The day after...

22.09.2011 um 13:59 Uhr

Herbstlaunig bedingte Sendepause.

Hach. Grade geht so viel ab und doch nix richtig vorwärts. Und nichts, über das es sich wirklich zu schreiben lohnte. Gut. Das ist immer eine Frage der Perspektive und vielleicht interessiert es den ein oder anderen doch. Meine aktuellen Themen:

Der Viertelmarathon.
Startet am 2. Oktober. Ich habe mir die Zeiten der Teilnehmer und -innen aus dem letzten Jahr angeschaut und mir ist ein bißchen schlecht. Klar ist das toll, wenn man durchläuft, klar ist das toll mal dabei zu sein. Aber so unter den letzten zweieinhalb Hanseln kaputt und platt durchs Ziel zu trampeln auch nicht so tausendprozentig erstrebenswert. 

Lernen.
Es geht grade ums Skelett. Schöne Wörter kommen da, wie Promontorium und Sternomastocleidoideus. Der Kopf tut sich schwer damit. Hübsch allerdings nebenbei die Infektionskrankheiten aufzuarbeiten. So kommt es, das mir in einer ruhigen Minute im Büro zwischen bunt und Routine Pest und Cholera über den Weg laufen.

Büro.
Es passiert wieder mehr. Der Winter kommt und damit auch die Aufträge. Viele kleine Dingsel, viel Routine, aber immerhin ist der Tag schnell vorbei.

Qi-Gong-Kurs.
Ich bin ein Outsider. Die einzige Deutsche, die einzige mit einer total coolen Schurwoll-Yoga-Matte – die riecht sogar noch nach Schaf, die einzige der nix akut weh tut und mit Abstand die Jüngste. Trotzdem macht es Spaß. Von diesen asiatischen Bewegungsdingen komme ich wohl nie mehr so ganz los.

Herr Lehmann.
Unser Kater fühlt sich wohl bei uns. Noch muss er ausharren, zwei Wochen Minimum indoor, dann darf er endlich über unsere immernoch nicht vorhandene Katzenleiter vom Balkon in die optionale Freiheit hinaus. Aber süß isser schon. Verfressen. Und steht auf Socken nach dem Joggen.

Poetry Slam.
Der erste als Hauptorganisatoren und es war toll. Und voll war der Saal. Besucherrekord. Ich stelle fest: Moderieren kann ich besser als Slammen. Der Puls ist nur halb so hoch und das Punktezusammenrechnen funzt auch ganz gut.

Der Rest.
Es läuft. Zwischenzeitliche Herbstdurchhänger inklusive, aber mei, wer hat das nicht um dieses Zeit. Darauf noch ein tiefgeseufztes und aus der innersten Seele gespucktes: Hach.

 

 


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