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09.11.2008 um 19:36 Uhr

Hauptuntersuchung (alle 2 Jahre, überfällig)

Vor ein paar Tagen erinnerte ich mich an meine frühere Blogtätigkeit. Er ist noch da, der Blog. Schön.

Aber dann kann ich ja noch schnell das Ergebnis der Umfrage veröffentlichen und mir eine neue ausdenken.

Cappuccino-Umfrage

02.02.2006 um 13:49 Uhr

Mmh... Cappuccino

Letztens war ich, wie es halt so ist, im Verbrauchermarkt. Als ich einen neugierigen Blick auf einen Aktionstisch werfe, entdecke ich dort eine mir bis dato noch unbekannte Sorte Instant-Cappuccino. Das ist eigentlich nicht weiter ungewöhnlich, doch dort, wo sonst "Schoko", "Vanille" oder auch mal "Melone"* steht, prangt hier "mit Schokoladenote".  Was ist denn das für ein beknacktes Wort? Oder soll es Schokoladen-Ote bedeuten. Was ist dann aber bitte "Ote"? Oder heißt es etwa auch Schokoladesorte und Schokoladegeschmack?
Ich habe mal im Duden nachgeschlagen und da wird tatsächlich der Grenzfall präsentiert. Beispielsweise steht da Schokolade[n]hase, schokolade[n]braun.
Ohne das "n" klingen all diese Dinge allerdings fast noch schlimmer, als der militärisch eingetrichterte Verbandkasten, der korrekterweise trotzdem Verbandskasten heißt, auch wenn das bei der Bundeswehr scheinbar keiner wahrhaben will. Mittlerweile hat der Verbandkasten sogar den Weg in den Duden gefunden - man muss es nur lange genug durchhalten und aus Dichtung wird Wahrheit.
Wenn "Schokoladenote" vielleicht auch nicht falsch ist, klingt es in meinen Ohren jedenfalls so steif, dass dieses Wort in der sinnlichen Welt der Geschmacksbeschreibungen ungefähr gar nichts zu suchen hat.
Wer es nicht glaubt, der sollte jetzt einmal laut "Schokoladenote" sagen, dann ist wohl klar, was ich meine.

Schokoladenote - ich fasse es einfach nicht.


*) gibt bzw. gab es tatsächlich

20.01.2006 um 08:00 Uhr

Keine Ahnung?

Ich auch nicht.

16.12.2005 um 18:04 Uhr

International operierende Eingreiftruppe

Stimmung: Jeans Team - Last Christmas


"International operierende Eingreiftruppe", das ist so die Art Begriff, bei der man ganz schnell an Agenten, GSG9 oder ganz banal an Actionfilme denkt. Tatsächlich habe ich den Begriff gerade in den NDR Info-Nachrichten gehört und darin ging es um nichts derartiges. In der Meldung ging es nämlich um den Computer-GAU bei den Zulassungsstellen in Hamburg. Um den Fehler möglichst schnell zu beseitigen, ist nun eine international operierende Eingreiftruppe am Werk. Von IBM. Kann man mal sehen...

04.11.2005 um 11:09 Uhr

Mit Musik geht alles besser!

Stimmung: Nachdenklich
Musik: Dead Kennedys - Holiday in Cambodia

Manchmal, wenn man hier übers Land fährt (was hier auch nicht weiter schwierig ist, hier gibt es ja kaum etwas anderes), dann tauchen gelegentlich Wehrpflichtige mit Marschgepäck aus zweifelhaften Seitenstraßen auf. Heute habe ich wieder welche gesehen und einer von denen hatte ein Paar Ohrhörer eingestöpselt. Da ich mal davon ausgehe, dass er nicht wie Lance Armstrong mit seinem "sportlichen Leiter" in Kontakt steht und auch keine Kassette mit positiven Affirmationen gehört hat, stellten sich für mich folgende Fragen:

a) Darf man beim Marschieren überhaupt Musik hören?
b) Was hat der gehört?

Vielleicht hat er ja "In The Army Now" von Status Quo gehört, wahrscheinlich aber nicht "In The Navy" von Village People.

19.10.2005 um 23:51 Uhr

Was man alles so weiß,...

Stimmung: weihnachtlich
Musik: Bing Crosby & David Bowie: Peace On Earth - Little Drummer Boy


...was dann aber doch nicht stimmt. Das erfährt man ja gerne mal beim Bloggen, weil man sich mit irgendwelchen wahwitzigen Themen auseinandersetzt, z.B. mit der Frage, was denn der Martinstag mit Laternelaufen zu tun hat, außer, dass es dann einfach gemacht wird. Als ich keinen Zusammenhang dafür entdecken konnte, wollte ich eigentlich schreiben, dass der Weihnachtsmann, so wie wir ihn kennen schließlich auch von einem Designer der Coca Cola Corporation in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts erfunden wurde. Tatsächlich stimmt das aber gar nicht. Bereits der Nikolaus im Struwwelpeter (1844) ist dem heutigen Weihnachtsmann sehr ähnlich. Okay, er ist deutlich schlanker und wirkt auch viel jünger, aber nach 161 Jahre hätte ich wahrscheinlich auch weiße Haare und eine fette Plautze. [mehr ]

30.09.2005 um 22:46 Uhr

Von den Großen lernen...

Musik: Element Of Crime & Andreas Dorau: Hamburg '75

Es ist schon vermaledeit: da liest man gut amüsiert den wirklich sehr lesenswerten Weblog von Sven Regener , der ihm wohl aus Promotiongründen ans Bein gebunden wurde, denn es scheint ja so zu sein, dass Sven Regeners Leben bisher eher wenig bis gar nicht durch das Medium Internet kontaminiert war, und da liest man folgendes:
"Erik Hauth von Berlin Online schrieb mir zur Einstimmung: "Wichtig hierbei ist vielleicht noch der Hinweis, dass es sich beim Bloggen schickt, auf andere Blogs einzugehen."
Das kommt mir komisch vor. Da muß ich erstmal drüber nachdenken."

Tja, das war mir selbst noch gar nicht bewusst und bevor ich überhaupt zum Nachdenken gekommen bin, habe ich es schon selber getan. War gar nicht so schwer, aber ich glaube, zur Gewohnheit wird das bei mir wohl nicht.

27.09.2005 um 22:59 Uhr

!!!

Die Gastronomie in Möbelhäusern ist gänzlich unterbewertet

20.09.2005 um 09:16 Uhr

Die spinnen doch, die Wahlsieger...

Musik: Portishead - Over


... und das sind ja bekanntermaßen mal wieder alle. Das ist eigentlich ein Phänomen aus der Mediaanalyse, bei der auch alle immer irgendwie Gewinner sind. Z.B. finden die Sender dann heraus, dass sie Marktführer sind, aber nur in der Zeit von 17:11 - 18:23 Uhr bei den 34,8-36,2-jährigen Frauen, die am liebsten Erdnussbutter-Bananen-Sandwiches beim Bügeln essen und verschiedenfarbige Socken nur in der 43 Kalenderwoche tragen. Ach ja, außerdem sind die meisten Sender gleichermaßen Marktführer bei den Leuten, die auf ihren Ohren sitzen. Aber das steht nirgendwo...

30.08.2005 um 15:13 Uhr

Die spinnen doch, die Amis...

Habt ihr euch eigentlich auch schon mal gefragt, warum bei offiziellen Auftritten amerikanischer Politiker immer ein Pulk von Menschen bedeutungsvoll hinter diesem aufgereiht wird, die dabei auch noch möglichst bedeutungsvoll schauen?
Der derzeitige amerikanische Präsident versucht gleichzeitig dann auch noch verzweifelt jeden einzelnen im Publikum nach einem bestimmten Zick-Zack-Muster exakt gleichlange anzusehen, damit das Volk Gleichberechtigung am eigenen Leib spürt. Verboten ist dabei natürlich ein direkter Blick in die Kamera, weil sich die Experten noch darüber streiten, ob er nun genauso lange in die Kamera blicken muss, wie in das Gesicht eines Anwesenden oder ob er diese Zeit mit der Zahl der tatsächlich zugeschalteten Zuschauer multiplizieren muss, was natürlich zu extrem langen Ansprachen führen könnte.