The day after...

27.01.2011 um 11:57 Uhr

Einatmen. Und ausatmen.

Gestern abend war ich faul. Keinen Bock Bälle durch die Halle zu prügeln, das schlechte Gewissen kam so gegen halb acht auf dem Sofa. Dann fiel Madame ein: Sie hat ja seit kurzem eine Yoga-CD im Repertoire. Noch nicht getestet, also warum nicht mal vor dem Dschungelcamp eine Runde auf dem Teppich turnen? CD eingelegt. Die erste Übung begann ganz entspannt mit dem Atmen durch das eine, dann durch das andere Nasenloch. Kann so weiter gehen, dachte sich Madame, entspannend ist das auf jeden Fall. Die Ernüchterung kam dann bei Übung zwei von zwanzig. Locker hinstellen. Dann nach vorne beugen, Arme bis auf den Boden, der Körper bildet ein formschönes umgedrehtes V. Theoretisch. Praktisch gestaltet es sich wie der Schreibschriftversuch eines Grundschülers, zittrig, wackelig und so gar nicht elegant. Zu allem Überfluss dann noch ein Bein heben. Vier Atemzüge halten. Halten? Atmen? Wie jetzt Atmen? Natürlich? Ich keuche wie ein Kaninchen mit Schnappatmung. Wie soll das denn gehen? Bisher hielt ich mich für relativ sportlich. Nach Übung drei bin ich dann ermattet zurück aufs Sofa gekrochen und habe mir vorgestellt, wie viele Hausfrauen nach anfänglicher Übermotivation das gleiche tun wie ich. Chips holen, Bier holen und Rappelkiste an. So wie es aussieht ist das einzige was mir von meinem Yoga-Versuch bleibt die Atmung. Ganz natürlich.

 

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierennacktschnecke schreibt am 29.01.2011 um 09:58 Uhr:Ach wie schön! Die gleiche CD habe ich mir auch geholt. Mit selbiger Erfahrung. Mir behagt ja die monotone Stimme des Sprechers nicht so ganz. Aber egal wichtig sind ja die Übungen und die haben es wirklich in sich. Aber nicht, dass wir die demnächst im Ding-Weg-Blog sehen. ;-)

Diesen Eintrag kommentieren

Bitte beachte: Gästebucheinträge in diesem Weblog werden erst nach Freigabe durch den Autor angezeigt.