Moshimo Kimiga
Die 22-jährige Lehrerin Rin hat in Japan mit ihrem Debütroman "Moshimo Kimiga ..." (auf Deutsch: "Wenn Du ...") im vergangenen Jahr 400.000 Käufer gefunden, nachdem die Liebesgeschichte vorher online veröffentlicht worden war. Und so entstand die im doppelten Sinne märchenhafte Geschichte:
Die Autorin hatte ihren Text nach und nach als Fortsetzungsgeschichte in ihr Mobiltelefon getippt und an eine Website gesandt, die vor allem von jungen Mädchen gelesen wird.
Man fragt sich unwillkürlich: Ist das in Zukunft der Weg zur Veröffentlichung? Müssen Autoren vorher beweisen, dass es genügend Leser für ihr Werk gibt, damit ein Verlag ihr Manuskript annimmt?
Wie es bei ihnen war, bevor sie bekannt wurden, beschreiben 33 Schriftsteller, die die Großzügigkeit haben, ihre Schreibanfänge zu veröffentlichen und uns zu verraten, wie es ihnen ging, als sie angehende, noch völlig unbekannte Autoren waren. "Nach zwanzig Seiten waren alle Helden tot" (Günter Grass) heißt das in der heutigen Ausgabe des Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel ganzseitig vorgestellte Autorenhaus-Buch:


