By the way.
Ich
bin
aufgeregt.
Mir ist da heute eine schöne Idee begegnet. Und da ich sowieso gerade auf lauter Content verweise, der nicht auf meinem Mist gewachsen ist, spiele ich auch noch beim Stöckchen mit. Also:
1. Greife das erstbeste Buch, das in deiner Nähe liegt.
2. Öffne Seite 123 und gehe fünf Sätze nach unten.
3. Schreibe den Text der drei folgenden Sätze ab.
4. Reiche es an drei Leute weiter.
Zu viertens gleich vorab: Das mache ich nicht. Jeder soll sich frei fühlen hier mitzuspielen.
Hier also meine Sätze:
'Er versuchte, ihn sich von der kindlichen Vampirin aus Victoria mit Banderillas gespickt, entflammt vorzustellen. Aber sofort verbot er sich diese Phantasien als den Rechten der Verteidigung abträglich. Gumercindo Tello hatte angefangen zu sprechen: 'Es stimmt, daß wir der Regierung, den Parteien, dem Heer und den anderen sichtbaren Institutionen, die alle Stieftöchter des Satans sind' – das sagte er voller Sanftmut – 'nicht dienen, daß wir keinem buntgefärbten Lappen Treue schwören, keine Uniform anziehen, denn weder Flitterkram noch Masken betören uns.'
So. Und wer es errät, darf soviele Waschmaschinen benutzen, wie er in meiner Wohnung finden kann. Alsdann, fröhliches Lesen!
(Gefunden übrigens bei Scripta.)
Juhu, juhu, 3000 Besucher! Und das knapp vor dreimonatigem Bestehen dieses Blogs! Ganz schön schön ist das.
ich habe es mehrfach versucht und schaffe es nicht. ein vollständiges e-mail in kleinschreibung. irgendwann funkt mir einfach die Shift-Taste dazwischen. genau so. Und wenn dann das halbe Mail groß und klein und der Rest ausschließlich klein geschrieben ist, sieht das dermaßen doof aus. Kaum zu sagen. Fehlt Nur Noch Das Ich Mal Alle Anfangsbuchstaben Groß Schreibe. ODER GLEICH ALLES. Wie man ein Schriftbild doch versauen kann.
Ich habe ein neues Problem: Zu viele Themen! Das mir das einmal passieren würde! Unglaublich. Soll ich nun über die Schwierigkeiten einer Paar-Beziehung schreiben und darüber, das ich Mario Barth gar nicht mehr so doof finde? Oder über die Vorzüge und Nachteile des Single-Daseins? Gegenüber Herrn Barth finde ich Dieter Nuhr übrigens klasse. Außerdem hat der was von George. Oder lieber über Nachfrage und Überangebot? Oder doch eine ganz andere Themengruppe aufreißen und Haushaltsthemen anschneiden? Ich und mein Mixer? Süßwaren-Schwund und ihr Zusammenhang mit der Bewegung des Waage-Pegels, die Welt als solche, Hund, Katze, Maus? Huiuiui, es sprudelt und ich hoffe es lässt sich sinnvoll verbraten.
Meine Umfrage hat soeben die Schallgrenze von zwanzig Votes erreicht, die Leitungen werden geschlossen, SMS sind zwecklos. Und wenn ich dieses Ergebnis auch nur annähernd als repräsentativ erachten darf, werde ich auf der Stelle verlegen.
Aber hier zuerst die Antworten in Zahl und Prozent:
Ich lese diesen Blog, weil...
...der Zufall mich her geführt hat. (2 / 10%)
...ich mag, was ich hier finde. (5 / 25%)
...ich süchtig bin nach Texten und alles lese. (0 / 0%)
...ich (un)heimlich in die Autorin verknallt bin. (9 / 45%)
...ich so doofes Zeug nirgends sonst finde. (3 / 15%)
...sag ich nicht. (1/ 5%)
Was mich sehr freut, ist das ein Viertel der Leser mag, was er oder sie hier findet. Was mich ein bißchen stutzig macht, ist das 15% der Leser nicht in der Lage sind, noch schusseligeres Zeug als meines im Netz zu lokalsieren. Und was mich rot macht, ja also so richtig rot, das ist die Verliebtheitsquote in diesem Blog. 45% Liebe. Wenn ich das repräsentativ auf bald zweieinhalbtausend Besucher umrechne wird mir grad ein bißchen schwindlig. Und Sternchen sehe ich auch.
Somit sei zusammengefasst: Die erste Umfrage war ein voller Erfolg. Das Ego der Autorin strebt ins Grenzenlose und jetzt geht sie feiern. Vielleicht dem Anlass entsprechend mit etwas 45prozentigem. Salute.
Mdm_Mimm testet das Umfrage-Tool und freut sich über rege Teilnahme!
By the way: Kann mir irgendjemand sagen, warum das dusselige Ding meine Text-Formatierung so grandios zerschossen hat?
Dies ist der einhundertste Eintrag. Eigentlich sollte der einhundertste Eintrag etwas besonderes sein, etwas hochtrabendes, mächtiges, nicht trivial sondern groß! Oder wenigstens großartig. Aber in Ermangelung genialer Einfälle und auch in Ermangelung von grandiosem Material in meiner Schublade machen wir es einfach kurz und knackig:
TADA! Eintrag Numero Einhundert.
Und kein Ende in Sicht.
Ich, mag, keine, Kommas. Oder, Kommata. Und, die, Regeln, kann, ich, schon, mal, gar, nicht. Und, ich, werd, es, auch, nie, mehr, lernen. Deshalb, hier, genügend, für, die, nächsten, zwanzig, Blog-Einträge.
(,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,).
Bitte nach Gutdünken verteilen. Dankeschön.
Ich bin jetzt bei Facebook. Seid ein paar Tagen. Und noch nicht sicher, wie gut ich das finde. Auf jeden Fall ist es Ablenkung pur. Ständig plingt und blinkt es irgendwo. Irgendwer, der mich kennt, klickert mich an, ich bin so beliebt wie lange nicht. Und was ich Freunde habe! Nicht zu fassen. Warum hab ich das vorher nicht gemerkt?
Scheinbar setzt dieses Online-Medium einige real existierende Kommunikations-Blockaden außer kraft. Es schreiben mir Menschen, mit denen ich 'in Echt' bisher kaum ein Wort gewechselt habe. Was die Dinge spannend bis amüsant macht. Und ein bißchen absurd. Denn wie lassen sich wohl diese virtuellen Kontakte in die Wirklichkeit übertragen? Ein Experimentierfeld sondergleichen.
Und jetzt muss ich grad nochmal nachschauen, was in den letzten eineinhalb Minuten passiert ist. Man weiß ja nie.
Heute, beziehungsweise der Nachmittag des heutigen Tages im Speziellen, war wunderbar. Ganz ohne sarkastische Ansätze schön und wunderbar. Ein klasse Zustand. Trotz Wetter (Bockmist) und Fasching (isch bin dat janze Jahr jeck, also fahr ab!) lief alles gelassen bis besser als erwartet und die Welt scheint endlich wieder im Takt zu sein. Seufz.
Andererseits ist wunderbar ja ganz schön langweilig. Man kann sich nicht aufregen, niemandem Böse sein, nicht stänkern, lästern und zicken. Ziemlich unweiblich also. Andererseits angenehm für den männlichen Gegenpart weil selten genug, siehe Sex and the City. In seltensten Fällen sind Frauen logisch, liebevoll und in den Richtigen gleichzeitig verliebt. Auch wenn das nur Fernsehen ist: Die Quintessenz passt. In jeder Persiflage steckt immer auch ein großer Brocken Wahrheit.
Aber heute, heute bin ich friedlich. Und rosa ist ausnahmweise nur die Brille. Seufz.
Deutsche Sprache, schwere Sprache. Auch ich kämpfe tapfer um und mit Groß- und Kleinschreibung, um Kommas oder Kommata, um Formulierungen, Fälle und Fehler. Nicht immer mit Erfolg. Perfektes Deutsch gehört den Germanisten, den Bloggern der Spaß.
Richtig nett wird es allerdings, wenn Schreibern diese Einsicht verwehrt bleibt und sie unter Aufbietung alle ihrer zur Verfügung stehenden Mittel hochgestochen klingen wollen. Mit Redewend- und Sprichworteinbau und allen Schikanen. Und das dann in die Binsen geht. Da kann ein Hund dann wirklich begraben liegen. Außerdem zeigt es von fehlendem Selbstverständnis dafür umso mehr Selbstvertrauen in das eigene Können, das häufig in Bandwurmsätzen endet, die alle mit 'das' verbunden werden. Grüße in diesem Sinne an das vernachlässigte Satzzeichen 'Punkt'. Eigentlich wird man häufig nur missunterpretiert. Fremdwörter sind auch immer so eine Sache. Wenn ich mir bei der Schreibweise nicht sicher bin werde ich lieber richtig verstanden als das jemand meinen Text falsch interprätiert. Und wenn ich Portmonee doof oder eben gar nicht finde, dann hab ich eben eine Geldbörse dabei. Oder einfach nur die Kohle. Hauptsache die Sache stimmt. Und außerdem: Wer andern eine Grube gräbt, stolpert meistens selbst über im Weg liegende Steine, mit denen sich prima Brücken bauen lassen, wenn sie nicht grade spitz sind und die Katze von der Straßenseite rot und nicht schwarz ist.
Übrigens: In diesem Text sind mindestens drei Komma-Fehler versteckt. Ich finde sie erstens nicht und zweitens unerheblich und lasse sie deshalb so stehen. Aber falls jemand sein Talent als Lektor ausleben möchte, jederzeit.
Hier noch ein Auszug aus der Kampagne "Keine Zeitung – Keine Ahnung" vom Verband der österreichischen Zeitungen. Viel zu schöne Sprüche um sie nicht mit dem Rest der Welt zu teilen:
"Ich kauf jetzt nur mehr BH-neutrale Körpercremes."
"Am Kreuz von Jesus stand V.I.P.!"
"Maradonna hat zwei Kinder mit Guy Ritchie."
"Kondome find ich besser als Präservative."
"Amerika hält sich nicht an das Toyota-Protokoll."
Da sag ich doch nur noch: "Tel Aviv! - So ist das Leben!"
Nachgetragen noch ein paar Wörter des Jahres 2008...
Finanzkrise (Deutschland)
Rettungspaket (Schweiz)
Steueraffäre (Liechtenstein)
Lebensmensch (Österreich)
... und Unwörter gleicher Länder 2008:
Notleidende Banken (Deutschland)
Europhorie (Schweiz)
EU-Betrugsabkommen (Liechtenstein)
Gewinnwarnung (Österreich)
Was sagt uns das? In Österreich wird noch auf andere Werte gesetzt und vor Gewinn gewarnt. In Deutschland stehen Banken und Krisen im Vordergrund. Liechtenstein funktioniert ohne Worte und die Schweiz wird in absehbarer Zeit wohl kein Euro-Land. Wieder was gelernt.