Kaffeesatzlesen.
Ich habe aus verschiedenen Gründen drei Kaffeezubereitungsmöglichkeiten im Haus. Eine kleine Knopf-Druck-Maschine, eine italienische Espresso-auf-den-Herd-stell-und-gurgel-Maschine in extra-groß und neuerdings eine Kanne zum Kaffee aufgießen und anschließend die gemahlenen Bohnen herunterdrücken.
Momentan komme ich so schlecht aus den Federn, das ich alle drei Möglichkeiten gleichzeitig ausnutzen möchte, um wenigstens etwas flotter wach zu werden. Warum ich das grade schreibe? Keine Ahnung. Confusion rules.
Morgen ist Poetry Jam. Ich weiß nicht, ob ich mich traue. Ob ich mich auf die Bühne stellen und Dinge vorlesen soll. Uah. Bauchkribbeln, Herzrasen, roter Kopf vorprogrammiert. Und wenn ja, dann was? Blogeinträge? Alte Geschichten? Schnell was für den Abend schreiben, das lustig, eloquent und spannend ist? Hat hier jemand eine Ahnung, wie das gehen soll?
Beim Kaffee hat übrigens grade die Aufguss-Kanne gewonnen. Attribute: Mild, aber doch wachmachend und vor allem mehr als eine Tasse. Vielleicht kommen Lebens- und Kreativgeister gleich mit beim Trinken. Man weiß ja nie.
