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Óle
Spanien zahlt Kinderprämie
2500 Euro für jedes Baby
Spanien will der sinkenden Geburtenrate durch Prämienzahlungen auf die Sprünge helfen. Pro Kind bekommen Familien in Zukunft 2500 Euro, wie Ministerpräsident José Luis Rodriguez Zapatero nun bekannt gab. Die finanzielle Starthilfe soll demnach ab sofort für alle Neugeborenen gelten, deren Eltern legal in Spanien leben - auch für Adoptiveltern und Ausländer.
1,2 Milliarden Euro Kosten für den Steuerzahler
"Um den Fortschritt fortzusetzen, braucht Spanien mehr Familien mit mehr Kindern, und Familien brauchen Unterstützung, um diese Kinder zu bekommen und Mittel, um sie groß zu ziehen", sagte Zapatero. In welcher Höhe die neue Subvention im Staatshaushalt zu Buche schlagen wird, wurde noch nicht beziffert. Legt man die 481.000 Babys aus dem vergangenen Jahr zu Grunde, würde die Kinderprämie den Steuerzahler künftig rund 1,2 Milliarden Euro kosten.
Die Geburtenrate in dem Land lag 2006 - ähnlich wie in Deutschland - bei 1,37 Kindern pro Frau. Derzeit unterstützt Spanien lediglich kinderreiche und arme Familien finanziell. Mit der neuen Prämie rückt Spanien in die Reihe der europäischen Staaten auf, die Geburten am großzügigsten belohnen: Belgien zahlt beispielsweise 1064 Euro für Erstgeborene und 800 Euro für weitere Kinder, in Italien erhielten Familien 2005 und 2006 1000 Euro pro Kind. Die Förderung wurde jedoch inzwischen gestrichen. Andere Länder wie Deutschland unterstützen Familien langfristig, anstatt Geburten zu prämieren.
Stand: 04.07.2007 05:02 Uhr
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