Paradox.
Eine Frage die mir heute morgen ganz aktuell in den Sinn kam: Warum fahren Schweizer eigentlich immer die dicksten Autos? OK, Revierverhalten, Franken und auf dicke Hose machen, alles schön und gut, aber die dürfen doch bloß 120 km/h fahren in ihrem beschaulichen Ländle!? Und warum zum verdammten Geier tun sie genau das auch auf ausländischen Autobahnen? Auf der rechten Spur!? Und immer, immer, IMMMER direkt vor MIR? Da krieg ich die Hörner!
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Moment. Vielleicht ist das der Grund. Schweizer wollen, das der hinter ihnen fahrende Fahrer die Hörner bekommt. Bei so vielen Kühen und Bullen am Lenkrad fühlt sich der gemeine Alpenländer auf fremden Straßen wahrscheinlich gleich viel zuhausener.
*Sarkasmusmodus --> aus*

"Der Schweizer braucht das Gefühl zu wissen, das wenn er dürfte dann könnte er."
Auch hier gibt es Ausnahmen, schleicht der gesetztere Herr mit 525 PS unterm Hintern nicht nur in der Schweiz (mit 80Km/h auf einer 100erter Strecke), sondern tut dies auch auf freigegebenen deutschen Autobahnen. Wobei es in der heimischen Gegend mehr Sitte ist, unter der erlaubten 120 mit max. 90 - 100 auf der linken Spur zu fahren.
Auf eine weitere Frage an den "heimischen" KFZ -ler Meister, antworte dieser:
"Hier wird das Auto nicht nach dem Verkaufspreis ausgesucht. Hier geht es nur darum, wieviel er unter der Haube hat. So einen 1.4 Astra F mit 60 PS werd ich nie in der Schweiz verkaufen können. Mag er noch so gut aussehen, erhalten und gewartet sein."
Ich sach nur... andere Länder andere Sitten. Frisch nach schweizer Motto... langsam, relext, völlig entspannt, kommt man irgendwann auch ans Ziel. Nur nicht hetzen... wobei ich ehrlich gestehen muss... manchmal täte es uns allen gut, einfach mal einen Gang runterschalten. ;-)