Catch it if you can.
Heute ist der 15. April. Das bedeutet, das Jahr ist schon wieder über vier Monate alt. Unglaublich. Das heißt vor etwas mehr als vier Monaten bin ich noch eiskühlt auf einer Terasse gestanden, habe Korken knallen lassen, dem glitzernden Himmel beim explodieren zugeschaut und mich gefragt, was das Jahr nullneun wohl so bringen mag. Jetzt ist es schon fast wieder zur Hälfte vorbei. Es kommt mir vor, als ob die Zeit rennt. Im Schweinsgalopp. Man läuft Daten hinterher, wundert sich, wie lange es dauert, wie schnell es geht und schon ist alles wieder vorbei. Die Tage. Die Wochen. Die Jahre. Und immer blickt man zurück und wundert sich über die merkwürdige Geschwindigkeit der Zeit.

Unglaublich...
Aber mir geht es genauso. Letztes Jahr dachte ich noch "Ach ist ja noch lange hin".... Und heute steh ich unmittelbar vor meinen Abiprüfungen.
Es ist seltsam, wie sehr die Zeit rast.
Ich denke der Preisnachlass verfällt.
Ob das auch für Berge gilt, weiß ich nicht.
3 Tage mit hoher Erlebnisdichte erscheinen im Nachhinein wie zwei Wochen.
2 Wochen mit niedriger Erlebnisdichte hingegen kommen einem vor wie im Fluge vergangen.
Wenn nun also der Mensch mit ansteigendem Alter das Gefühl hat, die Zeit rase dahin,
dann hängt es einfach davon ab, dass die Erlebnisdichte abnimmt. Zum Beispiel als Folge nachlassender körperlicher Leistungskraft (3 Tage durchfeiern oder 22 Stunden Auto fahren am Stück zum Beispiel ... in jugendlicher Sturm- und Drangzeit kein Problem!)
Ja, und dann sagt man: Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach!