11.05.2009 um 13:50 Uhr
11.05.2009 um 10:24 Uhr
Wonderful nature.
Gestern lief Dieter Nuhr im Fernsehen. Grundsätzliche finde ich den klasse: Sehr intelligentes Programm, abwechslungsreich und, nicht zu unterschätzen, definitiv schöner anzuschauen als Mario Barth der Mann.
Zum Thema Naturschutz hat er gestern einen sehr interessanten Aspekt gebracht. Klimawandel, Ozonwert, Meeresspiegel-Anstieg, das alles wird uns unter dem Gesichtspunkt des Naturschutzes verkauft. Blödsinn im Grunde. Der Natur ist es völlig schnurz, ob die Bäume umfallen, ob die Pol-Kappen schmelzen, ob das Wasser steigt. Für Holland ist das blöd, nicht für die Natur. Die wechselt mal schnell ein paar hundert Arten aus, uns inklusive und 'naturt' weiter hübsch vor sich hin.
Aber der Mensch an sich hat Angst. Um sich. Um sein Leben. Und um das seiner Enkel, die mit mehr CO2 und weniger Sauerstoff nur noch schwerlich klar kommen werden. Äußerst spannende Sichtweise. Macht nachdenklich. Mich zumindest. Und für heute werde ich meinen noch nicht existenten Enkelkindern zuliebe mit dem Rad fahren.
09.05.2009 um 18:26 Uhr
Standby.
Ich hätte es wissen sollen. Nein. Ich hätte es wissen müssen. Das ich nach der Nummer fix und fertig bin. Das man mich am Abend völlig vergessen kann. Das ich nur noch umfallen möchte. Sporteln nach scharfem grippalen Infekt ist einfach tödlich.
08.05.2009 um 12:44 Uhr
Temporarily not available.
Eine Erfindung, die die Welt definitiv nicht gebraucht hat sind Warteschleifen-Melodien. Wer kennt das nicht? Da ruft man bei seinem Versicherer, Mobil-Telefon-Anbieter, Metzger an und eine Stimme sagt kurz: Alle freien Leitungen sind gerade belegt, bitte gedulden sie sich einen Augenblick.
Danach beginnt das Grauen. Im besten Falle die Charts, im schlimmsten Falle Jingle-Bells noch vor der Erfindung der polyphonen Klingeltöne. Und immer zu laut. Einer der neueren Clous in diesem Business: Es läuft Radio in der Warteschleife. So erfahre ich dann beispielsweise die aktuelle Verkehrssituation rund im Wiesbaden während ich darauf warte meinen Anwalt, Versicherer, Hosenkürzer zu sprechen.
Wenn ich nicht schon wütend wäre auf Eis gelegt worden zu sein, bin ich es garantiert nach dieser penetranten Berieselung. Ich fände ja eine Zeitansage ideal, wie lange es noch dauert bis mir der ach so beschäftigte, zuständige Sachbearbeiter endlich zur Verfügung steht. Denn wenn der Monsieur nun drei Wochen im Urlaub ist, vielleicht in Wiesbaden, dann könnte ich das ganze Band in der Zeit mit Karaoke besingen, bevor er wiederkommt. Als Racheakt. Das wär doch was.
07.05.2009 um 22:18 Uhr
Talk to me.
Moderne Kommunikationsmethoden machen das Leben interessant. Und schneller. Schon das Ausfüllen von Partner-Börse-Fragebögen würde manchen Schreibern im Live-Interview die Schamesröte ins Gesicht treiben. Man stelle sich vor der Bursche würde face-to-face so etwas sagen wie: Ich bin schüchtern, sensibel und einfühlsam, aber wenn es drauf ankommt mache ich Dir den Hengst!
Es ist ein interessanter Aspekt der moderenen Kommunikation, dass sie ein stückweit Grenzen außer Kraft setzt. Dinge anonymisiert, obwohl man sich kennt. Es fällt einfacher im Chat mitzuteilen was grade angesagt ist als live. Beim Bier. In der Eckkneipe. Schließlich riskiert man online nur aus dem Fenster zu fliegen, wogegen die Abfuhr vor den Kumpels am Abend doch echt elend ausfallen kann.
Macht das Dinge einfacher? Zum Teil schon. Macht es sie auch schwieriger? Bestimmt. Denn wenn alles nachgelesen werden kann, was man schreibt. Wenn die Goldwaage ausgepackt wird bei jedem Wort. Wenn ich ständig überprüfen kann, ob ER oder SIE jetzt online ist oder nicht, und wenn ja, warum ER, SIE oder ES nicht mit mir redet, dann wird es anstrengend. Zermürbend zuweilen.
Ich glaube wie überall ist hier das Maß gefragt. Wie viel davon will ich? Wie viel vertrage ich? Wie weit will ich gehen und wenn ja wohin? Wer bin ich und wenn ja wie viele? (Sorry, der musste jetzt sein) Dann ist es ganz einfach. Und ein nettes Instrument kommunikative Wege weiter zu gehen. Hürden zu überwinden. Und Türen zu öffnen.
Die Dinge können so simpel sein, wenn man sie nicht ständig verkompliziert. Und manchmal, ja manchmal, da übertreffe ich mich beinahe selbst im Schlussfolgern.
07.05.2009 um 15:51 Uhr
Fad.
Status 1:
Keine Rasenmäher mehr! Und ich kann den Frühling riechen! Es wird also besser mit Grippe! Jippie.
Status 2:
Ich bin bei meinem Schmöker auf Seite 808 von 1044.
Status 3:
... falls jemand auf die Idee kommt mir könnte langweilig sein, dass ich solch banale Einträge verfasse: Bingo!
07.05.2009 um 09:34 Uhr
Schafe wären schön.
06.05.2009 um 16:34 Uhr
Doc.
Der Arztbesuch:
Madame, waren Sie in letzter Zeit im Ausland?
...
Wir haben beide gelacht, der Arzt und ich.
06.05.2009 um 14:27 Uhr
Bäh.
Ich bin krank. So richtig mistig. Nase zu, Augen dick, Hals auch. Die Haut fühlt sich an als wäre sie auf der permanenten Jagd nach unangenehmer Gänsehaut und mein Taschentuchverbrauch liegt bei einer grandiosen Familienpackung in den letzten zwei Tagen.
Später habe ich noch einen Arzt-Termin. Es wird auf Antibiotika hinauslaufen schätze ich. Davon bin ich überhaupt kein Freund. Meistens probiere ich es mit allen möglichen Naturheilmitteln und bin damit bis jetzt wirklich gut gefahren. Aber heute werde ich die Mittelchen wohl anstandslos schlucken. Warum? Weil es einfach ist. Weil ich keine Lust habe mir meinen sowieso schon puckernden Kopf darüber zu zerbrechen, wie ich heute noch zu meiner Homöopathin komme. Sie wird mich steinigen dafür. Egal.
Ich schätze grade in Situationen wie diesen ist der Mensch geneigt den einfachsten Weg zu gehen. Und der ist eben heute: Mund auf, Tablette rein, schlafen. Und morgen hoffentlich besser. Vielleicht schmecke ich dann wieder was ich esse, das wäre dann tatsächlich ein Erfolg.
05.05.2009 um 10:51 Uhr
Bella italia.
04.05.2009 um 12:37 Uhr
Mann, oh Mann.
Am Samstag habe ich abendlich mal wieder den Fernseher angeworfen. Dank DVB-T beläuft sich mein Sendespektrum auf fünf Schweizer Sender, davon drei deutsch, einer französisch, einer italienisch, ORF 1 und 2, 3-Sat und zwei österreichische Rumpelkanäle.
Bis jetzt dachte ich am schlimmsten eingschränkt sei die Auswahl des Programms bei der Ausstrahlung von Wetten dass...? Dieses Schlachtschift der Unterhaltung läuft nämlich dann auf SF1, ORF1 und, wenn ich Pech habe, auch noch auf 3Sat. Kaum eine Chance Gottschalk zu entkommen. Generell sind diese ganzen Eurovisions-Sendungen ein Fluch. Dazu zählt leider das gesamte Spektrum des Grauens der Samstags-Abend-Unterhaltung inklusive Volksmusiksendungen.
Gestern hingegen war anders. Auf vier Sendern das gleiche Programm. Ich konnte also die – Achtung – Mister (!) Schweiz Wahl (!) auf vier Kanälen verfolgen! Auf deutsch, italienisch und französisch. Unglaublich. Achtzehn Männer, die sich gebärden, wie Germany's next Topmodels, sich beim Yoga räkeln und versuchen beim Wasserski sexy auszusehen. Zugegeben, den meisten gelang das. Wenn auch nicht beim Wasserki. Und auch zugegeben, ich bin hängen geblieben. Beim Mister Schweiz. Und den ganzen nicht-Mister-Schweiz. Und ganz ehrlich? Abendfüllend Männern beim schön sein zuzuschauen ist immer noch um Längen besser als Gottschalks Moderations-Granaten. Da würde ich sogar was drauf wetten.
04.05.2009 um 09:57 Uhr
Gesundheit - danke.
Na das war ein Wochenende. Wettertechnisch hätte es dem April alle Ehre gemacht. Zwei Tage Sonne, zwei Tage Mistwetter, natürlich abwechselnd. Inklusive Mördergewitter am Freitag abend. Ich war mir kurz unsicher, ob der Blitz nicht den Walnussbaum vor meinem Fenster niedergeschmettert hat, so ein Rums war das.
Jedenfalls kam an den Sonnen-Tagen die Energie und der Wille raus zu gehen, Natur, Sport, Bewegen. Was macht da schon eine triefende Nase und ein dicker Hals? Wäre doch gelacht! Ja, wäre. Nach ungefähr zwei Kilometern auf dem Rad war ich nass geschwitzt. Und der Wind saukalt. Gänsehaut und Schüttelfrost. Elend. Also wieder nach Hause. Kaum die Treppe rauf gekommen. Umgefallen. Erst mal zwei Stunden geschlafen.
Und was lerne ich daraus? Übermut trügt leider über körperliche Unzulänglichkeit nicht hinweg. Und dabei muss es nicht mal die Schweine-, mexikanische oder neue Grippe sein.
