The day after...

25.05.2010 um 09:21 Uhr

Die Sau los.

Meine Herren, hier geht was ab. Kaum ist man aus dem Urlaub wieder da spinnt die Welt. Wobei Urlaub relativ ist. Ich habe genau einen Tag gearbeitet, dann ging es ab auf den Betriebsurlaub, spendabel wie meine Bude ist mit Übernachtung in deutscher Großstadt. Der erste Abend war dank Brauereibesichtigung feuchtfröhlich und lustig, der Morgen danach etwas katerig. Frühshopping war angesagt, Abfahrt des Busses um halb neun in die City. Kaum sitzen wir kommt unser Admin hektisch in den Bus gehechtet: In der Firma zuhause hat man eingebrochen. Alle Laptops weg, alle Rechner, Tresor aufgeschweißt, Bude sieht aus wie Sau.

Stille.

Tja.

Was macht man da, wenn man grade noch gefeiert hat und von so einem Hammer eingeholt wird? Erst mal nix. Baff rumsitzen und spekulieren. Unser Oberboss allerdings war sensationell. Erster Satz: Hoffentlich ist mein Auto weg, dann kann ich ein neues bestellen. Zweiter Satz: Alles was sich mit Geld richten läßt ist nicht so schlimm. Dritter Satz: Ihr macht Euch jetzt mal einen schönen Tag, ich fahre nach Hause und gucke mir das an. Großes Kino muss ich sagen. So haben wir das auch gemacht. Programm weiter laufen lassen, etwas bedrückt natürlich, und abends nach Hause die Bescherung anschauen. Tja. Und jetzt warte ich auf einen neuen Rechner. Zum Glück sind meine Daten noch da. Back-up sei gepriesen.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenindalo schreibt am 25.05.2010 um 09:55 Uhr:Oberboss ist wirklich sensationell, Hut ab!
  2. zitierennacktschnecke schreibt am 25.05.2010 um 11:18 Uhr:Das menschelt aber. Mit diesem Chef seid Ihr offensichtlich gut bedient.
  3. zitierenPelegrina schreibt am 25.05.2010 um 14:36 Uhr:Glückwunsch zu so einem Chaf, da kann sich meiner noch etliche Scheiben von abschneiden!
  4. zitierenNachtwolf schreibt am 26.05.2010 um 15:47 Uhr:ich sach`s doch... es geht nicht`s über ein funktionierendes Backup System. ;-)
  5. zitierenZebulon schreibt am 26.05.2010 um 16:05 Uhr:Wenn alle gleich mit Weh und Ach ins Büro gerannt wären, hätten sie dort wertvolle Spuren vernichtet!

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