Das Leben ist eine Baustelle

11.09.2008 um 19:42 Uhr

Little Italy

.... another short story from the other side of the world

es ist schlimm.. ich mache schon notizen in englisch... was so ein paar Tage hier "anrichten"

Gestern Abend gab es ein großes Business Dinner in einem Restaurant. Names "Little Italy" in San Jose. Was dem Dresdner Touristen die Münzgasse, ist dem Santa Clara Visitor die Santa Row in San Jose.

Aber, little war daran nicht wirklich was!!! Man kommt da rein und steht plötzlich ein einer Halle, alle Tische sind besetzt. Die Unterhaltungen klingen wie ein Bienenschwarm und lassen nicht zu, das man überhaupt etwas versteht. An den Wänden hängen schwarz/ weiss Fotografien. Von Stars, von ganz "normalen" Menschen aus vergangenen Zeiten. Wie im Film gab es am Eingang so eine Tafel, an der unser Firmenname stand. In einem extra Raum, vorbei an Kellnern, Toiletten und Küchentüren, aus denen immer jemand kam oder in die sie hinein wollten, wenn man vorbei ging, waren Tische aufgestellt, runde Tische, wo wir Platz nehmen konnten wo und wie wir wollten.

Habe ich schonmal erwaehnt, das ich absolut kein Typ fuer Smalltalk bin. Nun ja. Gott sei dank habe ich nicht so eine Position in der Firma, wo mich pausenlos jemand anspricht.

Jedenfalls war der Abend, so wie diese ganzen Trainings, die wir hier absolvieren, minutioes durchgeplant... und... es funktioniert. Das ist zumindest mal zu sagen.

Um halb 7 ging der Bus vom Hotel, a la "Miss Undercover" wollte ich schon ein Liedchen anstimmen... habe es mir allerdings verkniffen. Nun ja. Dann gab es einen kleinen Apetizer, Getraenke und prompt kam auch schon das Essen, da wir ja um 9 den Bus erwarteten. Witzigerweise halten die Busfahrer nicht viel von warten. Wenn du sagst: "I'll be back in a minute" warten die auch nur diese Minute. Was dann dazu fuehrte, das der Bus auf der Rueckfahrt nicht einmal halbvoll war.

Nach ein paar Gläsern Wein konnte ich dann die erste Nacht "durchschlafen". Mittlerweile hat sich mein Magen auch ein wenig erholt. :)

Ach... was ich auch sehr lustig fand... Ohen Aufforderung gab es von den Kellnern kleine Behälter for  take-away. Damit man sich das, was noch übrig geblieben ist, mit nach Hause nehmen konnte. :O) Doggy Bags... nojo.... auch so eine Mentalitaet hier. Es gab sehr viele Leute, die mit einem Beutelchen dann das Restaurant verlassen hatten.

Gut. Jetzt werde ich mal doch wieder ein wenig dem Kurs folgen.

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"Maggiano's Little Italy"

... nur eine kleine Auswahl..... 

Stuffed Mushrooms
Jumbo mushroom caps stuffed with spinach and topped with our seasoned breadcrumbs and house cheese; served in a white wine chicken broth.

Bruschetta
Italian garlic bread toasted and topped with a tomato bruschetta relish made of diced tomatoes, balsamic vinegar and roasted garlic.

Caesar Salad
A traditional Caesar salad of romaine lettuce tossed with Caesar dressing, croutons and shaved parmesan cheese.

Chopped Salad
Chopped iceberg lettuce, diced tomatoes, crumbled bleu cheese, green onion, avocado, crispy Prosciutto, tossed in our signature House Dressing

 

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenGalahad schreibt am 11.09.2008 um 21:19 Uhr:Ich muss lachen... wenn du wieder daheim bist, müssen wir uns doch mal über den ersten Kulturschock eines Deutschen im Amiland unterhalten *gg*.

    Ich habe bei dir hier jetzt schon so einiges "wiedergefunden", was mich am Anfang hier auch irritiert hat. Wahnsinn, wie schnell man sich daran gewöhnt und es als normal akzeptiert.

    Übrigens... bei meinem letzten Aufenthalt in Deutschland habe ich erlebt, dass man auch dort inzwischen die Essensreste mitnehmen kann. Die Restaurants haben extra Styropor-Förmchen dafür, und niemand behauptet mehr, es sei "für den Hund" *grins*. Gut so - mir hat das immer leid getan, bei sich daheim wirft man ja schließlich auch nicht alle Reste weg *Meister in Resteverwertung ist*! ;-)
  2. zitierentwentysixseven schreibt am 11.09.2008 um 21:37 Uhr:jaja.. die moeglichkeit, etwas mitzunehmen besteht natuerlich... auch in Deutschland. allerdings muss man danach fragen. Hier wird einem der Behaelter auf den Tisch gestellt und dann gehts los.
    ja.. ist natuerlich schade, zu viel weg zu werfen. macht man daheim auch nicht

    ich glaube schon, das man sich sehr leicht und vor allem auch schnell an die Sachen gewöhnen kann.
    bis vielleicht auf das Essen... aber, selbst das haben die Deutschen ja teilweise schon "implementiert" ;)

    wie lange bist du jetzt eigentlich schon in den USA?

    ich bin ja nicht das erste mal hier.. allerdings mit Texas kann man Californien halt auch nicht unbedingt vergleichen. ;)

    so.. hier gehts weiter...

    LG und ich freu mich schon, auf einen kaffee und einen kleinen plausch ;)

    take care
  3. zitierenGalahad schreibt am 11.09.2008 um 21:51 Uhr:Ich bin inzwischen hier seit *erschrocken guck* Anfang 2006! Oh mein Gott, echt? Waaaahnsinn...

    Ich hab mich hier damals sehr schnell auf alles eingestellt - klar, ich wollte es auch so, schließlich wollte ich ja mit Chris hier leben. Aber ehrlich gesagt hatte ich auch keine großen Probleme - ich hab mich mein ganzes Leben immer an irgendwas anpassen müssen, und zwar an weniger wichtige Dinge wie das Lebensumfeld meines Traummanns *smile* ;-)

    Nein, du kannst Texas nicht mit Kalifornien vergleichen, und beides auch nicht mit Tennessee - aber in Europa kann man ja auch nicht einfach Schweden mit Polen vergleichen, nur weil es derselbe Kontinent ist. Aber trotzdem ist die Mentalität der Amis - egal wo sie leben - sehr ähnlich. Und je länger ich hier bin, desto mehr bewundere ich sie (klingt doof, ich weiß)!

    Meld dich doch mal, wenn wir von der Kanada-Tour zurück sind - ich würde mich freuen!

    Genieß deine Zeit hier drüben - its strange but nevertheless a wonderful country!

    Alles Liebe für dich ... und take care!
    Danny

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