Chicken run.
Zur Zeit sieht man Hasen über Hasen, wohin man schaut. Dunkle, helle, weiße, mit Mandel oder Nuss, mit Goldpapier oder ohne, mit Glöckchen oder Gimmick und in sämtlichen Größen. Das kommt mir dieses Jahr sehr zeitnah vor. Im Gegensatz zu Weihnachten, wo die Nikoläuse schon im Oktober im Regal standen und sich grade erst das Gefühl von Herbst einstellte, von Winter und Weihnachten ganz zu schweigen. Im Augenblick fühlt es sich aber richtig an, dass die Osterdeko im Spar hängt und von Lamm bis Huhn alle wichtigen Tiergattungen in sämtlichen Formen vertreten sind. Woran liegt diese verspätete Einstellung? Vielleicht auch an der Krise? Oder kommt es mir nur so vor, weil die Frühlingsgefühle dazwischen funken?
Vermutlich an beidem. Denn mein vorösterliches Geschenk gestaltet sich grade ganz wunderbar. Sehr lieb, sehr gewillt und sehr aussichtsreich. Hach. Verliebt sein ist ganz schön schön. Auch wenn Herr Hirschhausen, dessen Kolumnen ich doof finde, der aber live ganz nett ist, unlängst behauptete: "Verliebt sein hat ähnliche Aspekte wie eine psychische Erkrankung. Wenn jemand in der Klinik zu mir sagt: Da fährt ein rotes Auto! Er fährt auch ein rotes Auto! Das muss ein Zeichen sein! Da kann man schon mal fünf Miligramm Haldol für geben.", ist mir das egal. Viel zu gut momentan. Außerdem ist sein Auto gar nicht rot, aber ein paar Kombis habe ich heute doch schon gesehen....

Und was dein vorösterliches Geschenk betrifft: have fun!