Musik: David Gray - white ladder
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Vor dem derzeit aktuellem Hintergrund strahlte das ZDF gestern die Folge „Spiel auf Zeit“ der Soko Leipzig aus.
Der aalglatte, kein Wässerchen trügende Arzt Dr. Fischer (irre genial Frank Gierig) wird verdächtigt, ein 11 Jähriges Mädchen entführt zu haben.
Frank Gierig als Dr. Fischer
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Nun liegt es an der Soko, das Mädchen so schnell wie möglich zu finden.Von Dr. Fischer erfahren die Beamten, das die Kleine an Zucker leidet und der Insulinhaushalt nur noch wenige Stunden ausreicht, um das Mädchen leben finden zu können. Dr. Fischer beteuert seine Unschuld immer und immer wieder. Doch seine einschlägige Vergangenheit lässt die Soko an selbiger zweifeln. Die Beamten kommen an den Mann nicht heran, der mit ihnen spielt. Sie schlittern von einem Indiz in das nächste aber sie können nichts finden, das auf Fischer als Täter schließt. Zu all der Wut in den Bäuchen der Beamten kommt die Angst, um das Mädchen. Sie sind drauf und dran, die Verhörmethoden über das Gesetz zu stellen.Doch Trautzschke (A. Schmid-Schaller) lässt dies als Chef nicht zu. Was auf Unverständlichkeit der Kollegen stößt. Insgeheim wissen alle, dass es die einzige Möglichkeit wäre, um zu erfahren, wo sich das Mädchen befindet. Ihr somit das Leben zu retten.
„Wenn wir uns über das Gesetzt stellen, wo fängt das an, wo hört es auf?“
Die Folge war aufwühlend. Da sitzt einem einer Gegenüber, von dem Du weißt, dass er diese Tat begangen hat. Aber, du kannst es nicht beweisen. Das einzige was du hast, die Kraft der Überzeugung. An diese Menschen zu appellieren, das es doch auch in seinem Interesse ist, das Mädchen lebend zu finden. Doch das einzige was von ihm kommt, ein überhebliches Grinsen und die Gewissheit, dass er am Hebel sitzt. Das er Geschützt durch das Gesetz, auf der Sicheren Seite ist. Das er der Spielführer ist. Gewalt erzeugt Gegengewalt. Mal wieder wurde der Täter vor diesem Aspekt erstellt. Unter einem strengen Vater leidend, „rächte“ sich der Sohn an unschuldigen kleinen Mädchen. Spielt mit der Polizei um Macht und Haben. Das den Polizisten nicht nur einmal die Geduld ausgeht, ist verständlich. Nicht einmal die Mutter des Mädchens kommt an den Mann, der ihr Arzt ist, und durch den ihre Tochter mit Dr. Fischer in Kontakt kam, heran. Als der Vater mit ihm reden will, schaut Jan (Marco Girnth) zu, wie dieser den Entführer seiner Tochter bedroht, während Trautzschke die Schreie hört und einschreitet. Dadurch wird er zum Buhmann, der dem Peiniger hilft und die Familie droht zu zerstören.
„Wenn meiner Tochter etwas passiert, dann mache ich sie ganz allein dafür verantwortlich!“
Selbst Vater versteht der Chef natürlich die Gefühle, aber, ihm sind gesetzlich die Hände gebunden. Auf legalem Dienstweg ist es nicht möglich, das Versteck von dem Täter zu erfahren.
„Wenn ich Kinder hätte, würde ich Amok laufen“
„Ich auch“
Das würde wohl jeder tun. Dennoch, wenn man Selbstjustiz übt, ist man nicht dann derjenige, der härter Bestraft wird, als es dem Täter, Peiniger, Vergewaltiger, Entführer jemals zugesprochen würde. Wie soll man noch Vertrauen haben, wenn man doch genau weiß, man selbst ist nicht der letzte, der gutes Lachen hat????
by coco 2006
Länge: 45 min
Regie: Oren Schmuckler
Buch/Autor: Frank Koopmann
Kamera: Constantin Kesting
Musik: Andreas Hoge
Darsteller: Hajo Trautzschke - Andreas Schmidt-Schaller
Jan Maybach - Marco Girnth
Ina Zimmermann - Melanie Marschke
Patrick Grimm - Tyron Ricketts
Dr. Fischer - Frank Gierig
Sascha Meinold - Dirc Simpson
Britta Meinold - Nike Fuhrmann - u.a.
"Spiel auf Zeit"
Seit 36 Stunden wird die elfjährige Saskia Meinold vermisst. Unter dem dringendem Tatverdacht, das Mädchen entführt zu haben, wird Dr. Fischer (Frank Gierig, r.) festgenommen. Laut Zeugenaussage wurde er in seinem silbernen Sportwagen vor der Ballettschule des Mädchens gesehen. Jan (Marco Girnth, l.) und Hajo (Andreas Schmidt-Schaller, M.) nehmen ihn ins Kreuzverhör.
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