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03.02.2009 um 12:11 Uhr

vegetarier essen meinem essen das essen weg!

ich kenne einige leute, die vegetarier oder veganer sind. während die erste variante ja noch irgendwie verständlich sein kann, so entzieht sich mir im falle der veganer der sinn des ganzen. für personen mit allergien oder unverträglichkeiten ist die immer grösser werdende menge an pflanzlichen produkten ja vorteilhaft. aber alle anderen personen, die freiwillig auf alles verzichten, was mal mit einem tier zu tun hatte, wieso machen die das?

milch, käse (!!! ich liiiebe käse), butter, jogurt, quark, molke, sahne, eier, ect. fällt alles weg, ausser in form von soya oder reis. ich will ja nicht zimperlich sein, neulich habe ich wegen meiner (schon fast auskurierten) laktoseintoleranz n soya-schokidrink probiert. nun ja. es ist nicht zu vergleichen mit dem 'original'. im gegenteil. es schmeckte wie gras. irgendwie nach 'grün'. nicht  l e c k e r! tofu vertrage ich höchstens in der miso-suppe im sushiladen. 

ich wurde nun schon ein paar mal 'aufgeklärt', warum und wieso. aber ich verstehe die motivation eines veganers nicht. ein huhn legt immer eier, auch wenn wir sie nicht essen. warum sollten wir sie also nicht essen? 

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. TheNicciPain schreibt am 03.02.2009 um 12:48 Uhr:Einen Vegetarier kann ich schon nicht recht verstehen, aber einen Veganer erst recht nicht. muss ich auch nicht .. =)
  2. lady_bright schreibt am 03.02.2009 um 13:20 Uhr:Ich hab mal eine zeitlang komplett vegetarisch gelebt, esse jetzt wieder so einmal im Monat Fleisch. Ich hab festgestellt, es schmeckt mir nicht mehr.. Verarbeitetes Fleisch als Wurst oder Füllung sowieso nicht, das find ich ekelig. Ich hab damals aus Gesundheitsaspekten damit aufgehört, der Konsum von Fleisch (besonders rotem) begünstigt das Entstehen von Krebs - und als Person mit einiger Vorbelastung möchte ich jedes unnötige Risiko ausschließen. Auf Käse, Joghurt, Eier und auch wieder auf Fisch möchte ich nicht verzichten. Auch nicht auf Gummibärchen oder Leder oder auf Schokolate (!!)
  3. TheNicciPain schreibt am 03.02.2009 um 13:34 Uhr:Ich kann Dich da schon verstehen, aber für mich ist dann mein Onkel das beste Beispiel: er hat die letzten Jahre seines Lebens auf fast alles verzichtet, was ihm mal geschmeckt hat. und was war? Januar 2008 ist er gestorben. ich sag mir - für mich - das leben ist viel zu kurz, um was auszulassen, was einem gefällt. wenn ich morgen vom bus überrollt werde, hab ich schlicht Pech gehabt ... so makaber es klingt ... oder wenn der krebs mich befallen will, dann ist es so. fleisch wurde schon immer gegessen und krebs ist leider erst in den letzten jahren/jahrzehnten zur volkskrankheit geworden... vorbeugen gut und schön und sicherlich richtig. aber vorher sehen kann man leider nix.
  4. windkraft schreibt am 03.02.2009 um 13:37 Uhr:Ich glaube bei den Eiern geht es den meisten Veganern weniger um das Produkt als um die Umstände, unter denen es produziert wird. Diese grausamen Industrie-Hähnchenställe sind ja nur da um möglichst viele Eier möglichst günstig zu produzieren.
    Verstehen kann ich diese Lebensweise also schon, ich bewundere auch die Leute, die das durchziehen, aber mir würde auch jegliche Konsequenz dafür fehlen.
    Außer eben bei Eiern - die mag ich zum Glück eh nicht! :-)
  5. TheNicciPain schreibt am 03.02.2009 um 14:29 Uhr:Aber grad bei Eiern kamen doch oft schon 'Aufklärungs-reportagen', dass falsche Stempel drauf gedruckt werden. Ich bin auch irgendwo gegen diese Massentierhaltung, aber wenn eh beschissen wird, weißte doch gar nicht mehr, woher das Eir kam... nicht immer, aber es kam ja schon oft genug vor
  6. windkraft schreibt am 03.02.2009 um 14:39 Uhr:Ja, aber die Konsequenz aus dem Wissen um ein paar schwarze Schafe kann doch nicht sein: Wenn ich eh beschissen werde, sollen die Hühner doch elendig verrecken... ?!
    Dann muss man eben Alternativen finden. Weniger Fleisch und Eier, aber dafür die etwas teurere echte Bio-Ware ausm Reformhaus zum Beispiel...(da gibt es sehr strenge Kontrollen). Oder den Bauernhof mit Hofladen im nächsten Ort aufsuchen, wo man sieht wie die Tiere leben. Die stehen außerdem auch auf jedem Markt mit ihren Wagen. Ich denke, wenn man das wirklich will, gibt es Möglichkeiten. Alles andere ist blöde Ausrede....
  7. TheNicciPain schreibt am 03.02.2009 um 14:48 Uhr:Ich hab keine Ausrede. Ich esse, was ich im Laden kaufe. Nicht jede Tierhaltung ist die Optimale. Ich habe keine Zeit um irgendwelche Bauernhöfe abzuklappern bzw lägen die weit weg (ich wohne City und habe keinen Führerschein), ich habe nicht das Geld um immer im Reformhaus o.ä. zu kaufen ... auf gewisse Produkte kann und will ich nicht verzichten. Also? Märkte, die einmal in der Woche sind? Was, wenn ich ein Produkt mal 'schnell' brauche??? Ich wüsste keine Alternative.
  8. lady_bright schreibt am 03.02.2009 um 15:02 Uhr:Also speziell bei Eiern kaufe ich weder Boden- noch Freilandhaltung, sondern immer die, auf denen 'BIO' samt eingetragenem Siegel steht. Die gibts sogar bei den Discountern, in denen ich einkaufe. Die unterliegen strengen Kontrollen und ich glaube kaum, daß dort falsch gestempelt wird.
  9. TheNicciPain schreibt am 03.02.2009 um 15:13 Uhr:ich sag ja nicht, dass alle falsch gestempelt sind... aber es ist halt schon oft vorgekommen...
  10. trinidad schreibt am 03.02.2009 um 19:01 Uhr:ja, ich muss da nicci zustimmen. mit dem siegel 'bio' ist sehr vorsichtig umzugehen. wir haben an der uni eine vorlesung gehabt, da ging es zwar mehr um marken, markenerhaltung, plagiate etc. zum inhalt gehörte aber eben auch, dass wir die möglichkeit hatten, in ein biobetrieb reinzuschauen. ich meine, ich lebe in der schweiz, hier wird alles kontrolliert doppelt und dreifach und grenzt an pedanterie. aber selbst hier verdienen nicht alle produkte, die mit 'bio' versehen sind, diesen siegel. es reicht, dass ein bauer, der zum beispiel soja anbaut auf biologische weise, neben einem anderen bauern, der nicht biologisch anbaut, seine felder hat. biobauer düngt biologisch, nicht-biobauer düngt chemisch, benutzt fungizide, pestizide usw. durch anwendung, wind, regen, insekten, werden die chemikalien auch auf das biofeld übertragen.
    ein anderes anzeichen, dass diese biogeschichte nicht ganz sauber ist, zeigt die tatsache, dass immer mehr biobauer den bioanbau verlassen und zurück zum normalen anbau übergehen.
    insofern ist wie gesagt nicht alles bio, was als bio angepriesen wird.

    direkt beim bauern zu kaufen, ist sicher eine alternative. oder nur inländische produkte kaufen. immerhin haben die meisten eu-länder mehr oder minder tierschutzgesetze erlassen, die eine unangemessene tierhaltung hart bestrafen.
  11. marleen schreibt am 03.02.2009 um 21:03 Uhr:ernähr mich seit neun jahren vegetarisch und kann nicht verstehen warum man immer wieder drueber reden muss. ;p jeden das seine - ist meine meinung...
  12. marleen schreibt am 03.02.2009 um 21:04 Uhr:jedeM natuerlich. :)
  13. trinidad schreibt am 03.02.2009 um 21:05 Uhr:klar, war auch nicht als kritik gemeint :) und eben, vegetarisch ist nochmal was anderes als vegan. aber auch da: wems gefällt...
  14. TheNicciPain schreibt am 04.02.2009 um 07:22 Uhr:Wenn alles egal / normal / nicht der Rede wert ist, worüber unterhält man sich dann noch? Unterhält man sich dann überhaupt?
  15. sternenschein schreibt am 06.02.2009 um 00:46 Uhr:Ich hatte mal Hühner gesehen, die in Bodenhaltung gehalten wurden. Lief auch unter BIO.
    Und doch waren es woh um die tausend Hühner die dort in einem offenen Stall umherliefen. Die hatten zwar ihre Sitzstangen, unten auch Sand und Einstreu zum scharren, wurden mit Rotlicht bestrahlt, damit sie Winter wie Sommer gleich viel legen und ich fand es ein wenig viel auf dieser Fläche.
    In ein Meter Höhe war ein Drahtnetz gespannt, auf das sie ihre Eier legten. Auf dem Netz lagen aber auch zwei tote, schon plattgetretene Hühner.
    Also so toll fand ich die BIO "Bodenhaltung" dann doch nicht.

    Es stimmt, Hühner legen immer Eier, ob man sie nun isst oder nicht.
    Wenn ich die Eier von meinen paar Hühnern nicht verwerten würde, müsste ich sie den Hühnern und Katzen zum fressen geben.
    Die mögen gerne rohe Eier. Bei Katzen sollen rohe Eier gut für das Fell sein.
    Bei den Hühnern ist es eigenartig. Solange das Ei heil und ganz ist, rühren bzw. picken sie es nicht an.
    Ist es aber an einer Stelle kaputt, dann sind sie ganz begierig darauf es zu fressen, samt Schale, die ja auch für ihren Kalkbedarf gut ist.
    Ich kann mir nicht vorstellen, welchen Nutzen es fùr meine Hühner haben sollte, wenn ich deren Eier nicht essen wùrde.
    Diese Massentierhaltung in den nicht einmal Din A4 grossen Drahtabteilungen lehne ich aber ab. Sie ist, aber glaube ich sowieso schon verboten worden.
    Die Haltung in sehr grossen Hallen, in denen sie am Boden herumlaufen können, auch mal eiin Sandbad nehmen und mit den Flügeln schlagen dürfen, da kann man nicht von Tierquälerei reden.
    Nur dieses Kükensortieren, bei dem die kleinen Hähnchenküken in den Schredder kommen, das finde ich wieder abartig.
    Interessant fand ich den Gedanken vom Sterntalermaedchen auf ihrem Blog:
    "Was wäre wenn beim jüngsten Gericht, Tiere als Richter über dich richten würden. ".
    Ich glaube, wir sollten so viel gutes wie möglich für die Tiere tun, und ihnen so wenig Leid wie es nur geht zufügen.
    Denn ich bin fest davon überzeugt, dass auch Tiere denken können und auch Gefühle, wie Angst und Freude empfinden. Ist ja immer wieder zu beobachten.
    Nicci würde freugesprochen werden.;-)) da ihr Kater sie dort anwaltlich vertritt.;-)))
    Und derkann von ihr nur gutes berichten.
    Liebe Grüsse.

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