Lustig ist schöner.
Es gibt so Phasen, da will, soll, kann, mag, schafft man gar nichts mehr. Weil so viel los ist. Weil so wenig los ist. Weil Herbst ist. Weil der Kopf zu beschäftigt ist um in Aktionismus zu verfallen. Keine Zeit für Schwung zwischen den Gedanken. Kein Schwung für die Welt. Anstrengend. Ermüdend. Elend. Ich möchte dann auf dem Sofa sitzenbleiben. Eingesponnen in einen Kokon aus Decken und nicht mehr unternehmen als dusseligen Talkshows und reizenden Zootieren zuzusehen. Ich steh auf Malaienbären, Yaks und Waschbären. Egal. Jedenfall möchte ich sitzen, nicht denken, nicht die Tür aufmachen. Das dauert ein paar Tage, dieses Gefühl. Und dann kommt der Schub. Der sagt: Madame: Du verdummst. Wirf den Kopf an. Unternimm was. Krieg den Hintern hoch. Soweit bin ich noch nicht. Zeit für Viecher habe ich aber auch nicht, weil der Job grade zehrt. Hach. Menno. Lustig ist irgendwie schöner.

Zeit für solche Momente muss man sich einfach nehmen. Das wird schon wieder. ;-)