vegetarier essen meinem essen das essen weg!
ich kenne einige leute, die vegetarier oder veganer sind. während die erste variante ja noch irgendwie verständlich sein kann, so entzieht sich mir im falle der veganer der sinn des ganzen. für personen mit allergien oder unverträglichkeiten ist die immer grösser werdende menge an pflanzlichen produkten ja vorteilhaft. aber alle anderen personen, die freiwillig auf alles verzichten, was mal mit einem tier zu tun hatte, wieso machen die das?
milch, käse (!!! ich liiiebe käse), butter, jogurt, quark, molke, sahne, eier, ect. fällt alles weg, ausser in form von soya oder reis. ich will ja nicht zimperlich sein, neulich habe ich wegen meiner (schon fast auskurierten) laktoseintoleranz n soya-schokidrink probiert. nun ja. es ist nicht zu vergleichen mit dem 'original'. im gegenteil. es schmeckte wie gras. irgendwie nach 'grün'. nicht l e c k e r! tofu vertrage ich höchstens in der miso-suppe im sushiladen.
ich wurde nun schon ein paar mal 'aufgeklärt', warum und wieso. aber ich verstehe die motivation eines veganers nicht. ein huhn legt immer eier, auch wenn wir sie nicht essen. warum sollten wir sie also nicht essen?

Verstehen kann ich diese Lebensweise also schon, ich bewundere auch die Leute, die das durchziehen, aber mir würde auch jegliche Konsequenz dafür fehlen.
Außer eben bei Eiern - die mag ich zum Glück eh nicht! :-)
Dann muss man eben Alternativen finden. Weniger Fleisch und Eier, aber dafür die etwas teurere echte Bio-Ware ausm Reformhaus zum Beispiel...(da gibt es sehr strenge Kontrollen). Oder den Bauernhof mit Hofladen im nächsten Ort aufsuchen, wo man sieht wie die Tiere leben. Die stehen außerdem auch auf jedem Markt mit ihren Wagen. Ich denke, wenn man das wirklich will, gibt es Möglichkeiten. Alles andere ist blöde Ausrede....
ein anderes anzeichen, dass diese biogeschichte nicht ganz sauber ist, zeigt die tatsache, dass immer mehr biobauer den bioanbau verlassen und zurück zum normalen anbau übergehen.
insofern ist wie gesagt nicht alles bio, was als bio angepriesen wird.
direkt beim bauern zu kaufen, ist sicher eine alternative. oder nur inländische produkte kaufen. immerhin haben die meisten eu-länder mehr oder minder tierschutzgesetze erlassen, die eine unangemessene tierhaltung hart bestrafen.
Und doch waren es woh um die tausend Hühner die dort in einem offenen Stall umherliefen. Die hatten zwar ihre Sitzstangen, unten auch Sand und Einstreu zum scharren, wurden mit Rotlicht bestrahlt, damit sie Winter wie Sommer gleich viel legen und ich fand es ein wenig viel auf dieser Fläche.
In ein Meter Höhe war ein Drahtnetz gespannt, auf das sie ihre Eier legten. Auf dem Netz lagen aber auch zwei tote, schon plattgetretene Hühner.
Also so toll fand ich die BIO "Bodenhaltung" dann doch nicht.
Es stimmt, Hühner legen immer Eier, ob man sie nun isst oder nicht.
Wenn ich die Eier von meinen paar Hühnern nicht verwerten würde, müsste ich sie den Hühnern und Katzen zum fressen geben.
Die mögen gerne rohe Eier. Bei Katzen sollen rohe Eier gut für das Fell sein.
Bei den Hühnern ist es eigenartig. Solange das Ei heil und ganz ist, rühren bzw. picken sie es nicht an.
Ist es aber an einer Stelle kaputt, dann sind sie ganz begierig darauf es zu fressen, samt Schale, die ja auch für ihren Kalkbedarf gut ist.
Ich kann mir nicht vorstellen, welchen Nutzen es fùr meine Hühner haben sollte, wenn ich deren Eier nicht essen wùrde.
Diese Massentierhaltung in den nicht einmal Din A4 grossen Drahtabteilungen lehne ich aber ab. Sie ist, aber glaube ich sowieso schon verboten worden.
Die Haltung in sehr grossen Hallen, in denen sie am Boden herumlaufen können, auch mal eiin Sandbad nehmen und mit den Flügeln schlagen dürfen, da kann man nicht von Tierquälerei reden.
Nur dieses Kükensortieren, bei dem die kleinen Hähnchenküken in den Schredder kommen, das finde ich wieder abartig.
Interessant fand ich den Gedanken vom Sterntalermaedchen auf ihrem Blog:
"Was wäre wenn beim jüngsten Gericht, Tiere als Richter über dich richten würden. ".
Ich glaube, wir sollten so viel gutes wie möglich für die Tiere tun, und ihnen so wenig Leid wie es nur geht zufügen.
Denn ich bin fest davon überzeugt, dass auch Tiere denken können und auch Gefühle, wie Angst und Freude empfinden. Ist ja immer wieder zu beobachten.
Nicci würde freugesprochen werden.;-)) da ihr Kater sie dort anwaltlich vertritt.;-)))
Und derkann von ihr nur gutes berichten.
Liebe Grüsse.