so don't judge a book by its cover

08.05.2007 um 19:00 Uhr

15. Love Ride Switzerland

Halli Hallo Hallöchen
Ich bin ein schlechter Kanton. Der Blog wird immer leerer. Tut mir also wirklich leid;-)
Mein Leben scheint sich wider den Berg hoch zu begeben. Ich habe eine Stelle auf den 1. Juni gefunden. Kaum hatte ich diese Stelle zugesprochen erhalten, erhielt ich von einer anderen Firme eine Mail, dass sie mich gerne kennenlernen würden. Diese haben meine Daten vom Internet; www.monster.ch, da besteht die Möglichkeit, dass man als Jobsuchende den Lebenslauf veröffentlichen kann und die Firmen können die offenen Stellen präsentieren. Da bin ich schon seit ein paar Jahren angemeldet und NIE hat sich eine Firma bei mir gemeldet… bis auf gestern. War ein gutes Gefühl irgendwie, doch noch gewisse Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben – tut wirklich gut.
Ich bin ja immer noch krank geschrieben. Aber langsam merke ich, dass die Zeit zu Hause, oder so viel Zeit für mich irgendwie erdrückend wird und ich freue mich auf den Juni, wenn ich wieder arbeiten gehen kann.
Letzten Sonntag war in Dübendorf die LoveRide. Die 15. Version davon. Das ist eine Benefitzveranstaltung zu Gunsten muskelkranker und behinderten Menschen. Ursprünglich gestartet aus der Harley Davidson Szene. Die Erlöse aus Eintritt, Essen etc. gehen voll und ganz zu Gunsten der  muskelkranken und behinderten Menschen. Ich war zum ersten Mal an der LoveRide. Und trotz Regen den ganzen Morgen lang, trotz durchnässter Kleidung, war die Stimmung, wie auch das Erlebnis an diesem Anlass SUPER! Morgens gegen 09.00 Uhr sind wir angetrabt, das Festgelände ist sehr gross, mit Konzertzelt, Aufenthaltshalle und div. Ständen mit Motorrädern, Essen etc. Am Morgen hielt sich die Besucherzahl noch in Grenzen. Etwa 30 Minuten nach 11 Uhr war dann unser Block mit einer kleinen Motorradtour dran – schliesslich muss an der Love Ride auch gefahren werden;-) ca. 70 Kilometer im Züribiet… Gigantisch, überall in den Dörfern standen Leute am Strassenrand, winkten und jubelten uns zu. Ein gigantisches Gefühl macht sich in mir breit – von wegen die Motorradfahrer seien nicht beliebt bei den Leuten. Wieder am Festgelände angekommen stand ein Konzert des Schweizer Rockers „Gölä“ bevor. Gölä hat früher auf Mundart gerockt, auch in meinem Herzen, ich mochte seine Musik. Später fing er in Englisch an zu singen, er wurde zu Erfolgsgierig, die Schweiz reichte ihm wohl nicht mehr als Fangemeinschaft. So wurde er auch für mich unbedeutend. Und so sah ich ihn denn wieder auf der Bühne, wie in guten alten Zeiten, doch immer noch diese englischen Songs. Womit ich bald das Interesse verlor und der Bühne „den Rücken zudrehte“. Irgendwann hörte ich im Hintergrund den Namen Steve Lee. Ich dachte ich habe mich verhört. Aber als das Publikum vor der Bühen mit Kreischen und Pfeiffen anfing, musste ich mich doch nochmal der Bühne zuwitmen. Und tatsächlich, da stand der Sänger der Band Gotthard auf der Bühne, lächelte in die Menge und schnappte sich ein Mikrofone. Von dem Anblick, Gölä und Steve Lee gemeinsam auf der Bühne, war ich total gerührt und ich „flippte“ förmlich aus… fühlte mich wie ein Groupie, wie ein Tennie, obschon ich das früher nie hatte;-) Es war jedenfalls DER Hammer. Sie sangen zusammen Born to be wild und dann sweet Home Alabama. Einfach ein gigantischer Anblick die beiden. Zum Schluss kamen dann noch 4 von Gölä’s „alten“ MundartSongs. Eigentlich hätte der Kerl merken müssen, dass das Schweizer Volk nur seine alten Lieder haben will, wer weiss, vielleicht singt er ja ab nun an wieder nur Schweizer Deutsch;-) Wäre toll.
Jedenfalls war das Konzert ein krönender Abschluss eines wunderbaren Tages. Und ich bin sicher, nächstes Jahr gehe ich wieder an die Love Ride.
So nun habe ich mal wieder berichtet aus meinem Leben und ich hoffe, ich komme in Zukunft wieder etwas öfters dazu;-)
Blessed be
Cori

17.04.2007 um 23:58 Uhr

Mut, Vorurteile über Bord zu werfen

Hallo, da bin ich erstmal wieder.
Ich weiss, ich bin in letzter Zeit eine eher schlechte Schreiberin. Aber ich bin auch nicht sonderlich motiviert zum „Tagebuch führen“ ich lebe lieber einfach das Real-Life und das dafür um so intensiver.
Du hast bereits all Deine Erfahrungen aus dem Leben zu Vorurteilen gegenüber Menschen zusammengestiftet und lernst dann doch einen Menschen kennen, der all diese Urteile über den Haufen wirft. Aber wirklich gleich sämtliche solcher. Und was tust Du? Du bist WIEDER verwirrt. Und diese Verwirrung bringt Dir selber nichts… nein noch mehr Verwirrung und so beginnt der Teufelskreis der Verwirrung und Du versuchst da irgendwie wieder rauszukommen. Und Du kommst raus, in dem Dir dieser Mensch die Hand reicht, und Dich rauszieht.
Plong und draussen bist Du.
Am Besten wirft man diese Vorurteile gleich JETZT über Bord – die braucht kein Mensch, denn jeder Mensch IST anders. Da gibt’s keine Schubladen, keine Töpfe, keine Kategorien zu machen, ausser jeder einzelne Mensch ist eine Schublade, ein Topf oder eine Kategorie SELBER. Das ist wie mit den Regeln des Lebens, die Ausnahmen bestätigen sie und die Ausnahmen sind bald vermehrter, als es überhaupt Regeln selber gibt. Also VERGESSEN, diese Vorurteile, no WAY, die sind nicht akzeptabel.
Ich bin von diesem jenen Menschen der mich *Plong* wieder aus dem Kreis der Verwirrung herausgeholt hat, extrem fasziniert, begeistert… ja er übt eine Anziehungskraft auf mich aus. Entgegen jeder Regel. Es gibt eine Macht, die den Menschen beherrscht – nebst der Natur. Das sind seine Gefühle, sein Herz. Mag ein Mensch daher kommen und sagen, er sei ein Verstandsmensch“ – in der Tat, kann/soll es geben solche Menschen… aber was will der denn mit dem Verstand, wenn sein Herz nicht mehr richtig schlägt, oder versteinert ist? Was will er mit dem Verstand???
Das ein kleiner Hauch aus meinem Leben im Moment. Es geht bergauf, zwar nicht unbedingt mit der Jobsuche, aber zumindest mit mir selber, mit meiner Person, mit meinem Sein, mit meinem Leben.
Habt Mut, die Vorurteile weg zu werfen.
Cori

08.04.2007 um 21:03 Uhr

aus langer Abstinenz zurück...

Guguseli
Da bin ich mal wieder. Huiii ist viel passiert die letzen Wochen. Aber ich fühle mich immer besser. Ich kann jetzt ruhen. Finde allmählich wieder zu meiner inneren Ruhe.
Mein Arzt hat mich bis Ende Arpil krank geschrieben – Burn out. Also eigentlich ist es mir nie so vorgekommen, bis mir eine Freundin riet, ich soll zum Arzt gehen. Ich hab halt einfach nur gearbeitet und irgendwie hin genommen, was ist tat. Natürlich nervte ich mich ab und an über gewisse Dinge bei der Arbeit, aber dass mir das sonst zusetzte merkte ich nicht so recht. Jedenfalls ging ich dann zum Arzt, bekam erstmal Medis und dann, dass ich bis Ende April nicht zur Arbeit soll…
Da ich auf Ende Mai gekündigt habe, hoffe ich auf einen weiteren Monat, so dass ich nicht mehr in die Firma zurück muss… ich will nicht wissen, wie heiss die Hölle ist, in dem einen Monat, in dem ich dann noch arbeiten gehen soll…
Zur Zeit bin ich also a. zu Hause und b. auf Jobsuche. Nächste Woche habe ich ein Vorstellungsgespräch hier in der Nähe und ich freue mich, weil die Stelle sehr interssant sein könnte. Ausserdem habe ich auch eine offene Bewerbung bei einer grossen Firma, ebenfalls hier in der Nähe, darauf habe ich auch meine Hoffnung gesetzt. Ich möchte einen neuen Abschnitt in meinem Leben beginnen. Sozuagen „neu“ Anfangen und zwar mit 100% MIR, meinem ICH, wie ich bin. Vieles ist in den letzten Monaten „anders“ gelaufen, als es es getan hätte, wenn ich 100% ich gewesen wäre…
Ja und mit dem schönen Wetter ist auch die Motorradsaison vollends zurückgekehrt. Es vergeht kein Tag, an dem ich erwache und nicht ans Motorradfahren denke. Es gibt mir Selbstvertrauen, stärkt mein Selbstbewusstsein – tut mir sehr gut. Mir ist aufgefallen, dass wenn ich sauer bin, agressiv und ich auf dem Motorrad, wenn auch nur 50 Kilometer zurücklege, ist danach alle Agressivität, alle schlechten Gedanken verschwunden. Genauso wenn ich traurig bin oder sonst anders in Gedanken als zufrieden, ja gar glücklich. Eine solche Leidenschaft, wie ich sie bereits letztes Jahr entdeckte, habe ich in meinem Leben noch für kein anderes Hobbie, keine anderen Dinge – ja NICHTS, empfunden, wie für mein Motorrad und das Fahren.
Das unbeschreibliche Gefühl der unendlichen Freiheit. Das Gefühl von LEBEN, während man in der Schräglage durch die Kurven „fliegt“. Die innere Kraft, die hochjubelt, wenn man an einer Weide mit Pferden vorbeifährt und die Stärken sieht, wie sie in der Maschine unter einem weilt…
Ich kann all die wunderbaren Gefühle gar nicht beschreiben, das liegt ausserhalb meiner kreativen, wörtlichen Ausdrucksweise.
Es ist meine volle und ganze Leidenschaft, wie ich sie noch nie zuvor so inteniv verspürte und ich geniesse es in vollen Zügen!
Ich schaue gerade den 3. Teil von Herr der Ringe… GENAU der Teil, der mir schon vom 1. Mal schauen an Gänsehaut verusach kam gerade… Gandalf hilft Perigrin Tuk auf seinen weissen Schimmel – ein prachtvolles Pferd. Perrigrin fragt seinen Freund Merry, ob sie sich wieder sehen… Merry wisse es nicht… Gandalf steigt hinter Perry aufs Pferd und sagt ihm: „Lauf Schattenfell, zeig uns was Eile heisst“. In diesem Moment kommt der absolut schönste Teil vom ganzen Soundtrack – ich habe den Teil mal geschnitten und irgendwo gespeichert – nur weiss ich nicht mehr wo… wenn ich ihn finden sollte, werde ich ihn hier im blog mal reinstellen. Aber bis dahin könnte es noch ein paar Stunden dauern.
Der Herr der Ringe ist einer meiner liebsten Filme – ich habe die Bücher zwar auch, aber noch keine ruhige „Zeit“ gefunden, mich den Schriften zu zuwenden. Wenn ich eine neue Stelle habe, mit mehrheitlich „regulären“ Arbeitszeiten, dann werde ich mich den Büchern zuwenden. Aber bis dahin muss erst mal der Film hinhalten.
Herr der Ringe ist eines der grössten Meisterwerke, die ich je gesehen habe. Nicht nur die Geschichte, sondern auch die ganze Schauspielerei, die einzelnen Rollen, alles ergibt einen Sinn.
Wie auch im Leben eines einzelnen, alles schlussendlich einen Sinn ergibt. Jedes Glück, jedes Leid, jedes Tief, jede Liebe, jede Begegnung, jeder Gedanke… alles führt schlussendlich zum selben Ziel – Der Sinn.
In diesem tiefen Sinn
Bis zum nächsten Mal
Innigst
Cori

25.03.2007 um 13:23 Uhr

Frauen müssen ständig grübeln...

Hallii Halloooooo

heute gibts nur einen Link. Ich habe am Samstag morgen in der Zeitschrift, Men's Health eine gut geschriebene und wahrheitsgetreue Kolumne gelesen. Ich will diese euch mitteilen, daher hier nur der Link in diesem Blog.

Frauen müssen ständig grübeln...

Weitere Geschichten und Abenteuer aus meinem Leben folden.

Have Fun

Cori

21.03.2007 um 14:33 Uhr

"einfach schwimmen, einfach schwimmen..."

 

Es gibt Menschen, die ändern sich nie...

das ist kein negativer Satz, das ist eine Tatsache. Es gibt Menschen, die erkennt man nach 20 Jahren Wiedertreffen sofort. Da kann man auch nicht sagen *Hei läck, siehst Du gut aus* weil wenn man das vor 20 Jahren schon nie sagte, geht es auch heute nicht... vielleicht in 60 Jahren, wenn dann die Falten vorhanden sein sollten und es nicht sind ;-)

Aber

es gibt Menschen, die ändern sich nie...

Gestern bin ich in Olten bei einem Stellenvermittlungsbüro gewesen. In Olten, 30 Min. Zugfahrt entfernt von da, wo ich jetzt arbeite. Ich fühlte mich so zu Hause. Ich musste nicht Minuten lang herumirren um nach dem Büro zu suchen, ich hatte es auf Anhieb gefunden. Das ist mein Ort, der Ort an dem ich aufgewachsen bin, der Ort, denn ich kenne, fast wie meine eigenen Hosentasche - die ist aber immer Leer ;-)

Nach dem Besuch bin ich durch die Stadt geschlendert, mit einem Lächeln im Gesicht. Es war eisig kalt, aber in meinem Herzen wärmte eine goldene Sonne. Olten ist keine sonderlich schöne Stadt, es gibt auch nicht viel sehenswertes, aber sie ist halt die Stadt, in der ich aufgewachsen bin. Die Stadt, in der ich Stunden verbracht hatte, Stunden in Freud, Stunden in Leid, Stunden in Abenteuer, Stunden in Langeweile, Stunden allein, Stunden mit Freunden, Stunden mit Fremden...

Wir haben uns getrennt. Ich bin wieder als Singelin unterwegs. UND, ich geniesse es in vollen Zügen. Nein wirklich, wenn man mit jemandem zusammen ist, kann man sich nicht vorstellen, ohne die lieben SMSen tagsdurch noch den Tag mit Lächeln zu überstehen, oder den Abend ohne Telefonate zu verweilen oder halt eben die Wochenenden. Kann sein, sehne ich mich ab und an nach seiner Nähe, den blauen Augen oder den lieben Worten... aber zur Zeit brauche ich den Nebeneffekt, welche eine Beziehung mit sich bringt - ich meine nun den negativen Teil der Nebeneffekte - einfach nicht. Ich habe mein Leben zu regeln, ein Leben nach der Bude, in der ich zur Zeit arbeite. Weil ich spüre, wie viel sie von mir abnimmt, wie viel sie mich beschäftigt, mich beansprucht, mich "auffrisst". Deswegen habe ich auch gekündigt, und das, ohne dass ich schon was anderes habe... Aber ich bin optimistisch.

Aber ich habe einfach das Gefühl, die Arbeit, der Stress, die Gefühlslage hier, nagt an meiner eigenen Persönlichkeit, macht mich agressiv, was ich selten mal bin, macht mich depressiv, was ich zwar ab und an sein kann, aber nicht so tief und oft. Und nicht zuletzt gibt es erhebliche Differenzen mit meiner Mitarbeiterin, welche zusammen mit Druck vom Chef her, einfach zu viel sind.

Heute hat mich vor dem Mittag Meke angerufen, kennengelernt über das Bikerforum, "liebe" gelernt durch seine wunderbare Art, sprich, eine wunderbarer Kolleg und Mitglied vom Paarungsessen-Clan *lach*. Er sei in Biel und ob ich zu Mittagessen komme... EIN Sonnenschein am nervigen Arbeitsalltag. Es war wirklich sehr schön und ich habe mich überaus gefreut. Und ich bin danach zurück zur Bude gelaufen, mit einem Lächeln im Gesicht und dem wunderbaren Gefühl in mir drin,  wertvolle Freunde zu haben. Ein prachts Gefühl, kann ich nur jedem Wünschen, es beflügelt!

 

So ich sollte hier beenden, da ich - JAAAA richtig geraten, noch arbeiten sollte;-)

Lieblichst und bis bald

Cori, in letzter Zeit von vielen auch Dori genannt, der blaue Fisch aus dem Film Nemo "einfach schwimmen, einfach schwimmen"