just another weblog

26.04.2013 um 08:51 Uhr

und es kommt noch besser!

Angenervt vom Verhalten des Mitarbeiters habe ich dem Meinigen davon erzählt. Gestern Abend ging er dann ins Training, während ich bei einer Kollegin zum bbq eingeladen war. Ich hab ihm noch gesagt, falls ihn J auf die 2eur anspricht lediglich zu antworten, das müsse er wohl mit mir ausmachen, das sei nicht seine Sache.

Tja.

Er hat eine Rede geschwungen. Nicht bei J, aber bei den anderen Mitarbeitern. Das gehe gar nicht, dass ich in so einem Ton angesprochen werde und dass J immer diese Sprüche über uns macht à la: oh, kommt ihr heut nicht zusammen? wo hast du sie/ihn gelassen? etc. Man solle ihm das ausrichten und man solle entweder die Hausordnung für alle durchboxen oder dann den gesunden Menschenverstand walten lassen, insbesondere bei den Kunden die fast täglich da sind und die man kennt. Die Mitarbeiter hätten ihm gesagt, dass sie seine Beschwerde ausrichten und dass J öfters etwas forsch sei. 

Ich bin mit jedem Wort weiter im Sofa versunken. Es war meine Baustelle, ich wollte den J oder den Filialleiter direkt ansprechen, warum muss der Meinige intervenieren?! Dort wo ich ihn wirklich um Hilfe bitte, reicht er mir kaum die Hand, aber gestern hat er sich auf den Plan gerufen gefühlt?! Wie sieht das jetzt aus?! Die Olle nervt sich und schickt ihren Typen vor statt die Sache selber zu regeln.

Wie verhalte ich mich jetzt? Ich kann keinen Verschwindikowski machen, das sieht ja noch peinlicher aus. Ins Studio gehen und nichts sagen? Oder aktiv nochmal was sagen? Fragen, was gewesen ist? Behaupten, den Meinigen nur flüchtig zu kennen und mich wundern, weshalb er dazu ne Meinung hat? Wahrscheinlich werd ich von J eh angehauen, was das sein sollte. Ohmann echt. 

24.04.2013 um 15:29 Uhr

Oo Darf ich Ihnen meine Faust vorstellen?!

Was war das grad?! Ich komme soeben aus dem Training und muss mich abreagieren, heute habe ich ausnahmsweise Aggressionen auf- statt abgebaut. Weit und breit keine Spur von M, das alleine ist schon elendiglich genug. Aber nein, heute sollte ich es offenbar wissen. Bei dem tollen Wetter war das Studio praktisch leer, deshalb wurde ich Opfer des älteren, wahrscheinlich schwulen Instructors J, der meiner Meinung nach auf den Meinigen steht (der auch dort trainiert) und mich entsprechend nicht mag.

Ich habe meine komplette Trainingskleidung in der Sportabteilung des HH&MM gekauft, wer sich auskennt weiss, dass dort nichts Freizügiges verkauft wird. Nun denn, der Herr J meinte jedoch, dass ich ihm zu nackt sei (knielange Jogginghose, Sportbh und ärmelloser Schlabbertop) und ich deshalb ein Strafshirt anziehen muss, wobei er mich nicht mit meinem Namen ansprach, sondern mit dem langgezogenen Nachnamen des Meinigen. Das alleine hat mich schon auf die Palme gebracht. Wir sind weder verschwägert noch verheiratet, wie es so schön heisst, also sprich mich mit meinem schönen spanischen Namen an, du Vollidiot!!!

Das Strafshirt ist ein schwarzes, ausgeleiertes Männertshirt aus dickem Stoff. Von dem haben die ein ganzes Gestell voll. Nicht nur ist das Teil sauwarm, es sieht auch noch hässlich aus. Dessen nicht genug, hat er mir in meine Übungen gequatscht, was ich falsch mache und er könne mir gerne mal meinen Trainingsplan neu erstellen. WTF?! Mein Trainingsplan wurde ja schon von einem der anderen Instructors erstellt, sind die sich nicht einig oder was?! Jedenfalls lehne ich dankend ab. 

Zum Schluss ziehe ich genervt von Dannen, geb den Schlüssel und das Shirt ab und da meint J noch, dass ich noch 2eur für das Shirt bezahlen müsse. 

*augenlidzuck*

O b e r f a i l

ps: ob das ein Zeichen war? Ich wollte heute M auf n Bier einladen...

22.04.2013 um 15:39 Uhr

hahahaaaaa *augenlidzuck*

Das Gute an einem grossen Betrieb ist, dass es im Hause alles hat.

Das Schlechte an einem grossen Betrieb ist, dass sich keiner zuständig fühlt.

20 Telefonate später hab ich es immer noch geschafft, dass a) mir jemand zuverlässig sagen kann, ob das Sitzungszimmer wirklich ein Sitzungszimmer ist und nicht vielleicht ein Schulungsraum und dass b) einer der tausend Informatiker im Haus einen popeligen pc an den - vielleicht vorhandenen? - Beamer (nichts Genaues weiss man nicht) schliesst.

Wir sind hier an einer Uni, Scheisse nochmal. Aber ich werde am Schluss doch selber antanzen müssen und sehen, was der Raum ist und welche technische Ausrüstung vorhanden ist. 

Lieber Fitness-Gott, lass heute M da sein damit ich was zu Gucken hab.

16.04.2013 um 15:21 Uhr

misanthrop much?

Gestern also Stadtfest. Bei bestem Wetter. Ergo: Jeder Penner unterwegs. JEDER. Mit Kindern. Mit Säuglingen. Mit Kinderwagen so gross, dass die n Fahrschein brauchen. Mit Hunden. Mit Mini-Chihuahuas. Und mittendrin: ich. Es entzieht sich ganz grundsätzlich meinem Verständnis, warum man mit Kleinkindern an eine solche Veranstaltung geht. Es ist laut, es hat tausend Leute, es ist eng. Die Kleinen kriegen nichts mit. Da kann die Oma noch lange begeistert auf die "herzigen Pferdelis" zeigen, das Kind schnallt nix. Wir anderen hingegen schon. Schlimmer als rotzende Kinder und mist-seiernde Omas sind jedoch Ostblocktrullas mit Kinderwagen. Ich bin gestern ohne Witz knapp an einer Prügelei vorbeigeschrammt. Es gibt wenig Dinge dich ich mehr hasse, als von hinten die Kinderwagenräder in die Fesseln gerammt zu kriegen. Einmal: kann passieren im Gedränge. 2Mal: Ich dreh mich augenlidzuckend um und frage, ob ich mich in Luft auflösen soll. Antwort der grazilen Mama (samt Schwestern oder was auch immer diese düster dreinschauenden Grazien waren): blöd gucken. Ich lasse sie vorbei und sage noch lautstark "bitteschöön!", da drehen die sich um und gucken wieder blöd. Nun ist es so, dass ich in solchen Kontexts ein sehr sehr dünnes Nervenkostüm habe, also gucke ich entsprechend zurück, samt hochgehobener Augenbraue. Die Menge hat sie weitergeschoben, was Schlimmeres verhindert hat. 

 

Immerhin war ich davor in der Muckibude und wurde vom scharfen M bespasst ^^ Ich war auf dem Fahrrad, er lief auf mich zu und gähnte, worauf ich lächelnd auf die Uhr zeigte um zu sagen: um die Zeit schon soo müde? Er stellte sich also zu mir hin und klagte mir sein Leid, dass er seit letzten Donnerstag durchgehend am Arbeiten sei und erst um 2 Feierabend habe. "Und dann gehts Du trainieren?" frage ich, worauf er lachend meint "natürlich, kennst mich doch!" Er fragt mich weiter, wie mein Trainingsplan aussieht, ich berichte brav und verwickel ihn weiter ins Gespräch indem ich erzähle, dass ich letzte Woche nie da war, weil in einer anderen Stadt. Er fragt neugierig, was ich denn in der anderen Stadt gemacht habe und so kommen wir darauf, dass er auch nicht von hier ist, sondern einem Nachbarskanton. blabliblubb, lachen, lächeln, witzeln. Er steht gute 10min bei mir, schaut mir immer direkt in die Augen, ich natürlich am strampeln als wärs keine Müh, mit rotem Kopf und triefend. Ich kann nur hoffen, er steht auf sportliche Frauen.

Nun denn, er hätt nicht soviel erzählt wenns öde wär, insofern wert ich das weiterhin als gutes Zeichen ;) Und während er erzählte, lief in meinem Kopf dieses Lied:

 

gnihihiii ^^

 

15.04.2013 um 11:02 Uhr

Im Westen nichts Neues

Der Meinige hat einen Job bekommen, ich bin noch auf der Suche, geniesse im Moment aber die freien Halbtage. Ich will mich nicht mehr stressen wegen dieser Jobsache. Ansonsten ist das Wetter endlich endlich gut! Gestern waren wir am See brunchen, letztes Weekend wellnessen und die nächsten paar Monate ist immer ein Anlass, der uns aus der Stadt lockt. Aber heute gehts nur um die Stadt, das jährliche Frühlingsfest ist im Gange und um 12 ist Arbeitsschluss, ich freu mich schon auf die Stunden draussen.

Vom heissen Instructor habe ich die letzten Wochen nicht viel gesehen, da ich selber nicht mehr im Studio war, das ändert sich diese Woche aber wieder, sonst werden meine Muckis wieder kleiner ;) Und ich hab beschlossen mehr cardio zu machen, im Endeffekt wird so wesentlich mehr Fett verbrannt.