir selbst uns gesteckt haben; und wenn es doch einmal gelungen wäre, würden wir wieder höheres von uns verlangen und diesem dann ebenso eifrig und vergeblich nachjagen.  Erfüllung ist uns nicht beschieden. 
Was der Mensch selbst von sich verlangt ist unerfüllbar. Er ist eigentlich recht ungeschickt, seine Verpflichtungen zuzuschneiden nach dem geistigen Mass, das für ein anderes Wesen als den Menschen gilt: wem schreibt er das vor, was ja doch,  wie er weiss keiner tun wird? Ist es ein Unrecht für ihn, wenn er nicht tut, was für ihn zu tun unmöglich ist? Die Gesetze, die uns dazu verurteilen, dass wir nicht können, verurteilen uns dann, weil wir nicht können.  
Zitat: Michel de Montaigne ( 1533 - 1592 )
  
Wahre Worte, die Montaigne da sagt.
 
Ich sage: In seinem Denken mag der Mensch grenzenlos sein, in seinem Handeln...</description>
<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 18:09:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/testzumtesten/Vom-Wollen-und-Koennen/42/</link>
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<title>Franz von Gaudy sah eine Wasserrose</title>
<description> Wasserrose  
 Im Wald geschützten Grunde 
ein stiller Weiher ruht, 
von Abendsonnenstrahlen glimmt  rosigroth die Fluth, 
Viele breite Blätter,  
die schwimmen auf dem Teich 
und träumend schließt die Krone, 
die Wasserrose bleich.  
Zitat: Franz von Gaudy (1800 - 1840 )  
Öfter schon sah ich sie ruhen, die Wasserrose im stillen Teiche im waldgeschützten Grund. 
Doch diese Wasserrose, die Franz von Gaudy sah, ich hätte sie auch gerne gesehen.  
Genau in dem Moment, in dem die Flut durch  Abendsonnenstrahlen rosig rot erglimmt, und träumend schliesst die Krone,  die Wasserrose bleich. 
Welch ein erhebender Anblick, welche Worte für das gesehene von Franz Gaudy. .</description>
<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 16:31:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/testzumtesten/Franz-von-Gaudy-sah-eine-Wasserrose/41/</link>
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<title>Die Welt besitzen</title>
<description> Es gibt Augenblicke im Leben,  
wo wir aufgelegt sind, jede Blume und jedes entlegene Gestirne, jeden Wurm und jeden geahnten höheren  Geist an  den Busen zu drücken -- ein Umarmen der ganzen Natur gleich unsrer Geliebten.... Der Mensch, der es so weit gebracht hat, alle Schönheit, Grösse, Vortrefflichkeit im Kleinen und Grossen der Natur aufzulesen und zu der Mannigfaltigkeit die grosse Einheit zu finden, ist der  Gottheit schon sehr viel näher gerückt. Die ganze Schöpfung zerfliesst in seine  Persönlichkeit.  
Wenn jeder Mensch alle Menschen liebte, so besässe jeder einzelne die Welt.  
Zitat: Friedrich Schiller ( philosophische Briefe )  Welch grosse Worte von Schiller: 
  Wenn jeder Mensch alle Menschen liebte, so besässe jeder einzelne die Welt.  
 Können wir dieses, alle Menschen lieben? 
 Wir sind nicht Gott, vielleicht gelingt es uns deshalb nicht.  Es heisst, liebe deinen Nächsten, wie dich selbst.  Dafür muss man sich erst einmal selbst lieben, um den nächsten lieben zu können....</description>
<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 15:05:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/testzumtesten/Die-Welt-besitzen/40/</link>
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<title>Test</title>
<description>funktionstest ob die Fatal Error Meldung weg ist.</description>
<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 02:28:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/testzumtesten/Test/39/</link>
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<title>Es fiel ein Reif, weder Glück noch Stern</title>
<description> Es fiel ein Reif in der Frühlingsnacht.  
Er fiel auf die zarten  Blaublümelein, 
sie sind verwelket,verdorret.  
Ein Knabe hatte ein Mägdelein lieb, 
sie flohen beide von Hause fort, 
es wussten&#039;s nicht Vater noch Mutter.  
Sie sind gewandert wohl hin und her, 
sie hatten nirgends Glück noch Stern, 
Sie sind verdorben, gestorben.  
Auf ihrem Grabe Blaublümlein blühn, 
umschlingen sich treu wie sie im Grab, 
der Reif sie nicht welket noch dörret.  
Ein Lied, ein trad. l aus der Zeit von vor 1838, aufgenommen  in der Sammlung &quot;Deutsche Volkslieder mit ihren Originalweisen&quot;  von Anton Wllhelm Zuccalmaglio um 1840.  
Ob dieses Lied auf Tatsachen beruht, wie es damals ja so einige &quot;Küchenlieder&quot; taten? 
 Oder die Jugend davon abschrecken sollte, aus Liebe von zu Hause wegzulaufen, ich weiss es nicht. 
 Wenn man allerdings die letzte Strophe liest, &quot;Umschlingen sich treu wie sie im Grab&quot;, dann könnte man sich fast wünschen, einer der beiden zu sein. Die aus Liebe wohl wanderten hin und her, nirgends...</description>
<pubDate>Tue, 23 Dec 2008 07:55:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/testzumtesten/Es-fiel-ein-Reif-weder-Glueck-noch-Stern/38/</link>
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<title>Schiller und die Ungeduld</title>
<description> Wenn ich mal ungeduldig werde,  
Denk&#039;  ich an die Geduld der Erde,  
Die, wie man sagt, sich täglich dreht 
Und jährlich so wie jährlich geht. 
Bin ich denn für was andres da? - 
Ich folge der lieben Frau Mama.  
Zitat: Schiller  
Überstandenes Ungemach hat einen eigentümlichen Reiz.  
Zitat: Schiller ( zu Reinbeck )  
Zwei Schiller Zitate, passend zur momentanen Blogigo Situation. Hoffen wir, dass das Ungemach des nicht einloggen  können, bald ein Ende hat und seinen eigentümlichen Reiz entfaltet.;-)</description>
<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 18:25:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/testzumtesten/Schiller-und-die-Ungeduld/37/</link>
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<title>Michel de Montaigne und die Anmut</title>
<description> Was anmutig ist,  
bemerken wir nur, wenn es überspitzt, geschwollen, verkünstelt auftritt: geht es im einfachen Kleid der Selbstverständlichkeit einher, so wird es von einem groben Blick, wie wir ihn haben, leicht übersehen; 
das Schöne daran ist zart und verborgen; um dieses heimliche Licht zu sehen, braucht man ein scharfes, gut gereinigtes Auge.  
Zitat: Michel de Montaigne ( 1533 - 1592 )
  Ich hoffe,  mein Auge ist immer gut genug gereinigt, denn ich möchte lieber diese heimlichen Lichter wahrnehmen, als dieses  oftmals so offensichtlich und übertrieben daherkommende. .</description>
<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 16:08:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/testzumtesten/Michel-de-Montaigne-und-die-Anmut/36/</link>
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<title>Der Weise</title>
<description> Der Weise sagt --  der Weise war nicht klein --: Nichts scheinen, aber alles sein.   
Zitat: Johann Wolfgang von Goethe 
( Hanswursts Hochzeit )
  
Sehr kluge Worte von Goethe. 
Wieviel mehr wert ist doch das Sein als der Schein. Wieviel verlässlicher, direkter. 
Der Schein, er trügt so oft. Manchmal wird er uns aber auch ohne eigenes Zutun auferlegt. Durch Fehlinterpretation von anderen. Indem sie ihr denken, ihre Wünsche und Ängste auf uns übertragen.  
Wahrscheinlicher ist dieses Zitat von Goethe aber eher als Aufruf zum Understatement  gedacht.
Nichts scheinen, und dennoch alles sein. Mehr zu sein, mehr zu können, als der erste Blick vermuten lässt. Nicht mit seinen Fähigkeiten hausieren gehen, um dann bei näherer Betrachtung mit ihnen zu überraschen. </description>
<pubDate>Sat, 27 Sep 2008 20:36:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/testzumtesten/Der-Weise/35/</link>
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</item><item>
<title>Blogigo Boykott</title>
<description> In diesem Blog wird bis einschliesslich Freitag den 19.09.  nichts neues geschrieben. 
Dieses als  Protest gegen die zur Zeit schlechte Erreichbarkeit von Blogigo.   
Ich hoffe dass der Blogigo Betreiber die bestehenden Bugs bald beseitigt. .</description>
<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 08:55:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/testzumtesten/Blogigo-Boykott/34/</link>
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<title>Da irrte Schiller</title>
<description> Wo Selbständigkeit ist, da fehlt die Weiblichkeit, wenigstens die schöne.   
Zitat: Friedrich Schiller 
in einem Brief an W.v.Humboldt 17.12.1705  
Ich denke da irrt Friedrich Schiller.  
Wieso sollte allen Frauen die selbständig sind die Weiblichkeit fehlen? Die schöne.  
Wird eine Frau erst weiblich schön, wenn sie sich von einem Mann abhängig macht. Sich kleiner macht als sie ist?   
Ich kenne etliche Frauen, die sehr selbständig sind und dennoch sehr weiblich, dazu noch schön.   Diese Meinung Schillers über selbständige unabhängige Frauen, dieses, sein Frauenbild wird wohl auch eher seiner Zeit geschuldet sein. 
 Oder herrscht auch heute noch diese Meinung allgemein vor? 
Ausserdem ist Schillers Satz sehr verallgemeinernd. 
Könnte oder sollte man ihn in dieser Form noch heute gelten lassen?</description>
<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 00:20:08 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/testzumtesten/Da-irrte-Schiller/33/</link>
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</item><item>
<title>Morgenstunde</title>
<description> Morgenstunde  
Ob du wohl auch so schlaflos liegst 
Und dich in wachen Träumen wiegst, 
Vor Glück, wie sehr die Sehnsucht brennt! 
Ich starr ins dunkle Firmament: 
Der Morgenstern, in grossen Bogen, 
Ist langsam längst heruntergezogen 
Und lässt mich  lächelnd fühlen, was uns trennt.  
Vor meinem schwachen Augen 
- Nun weiss ich doch zu was sie taugen - 
Strahlt er, je höher her, je flimmernder. 
Weihnächtig glänzt die graue Stille. 
Oh zögre, Alltag! Ohne Brille 
Sieht man die Welt unendlich schimmernder.  
Schon aber glitzert sein Gezitter blasser; 
Nun steh&#039; ich auf und geb&#039;  der Lilie Wasser 
Die du mir gestern heimlich brachtest. 
Und wenn du mich dafür auslachtest: 
Sanft nehm&#039; ich sie von ihrer Stätte 
Und leg&#039; sie auf mein warmes Bette 
Und fühle lächelnd, wie du nach mir schmachtest.  
 Richard Dehmel (1863 - 1920 )    
Richard Dehmel war ein Freund Liliencrons.  
Dehmel  war ein Grübler, dem man einen Mangel an Poesie, Lüsternheit, Unnatürlichkeit, Künstelei vorwarf.  
Aber...</description>
<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 19:10:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/testzumtesten/Morgenstunde/32/</link>
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</item><item>
<title>Das Tor</title>
<description> 
Das Tor ist fest verschlossen.
 
 
Der Riegel ruht verrostend
 
 
seit Jahren schon mit seiner Last.
 
 
Hält stand und unverdrossen
 
 
der Zeiten Lauf und Einsicht ab.
 
 
  
 
 
&amp;nbsp;
 
 
Weiss nicht, ob er sich noch mal öffnet,
 
 
in seines Lebens Lauf. 
 
 
Die Zeit sie schleicht behende 
 
 
und an der Tür, da fehlt der Knauf. 
 </description>
<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 01:49:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/testzumtesten/Das-Tor/31/</link>
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</item><item>
<title>Das verlassene Mägdlein</title>
<description>Das verlassene Mägdlein
 
Früh, wenn die Hähne krähen, 
Eh` die Sternlein verschwinden, 
Muss ich am Herde stehen, 
Muss Feuer anzünden.
 
 
Schön ist der Flammenschein, 
Es springen die Funken; 
Ich schaue so darein, 
In Leid versunken.
 
 
Plötzlich, da kommt es mir 
Treuloser Knabe, 
Dass ich die Nacht von dir 
Geträumet habe.
 
 
Träne auf Träne dann 
Stürzet hernieder; 
So kommt der Tag heran - 
Oh ging` er wieder.
 
 
Dieses Gedicht schrieb Eduard Mörike ( 1804 - 1875 ) 
Mörike war ein in sich gekehrter Mensch. 
Er besass eine fast schon als Naivität zu bezeichnende 
Empfänglichkeit, für so gut wie alles, was ihm in der 
Natur oder in seinem Leben begegnete.So setzte er seine  
Beobachtungen oder Erlebnisse in Poesie um. Nahm alles 
als Anregung was er sah. 
Mörike war beeinflusst von Goethe. 
Über Mozart schrieb er eine frei erfundene Novelle: 
&amp;quot; Mozart auf der Reise nach Prag &amp;quot;
 
 
Eduard Mörike wurde 1804 in Ludwigsburg geboren, 
war Pfarrer in Cleversulzbach bis 1843,...</description>
<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 21:56:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/testzumtesten/Das-verlassene-Maegdlein/30/</link>
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