The day after...

26.11.2010 um 10:20 Uhr

Tinitus-Tendenz.

Gestern war Konzert. Eine ganz wunderbare Band aus Hamburg: Kettcar. Mit einer ebenfalls wunderbaren Vorband: We invented Paris. Soweit, so schön. Nicht so schön waren die zwei Mega-Fans hinter uns, ein Männlein und ein Weiblein, die uns schon Ohrensausen vor dem ersten Song der Hauptband verpassten, weil sie sich vor lauter Kreischen kaum mehr einkriegen konnten. Wohlgemerkt, da war noch kein Ton gespielt. Und wer mag, der googel Kettcar, er oder sie wird feststellen, es handelt sich weder optisch noch Zielgruppentechnisch um Britney Spears oder Justin Bieber. Nach den Brüllorgien wurde mitgesungen. Jedes Wort. Jedes. Einzelne. Wort. Laut und falsch. Rabäh. Nach dem obligatorischen Platzwechsel fanden wir uns dann in einer Gruppe pogender Jugendlicher wieder, mit Hang zum stage-diving. Super. Bei Kettcar. Also irgendwie bin ich langsam entweder zu alt oder zu intolerant, aber wenn ich mittelgroße Beträge für Musik ausgebe, dann hätte ich sie auch gerne unbekreischt und nicht ständig angerempelt gehört. Ich miesepetrige Madame ich.

Update: Das ist doch bitte DIE Lösung! Wellness auf dem Open-Air – pardon – indoor-Air. Wie bitte konnte das an mir vorbei gehen? Wenn sich jetzt noch barrierefreie Treppenhäuser finden und ein Becherchen für die Zahnprothese bin ich sowas von dabei. Brüller. 

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenS_Hase schreibt am 26.11.2010 um 14:16 Uhr:Ja, wer sich in die vordersten Fanreihen stellt...*etwas schadenfroh kicher* Ich hoffe, Kettcar haben dir trotzdem gefallen.
  2. zitierenMdm_Mimm schreibt am 26.11.2010 um 14:18 Uhr:@S_Hase: Hintere Reihe gab es nicht. ;) Mini-Veranstaltung. Kettcar sind und bleiben natürlich trotzdem toll.
  3. zitierenZebulon schreibt am 27.11.2010 um 00:19 Uhr:Das Leben ist zu kurz für schlechte Musik!
  4. zitierenMariaHilf schreibt am 30.11.2010 um 16:31 Uhr:der Altmusikinteressierte gibt sich preisbewusst und will sein Giveaway oder wenigstens Wellness.....

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