Das Leben ist eine Baustelle

05.09.2008 um 12:45 Uhr

Nachdenklich

Neee. eigentlich habe ich keine Lust, klein bei zu geben.

Nur angesichts der Tatsache des Verlustes habe ich mich zurueck gehalten.

Dennoch, warum sollte ich mich schuldig fuehlen, wenn ich meine Prioritäten anders setze und vieles auch anders mache als es andere halt tun. Aber, dann bitte schoen verbitte ich mir, mich deswegen anzugreifen, wenn die Gegenseite doch sowas wie "nachdenklich" ist und vorwurfsvoll mit Worten um sich schmeisst, die voelig fehl am Platze sind. Zudem in einem voellig anderen Licht stehen, bei der Tatsache dessen, was in den letzten Tagen/ Wochen passiert ist.

Da die Ansichten in dieser Sache eh nie auf einen Zweig kommen werden, braeuchte man eigentlich auch nicht darueber reden. Allerdings, kann ich nichts dafuer, wenn die Gegenseite ihre Prioritaeten so setzte, das in einer absehbaren Zeit (so boese es klingen mag, so spielt leider das Leben) etwas passiert, und man eben in dieser Zeit anwesend sein kann und sollte.

Und ja. Ich finde es FEIGE. Sich dann, hinterher, hinzustellen, und anderen genau das vorzuwerfen, was man selbst nicht getan hat in der letzten Zeit. Aus welchen Gruenden auch immer. Wie gesagt, es war eine absehbare Zeit, so scheisse es klingen mag. Was also groß ueberlegen, ob man das eine oder das andere tut. Es gab genuegend Gelegenheiten. Aber nein, es ist Feige, einfach weg zu bleiben, nicht regelmaesig zu kommen, sich das Elend an zu schauen, den Verfall mit zu erleben.  Es anderen zu  ueberlassen und sich hinterher beschweren, das es keine Zeit fuer andere Dinge gibt.  Aber, die daheimgebliebenen hatten dies taeglich! Niemand hat sie gefragt, ob sie das wollen! Sie mussten einfach handeln. Haetten sie es nicht getan, haette ich das hier wohl schon viel frueher schreiben muessen.

Ja, es ist FEIGE es auf nur einer Tatsache abzuwiegen, die so nicht nachvollziehbar ist (fuer mich nicht, nur fuer mich nicht!)

Das andere Umstaende zu anderen Missverstaendnissen in den letzten Wochen fuehrten, ist schade. Und wohl im Angesicht der Tatsache eben noch ungerechter. Aber... Wir sind dafuer nicht zustaendig. Wir haben es weder herauf beschworen, noch haben wir etwas getan, das es so kommen wuerde. Es passt halt wohl in Murphys Gesetze und genau das trifft unerwartet und urploetzlich alles zusammen auf einen ein. Anderen deswegen Vorwuerfe zu machen, die in meinen Augen eh gegen sich persoenlich gehen, weil man genau das am anderen neidet, ist nicht so ganz der korrekte Weg. 

Um Gottes willen, ich wuensche es niemandem! Nicht einmal denen, die ich nicht leiden kann.

Aber, sich dann hinzustellen, großkotzig, und auf alles und alle Scheissen... NEEEEE. Das ist nicht fair, und wird es auch nie werden. Und mit meinem Verstaendnis braucht dann auch niemand mehr rechnen. Trotz dieser Tatsache. So leid es mir tut.

Ich habe an diesem Abend meinen Mund gehalten, weil ich es unangebracht fand.  Was jedoch nicht heissen wird, das ich es akzeptieren kann. Und ich will es nicht. Somit werde ich meine Konsequenzen dafuer ziehen. Fuer mich und das weitere Zusammentreffen, wenn es wieder soweit sein sollte.

 

 

 


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