Das Leben ist eine Baustelle

01.12.2009 um 10:46 Uhr

Welt Aids Tag

von: twentysixseven   Kategorie: Charity

05.06.2009 um 19:19 Uhr

Organspende - es kann uns alle treffen!

von: twentysixseven   Kategorie: Charity

Die jüngste Repräsentativ-befragung der BZgA zur Organ- und Gewebespende zeigt eine positive Entwicklung des Anteils derer, die einen Organspendeausweis besitzen: Im Jahr 2008 waren es 17 Prozent.

Zu diesen 17 % gehöre dann wohl auch ich. Seit ich 18 bin, trage ich einen Organspendeausweiss bei mir. Sogar 2, denn ich habe meinen ersten ein paar Jahr später "bestätigt". Den Ausweiss trage ich in meinem Geldbeutel jeden Tag mit mir.

Es ist ganz einfach, dieses Document auszufüllen. Es tut garnicht weh. Es geht sogar online. Ausfüllen und ausdrucken.

Die Angst, das ein Arzt vielleicht zu voreilig handeln könnte, das man noch leben könnte, wenn einem die Organe entnommen werden, sollte aus den Köpfen verschwinden. Es müssen mindestens 2 Ärzte den Hirntod eines Patienten feststellen um ihn dann "freizugeben".Un, seien wir doch mal ehrlich, es gibt nichts schöneres also zu wissen, das man jemanden helfen kann, wenn man nicht mehr ist. Denkt mal drüber nach.

Für Informationen gibt es die Internetseite des BZgA

 

Ca. 70 % der Bürger wären bereit, nach ihrem Tod Organe zu spenden, allerdings halten nur wenige Menschen ihre Entscheidung schriftlich fest oder teilen sie den nahe stehenden Menschen mit.

Viele Angehörige, die von den Ärzten in der Klinik um die Einwilligung zur Organentnahme bei einem Verstorbenen gebeten werden, sind daher unsicher, mit welcher Entscheidung sie dem Willen des Verstorbenen entsprechen.

Daher ist es wichtig, sich zu Lebzeiten mit dem Thema Organspende zu beschäftigen, um so zu einer persönlichen Entscheidung zu kommen. Wer seine eigene Entscheidung in einem Organspendeausweis festhält, schafft Klarheit und erspart seinen Angehörigen unter Umständen eine große Belastung

Der Besitzer eines Organspendeausweises kann sich generell für eine Organspende aussprechen. Möglich ist aber auch, die Spende auf bestimmte Organe oder Gewebe einzuschränken, bestimmte Organe auszuschließen oder einer Organspende generell zu widersprechen. Außerdem kann er eine Person benennen, die im Todesfall benachrichtigt werden soll.

Mit dem Organspendeausweis muss niemand fürchten, sich endgültig festzulegen. Wer seine Einstellung zur Organspende ändert, muss lediglich die alte Erklärung vernichten. Auf einem neuen Ausweis kann man seine geänderte Einstellung festhalten.

Das Ausfüllen dieser Erklärung ist völlig unbürokratisch und mühelos. Es ist auch möglich, seine Erklärung einfach auf einem Bogen Papier formlos festzuhalten. Eine testamentarische Erklärung wäre jedoch nutzlos, da ein Testament zu einem Zeitpunkt eröffnet wird, an dem es für eine Organentnahme zu spät ist.

Organspendeausweise sind kostenlos in vielen Arztpraxen und Apotheken erhältlich. Sie können den Ausweis aber auch über unser Online-Bestellformular sowie das gebührenfreie Infotelefon Organspende anfordern oder die Druckversion des Organspende-Ausweises auf dieser Homepage aufrufen, den Ausweis-Vordruck ausfüllen, auf Ihrem Drucker ausdrucken und ausschneiden.

Schon Minderjährige können sich einen Organspendeausweis anlegen: Das Transplantationsgesetz erlaubt Jugendlichen ab dem 16. Geburtstag, ihre Bereitschaft zur Organspende zu erklären. Bereits ab dem 14. Geburtstag kann man einer Organentnahme widersprechen.

Informieren Sie Angehörige und Freunde darüber, dass Sie einen Organspendeausweis ausgefüllt haben. Das gibt Sicherheit für jeden – und auch die Verwandten werden in keine Gewissenskonflikte gestürzt. Diese müssen nämlich im Fall eines Hirntodes auf Grund eines Unfalls oder einer plötzlichen schweren Erkrankung die Entscheidung für oder gegen eine Organspende übernehmen, wenn kein Ausweis vorliegt und der Verstorbene zu Lebzeiten seine eigene Entscheidung nicht mitgeteilt hat.

Der Organspendeausweis wird an keiner offiziellen Stelle registriert oder hinterlegt. Es ist sinnvoll den Ausweis mit den Personalpapieren bei sich zu tragen. In Notfällen schauen Rettungskräfte dort als erstes nach und können die Angehörigen verständigen. Möglich ist aber auch, den Ausweis bei Angehörigen oder einer nicht verwandten Vertrauensperson zu hinterlegen.

 

14.02.2008 um 15:09 Uhr

zum Fenster raus

von: twentysixseven   Kategorie: Charity

Ich glaubs ja wohl nicht.

Haben wir uns heute fuer unsere Telefone Headsets organisiert. Und? Wir mussten fuer je Headset unterschreiben, das unserer Abteilung die Kosten / Headset in Hoehe von € 150 belastet werden.

???????????????????????????????????

Also.... da weiss ich echt nicht mehr, wo die Züge abfahren.

 

Auf der anderen Seite streiken die Menschen, weil sie 9% mehr Gehalt haben moechten. Und hier wird das Geld zum Fenster nur so rausgeschüppt... *kopfschüttel*

Ich weiss jetzt, warum ich mich hier schon lange nicht mehr wohl fühle.

Das ist nicht meines!!!!

 

Schon lange nicht mehr. :(

 

12.01.2008 um 11:40 Uhr

als einer der letzten...

von: twentysixseven   Kategorie: Charity

... wurde mein Backstein doch noch abgenommen. :o)

Hm. Danke, an den Kaeufer. ;)  Die Gute Tat fuer die KinderKrebsStiftung steht ja vorn an!

 

Wir haben ein vorläufiges Endergebnis der Spendensumme bis jetzt in Höhe von
2173,45
(nun nach Abzug der eBaykosten!!!! -siehe Tagebuch-)

 

Mittwoch 02.01.2008 9 Uhr
Moin, und ich hoffe Sie sind gut in 2008 angekommen! Ich habe gute Nachrichten, denn alle 107 Backsteine sind nun verkauft! Ist das nicht irre? Da war es wohl doch gut, noch zu warten mit der Geldanweisung an die Kinderkrebsstiftung. Luzie Zur Kinderkrebsstiftung.de

 

10.08.2007 um 17:33 Uhr

*Charity* - neuer Blog - mitmachen erwünscht

von: twentysixseven   Kategorie: Charity

Da ich gerade ein bisschen Zeit hatte...

Habe ich direkt einen neuen Blog fuer "CHARITY" Vereine/ Organisationen/ Einrichtungen, die mir am Herzen liegen, eroeffnet - da sie hier in meinem ganzen Alltagsgewusel nicht unter gehen sollten!

Man sollte nicht nur seine schlechten Tage mit anderen Menschen teilen. Sondern auch ab und an mal gutes tun. Allerdings nicht nur, um sein Gewissen zu beruhigen. ;) Teilt auch die fröhlichen und glücklichen Stunden.

Wir gehen mal wieder voll auf Weihnachten zu.

Anstatt sich großartig mit Geschenken zu bewerfen, die man eh nicht braucht, oder nach 5min wieder vergessen sind, schenkt doch einfach mal anderen Menschen freude.

Denkt nach, wie ihr euch freuen wuerdet, wenn ihr von jemandem "einfach" so etwas geschenkt bekommt.

Habt Ihr VORSCHLÄGE, ANREGUNGEN oder ÄHNLICHES, wollt ihr selbt eine Einritung vorstellen ... gebt einfach Bescheid! Dann posten wir den Eintrag sofort in dem CHARITY Blog.

Liebe Grueße und allen ein Schoenes Wochenende.

Coco

 

HELFEN KANN SO EINFACH SEIN!

 

20.05.2007 um 11:46 Uhr

Der Backstein...

von: twentysixseven   Kategorie: Charity

... ist fertig.

Fröhlich

 

03.05.2007 um 14:10 Uhr

...Backsteine bemalen & dabei auch noch hilfREICH sein...

von: twentysixseven   Kategorie: Charity

hab ich soeben bei LAJA entdeckt und wuerde am liebsten Sofort losrennen und Backsteine kaufen...

Daniela Cordes :

Die Idee kam mir während meines Umzugs.

Denn da fiel mir der
Stein des Anstoßes in die Hände, den mal ein Freund für mich bemalt hat. Welch tolle Idee das doch war: einen Backstein zu bemalen.

Und nun dachte ich mir: Ich will mehr bemalte Backsteine haben..
also: Mach alle die malen mobil.

Meine Bitte ist nun: einen Backstein für mich und lasst ihn durch mich versteigern zugunsten Krebskranker Kinder.

Bist Du/Sind Sie dabei? Danke!!!!

Die Versteigerung ist für die Adventszeit 2007 geplant.

Pressetext 1:

Backsteine bemalen zugunsten krebskranker Kinder/Künstler für Kinder

Nachdem Daniela Cordes im Jahr 2001 bereits einmal eine Kunsta(u)ktion zugunsten krebskranker Kinder durchgeführt hat versucht sie sich nun an einem neuen Projekt.

Via der Webseite
http://www.backsteine-bemalen.de Untertitel Künstler für Kinder suchte sie Künstler die kostenlos einen Backstein bemalen, der dann im Dezember 2007 zugunsten der Kinderkrebsstiftung bei eBay versteigert wird. 100 Backsteine von 100 teilnehmenden Künstlern sind nun bereits zugesagt.

Der komplette Erlös aus dem Backsteinverkauf kommt der
Kinderkrebsstiftung in Bonn zugute.


Schauen Sie sich einmal in Ruhe auf der Webseite um, vielleicht ist ja auch für Sie ein Backstein dabei, den Sie ersteigern möchten.

Pressetext 2:

Nach dem tollen Erfolg des www.kunst-pool.de im Dezember 2001 wo 36 gestiftete Kunstwerke via eBay für einen Gesamterlös von 1475,55 € versteigert wurden, versucht sich Daniela Cordes nun in einer noch größeren A(u)ktion.

Sie hat innerhalb eines Jahres via
www.backsteine-bemalen.de und ihrer Webseite www.kunst-pool.de 100 Künstlerinnen und Künstler für ihr Kunstprojekt gewinnen können. Jeder Künstler hat Daniela Cordes einen Backstein zugesagt. Anvisiert und bereits zugesagt sind also 100 Backsteine.

Die Backsteine werden dann gegen Ende des Jahres 2007 via
eBay zugunsten der Kinderkrebsstiftung versteigert.

 Texte und Bilder Eigentum der Seite

Was spricht gegen einen lauschigen Abend auf dem Balkon bei dem man sich nicht einmal um andere kümmert!

Malen statt Träumen!

Einer von vielen: Backstein: Lachen von Dagmar Müller

 

23.04.2007 um 14:23 Uhr

HeroRats.org

von: twentysixseven   Kategorie: Charity

Ich glaube, den Beitrag habe ich bei VOX gesehen.

Es geht hier um Ratten, die ausgebildet werden , um versteckte Land-/ Tretminen in Africa aufzuspühren und unschädliche zu machen.

Diese Ratten werden ausgebildet um Leben zu retten. Denn in Afrika sterben pro Jahr hunderte von Kindern durch versteckte Mienen oder werden ihr ganzes Leben mit meist schweren Behinderungen leben müssen.

  

Für 5 € im Monat kann man sogar eine Ratte adoptieren.

Schaut euch einfach mal auf den Seiten um und entscheidet fuer euch, das dieses Projekt sinnvoll und wichtig ist!

APOPO trains sniffer rats to save human lives. The APOPO rats are primarily used for landmine and UXO clearance. This new technology is also being tested to detect TB bacteria in human sputum samples.

  

09.02.2007 um 16:55 Uhr

DKY - Projekt - don't kill ya'self!

von: twentysixseven   Kategorie: Charity

 

 

 

Wie ist das dky-project entstanden?

 

Das dky-project ist in der Nacht entstanden, in der ich von dem Suizid eines guten Freundes erfahren hatte. Schwer getroffen hat mich die Tatsache, dass er mich am selben Abend noch zum Essen eingeladen hatte und wir sehr lustige Stunden miteinander verbrachten. Er hatte immer ein offenes Ohr für meinen Herzschmerz, der aus meiner zerbrochenen Liebe heraus resultierte. Ich begann mir in jener Nacht meinen Frust von der Seele zu schreiben und die ersten Buchstaben, die ich schrieb, waren: d k y' für 'don't kill ya'self!'

 

Welche Organisation oder Unternehmung steht hinter dem dky-project?

 

Nicht immer ist eine große Organisation notwendig. Ich war von meiner Idee, die lange zu diesem Projekt gereift ist, einfach überzeugt. Und nun zeichne ich für Durchführung und Finanzierung allein verantwortlich.

 

Was möchtest Du mit dem dky-project bezwecken?

 

Ich wünsche mir, dass das Thema Suizid und die erforderliche Prävention einen höheren Stellenwert in der Gesellschaft bekommen. Gut wäre auch wenn das Verständnis wächst, dass es zum Leben dazu gehört, auch einmal zu verlieren oder Niederlagen einzustecken. Im persönlichen genauso wie im beruflichen Leben. Das Selbstwertgefühl muss nicht schwinden, nur weil man nicht das erreicht, was man sich gerade vorgenommen hat. Besonders wichtig ist, dieses Verständnis für die Menschen im unmittelbaren Umfeld jedes einzelnen. Das Gefühl, ein Looser zu sein, geben einem ja meistens die anderen. Bewusst oder unbewusst. Das zu wissen, kann übrigens auch schon sehr hilfreich sein.

 

Hast Du jemals versucht Dich umzubringen?

 

Nein! Soweit ist es nie gekommen. Aber der Gedanke schwirrte in meinem Kopf herum. Ich habe aber meine ganze Kraft eingesetzt, um dagegen anzugehen. Und ich habe gewonnen!

 

Wenn du in einer intakten Beziehung gewesen wärest, glaubst Du, Du hättest die Ereignisse in Deinem Leben anders meistern können?

 

Ja, dann hätte ich sicherlich mehr Kraft gehabt, damit umzugehen. Durch die Trennung ist ja schon ein Mensch von mir gegangen und war nicht wieder zu bekommen. Das innerhalb kurzer Zeit, dann noch ein Mensch verschwindet, war dann einfach zu viel für mich. Zusammen hatte es mir sehr viel Lebensenergie geraubt.

 

Eigentlich sollte ein junger, erfolgreicher Schauspieler genügend Bestätigung und Kohle haben, um über solche Lebenskrisen hinweg zu kommen?

 

Wer das meint, sollte nach Hollywood gehen und Märchenfilme drehen. Den Verlust eines Menschen zu bewältigen, kostet mit Kohle und Erfolg genauso viel Kraft und Tränen wie ohne. Man kann sich vielleicht mehr Ablenkungsmöglichkeiten schaffen, aber bis sich die emotionale Schieflage nicht wieder begradigt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis man sich ohne Fluchtmöglichkeit damit auseinandersetzen muss. Außerdem hatte ich zu der Zeit ein fettes Minus auf dem Konto.

 

Hast Du weitere Erfahrungen mit Suizid im Freundes- oder Familienkreis gemacht?

 

Ja. Abgesehen von meinem Kumpel, hatten sich in einem Zeitraum von 18 Monaten eine ehemalige Klassenkameradin und drei Menschen aus meinem Berufsumfeld umgebracht. In meiner Familie ist ein Suizidfall nicht vorgekommen.

 

Ist Suizid in der Gesellschaft denn so verbreitet, dass es sich lohnt, so eine Aktion zu starten?

 

Absolut! Es ist zwar nicht allzu viel davon zu hören, aber jeden Tag sterben in Deutschland durchschnittlich acht Jugendliche und junge Erwachsene (unter 40) durch Selbstmord. Und schätzungsweise 150 versuchen es täglich! Insgesamt sterben in Deutschland mehr Menschen durch Suizid als durch Verkehrsunfälle. Laut Statistischem Bundesamt haben sich in den Jahren 1998 - 2000 jeweils über 11.000 Menschen umgebracht. Davon 2/3 Jungen und 1/3 Mädchen. Wobei die Zahl der Suizidversuche bei Mädchen weitaus höher liegt als bei Jungen.

 

Glaubst Du, dass Du Menschen helfen kannst, die vor lauter Liebeskummer daran denken, sich umzubringen?

 

Ich hoffe, dass ich mit dem dky - project vermitteln kann, dass ein gebrochenes Herz auch wieder zusammen wachsen kann. Entweder durch Zeit (an dem Spruch: "Zeit heilt alle Wunden!", ist wirklich etwas dran) oder durch eine neue Liebe, die alten Kummer sehr schnell vergessen lässt. Ausserdem kann Liebeskummer ja auch positiv gesehen werden. Wer Niederlagen, Verlust oder Kummer erfährt und durchlebt, durchläuft einen Reifeprozess und stärkt seine Persönlichkeit. Ausserdem möchte ich die Angst nehmen, sich an eine Hilfsorganisation zu wenden, wenn der Hoffnungsschimmer am Horizont zu erlöschen scheint, ohne das Gefühl von Kapitulation zu bekommen. Mit dky.de biete ich auch die Möglichkeit, sich zu informieren und Kontaktadressen bzw. Kummernummern zu bekommen.

 

Wird Liebeskummer unterschätzt?

 

Ja. Viele erwachsene Menschen finden es eher niedlich oder amüsant, wenn man in jungen Jahren vom Liebeskummer heimgesucht, wirr durch die Gegend hoppst. Da kommen dann auch oft Sprüche wie: ,Nimm es nicht so tragisch, es gibt noch andere schöne Menschen auf der Welt.' Oder: ,Der/Die war sowieso nichts für Dich.' So etwas zu hören verletzt erst einmal mehr, als das es hilft. Auch wenn man später vielleicht zu gleichen Ansichten kommt. Dabei ist Liebeskummer gar kein Phänomen der Jugend, sondern zieht sich durch alle Altersklassen.

 

Man sollte sich vor Augen halten, dass man durch Liebeskummer in eine psychische Ausnahmesituation geraten kann, die man als Betroffener selber oft nicht zu erkennen vermag. Die Folgen, die mit echtem Liebeskummer einhergehen, können u.U. sehr dramatisch sein und bis hin zu schweren körperlichen Erkrankungen oder zum Selbstmord führen. Daher wäre es nicht verkehrt, einem Freund oder Bekannten, der Liebeskummer hat, mehr Aufmerksamkeit zu schenken als sonst.

 

Glaubst Du nicht, dass durch die dky-project-Kampagne und das dadurch in die Diskussion kommende Thema Suizid, Menschen eher auf den Gedanken kommen, sich das Leben zu nehmen als sie es tun würden, wenn die allgemeine Tabuisierung dieses Themas anhalten würde?

 

Mitnichten!!! Denn dann müssten alle die die "Keine Macht den Drogen" - Kampagne erreichte, ja auch zu Drogenkonsumenten werden. Oder sämtliche Nichtraucher - Kampagnen dann genau das Gegenteil bewirken. Und da viele solcher Kampagnen z.B. von Gesundheitsministerien finanziert werden, kann ich wohl davon ausgehen, dass die Wirkungen ausreichend studiert und analysiert worden sind und keine Gefahr bestehen sollte. Zudem habe ich der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) das 'dky-project' samt Kinospots vorgestellt. Die Initiative, die Spots, dky.de und die Rangehensweise sind sehr positiv aufgenommen worden.

 

Wieso gehst Du das doch sehr ernste Thema Suizid so humorvoll an?

 

Weil ich mich selber mit sehr viel Humor aus meiner suizidalen Zeit gezogen hatte. Ich begann ja zu schreiben und obwohl ich nur noch sehr wenig lachen konnte, vermochte ich in meiner eigenen (dky) Welt, viele lustige Dinge zu erleben. Man könnte es auch als Galgenhumor bezeichnen. Zudem scheinen manche Auslöser für Suizid auch wirklich lächerlich zu sein. Das hängt natürlich von der Betrachtungsweise ab, aber mein bestreben ist es eben, zu vermitteln, den Tunnelblick abzulegen und zu versuchen, die Situation von einem anderen Standpunkt aus zu sehen.

Das fällt einem in einer 'Krisensituation' wie z.B. Liebeskummer sicherlich sehr schwer, aber es ist möglich. Und wegen einer fünf im Zeugnis muss man sich schon mal gar nicht umbringen. Eine solche Zensur beweist doch nur, dass die wahren Talente woanders verborgen sind. Sie müssen nur entdeckt werden. Ausserdem denke ich auf diesem Wege viel mehr Menschen zu erreichen, als wenn ich es "todernst" aufziehen würde.

 

Wer hat sich die Spots ausgedacht und produziert?

 

Ich war bei dieser Produktion Aufnahmeleiter, Requisiteur, Fahrer, Regisseur, Autor, Produktionsleiter, Produzent, Caterer, Bühnenbauer, Protagonist, Sekretärin, Nervenbündel, Schweissgebadeter und Cloboy in Personalunion! So eine Produktion ist aber absolute Teamarbeit. Und ohne dem Team, wären die Spots vielleicht nicht so geworden wie sie sind. Noch einmal ein grosses ,Dankeschön' an alle BeteiligtenJ

 

Was machst du sonst so beruflich?

 

Der Beruf, den ich ausübe, nennt sich Schauspieler. Ansonsten befinde ich mich im ersten Semester eines Studiums zum Marketing- und Kommunikationswirt. Dann plane ich mit ein paar Schauspielkollegen ein Theaterprojekt. Wir wissen allerdings noch nicht, ob das klappt, da alle irgendwie arbeiten oder in einem Engagement stecken. Wie ich z.B. bei der ARD-Weekly ,In aller Freundschaft'. More Infos unter: www.stephenduerr.de

 

 

Steckt hinter dieser Kampagne nicht auch eine grosse Portion Eigen-PR?

 

Ich würde sagen zu ungefähr 2.483729367453 Prozent! Aber das ist eher der Sekundäreffekt.

 

Aber ich verheimliche nicht, dass mein kleines 'dky-project' in meiner Fantasie einen Kinofilm beinhaltete. Weil ich eben gerne in einem Film spielen möchte, an dem ich selber mitarbeiten darf. Sei es nun, neben der Schauspielerei, am Drehbuch oder an anderer Stelle. Ob ich das jemals realisieren kann, weiss ich nicht. Ich wünsche es mir von ganzem Herzen, aber wenn es nicht klappt, dann klappt es nicht. Dann esse ich eben einen Joghurt! Und wenn dann andere Leute quarken, dass ich mal nicht so ein Blödsinn in die Atmosphäre posaunen solle, dann sollen sie doch! Ich bin deswegen nicht weniger wert oder ernst zu nehmen oder sonst was!

 

Warum will Dich das Modelabel 'DKNY' verklagen?

 

Weil ich 1997 die Marke D.K.Y. beim Patent- und Markenamt eintragen ließ. Drei Monate später legte das Unternehmen Gabrielle Studio Inc. New York, Inhaberin der Marke, Einspruch ein und eröffnete somit das Verfahren. Am 9. April 2002 dann, standen sich beide Parteien vor dem Bundespatentgericht, München gegenüber. Nach 90minütiger Verhandlung wurde die Entscheidung auf den 30. Juni 2002 vertagt.

 

Ist Dir DKNY denn bei der Eintragung nicht in den Sinn gekommen?

 

Nope! Für mich war von Anfang an klar, dass dky ,don't kill ya'self!' heißt. Ausserdem erkenne ich keine ausreichende Verwechslungsgefahr der beiden Marken. Denn erstens, habe ich das Logo für 'dky-project' selber entworfen und zweitens, werde ich eine Milliarde Euro steuerfrei verschenken, wenn jemand den Konsonaten "N" in meiner Buchstabenkombination entdecken sollte. Und drittens, hatte ich nicht einmal Klamotten von der Designerin.

 

Welche Aktivitäten im Rahmen des dky-projects sind noch zu erwarten?

 

Dazu wird es Updates im Menüpunkt "Events" geben.

 

 


 

 

08.02.2007 um 11:56 Uhr

ONE WORLD - THE MESSAGE

von: twentysixseven   Kategorie: Charity

MadV treibt vermeidlich sein unwesen auf YOUTUBE. Dabei hat er doch nur eines im Sinne.

ONE WORLD

Hinter einer Maske wie dieser verbirgt sich MadV

©http://wwws.warnerbros.de/vforvendetta/

 

"HINTER DIESER MASKE STECKT NICHT NUR FLEISCH; HINTER DIESER MASKE STECKT EINE IDEE. UND IDEEN KANN MAN NICHT SO EINFACH ERSCHIESSEN"    (VfürVendetta)

 

Seinem Aufruf nach einer vereinten Welt folgten viele Jugendliche . Ihre Plattform haben sie im WorldWideWeb derzeit auf YOUTUBE gefunden. Vielleicht werden sie noch größer und wir können bald wirklich von EINER WELT sprechen.

WARUM nur davon Traeumen?

WARUM nicht einmal handeln?

 

 

 

 

26.01.2007 um 12:36 Uhr

<Live Strong> <Lebe Stark>

von: twentysixseven   Kategorie: Charity

Lance Armstrong gründete nach seiner Krebserkrankung die Lance Armstrong Foundation. Er gehört zu den prominentesten Menschen, die an Krebs erkrankten und wieder gesund wurden.
Mit seiner Stiftung gibt er seine Erfahrungen an andere Patienten weiter und unterstützt diese in ihrem Kampf gegen den Krebs.
Gemeinsam mit Nike hat die Lance Armstrong Foundation die Aktion ins Leben gerufen.

Lance Armstrong, der sechsfache Tour-de-France-Gewinner suchte im Frühjahr nach einem Kick um die Spenden für seine gleichnamige Krebsstiftung anzukurbeln. Da kam der Sportartikelhersteller Nike auf die Idee, ein gelbes Gummi-Armband mit der Aufschrift “Livestrong” (= lebe stark), mit einer Auflage von 5 Millionen Stück auf den Markt zu bringen. Der Slogan verkörpert das Lebensmotto von Lance Armstrong, der selber seine Krebserkrankung gemeistert hat und anschließend in den Olymp der weltbesten Radfahrer auf gestiegen ist.

Doch der Erfolg hat alle Erwartungen übertroffen. Über 22 Millionen Stück wurden bisher verkauft. Die Bänder haben sich zu einen absoluten Hit in den USA entwickelt. Wer in sein will, trägt sie: so zum Beispiel Bruce Willis und die Tennisspielerin Serena Williams, denn die Bänder verbinden. 

29.12.2006 um 14:59 Uhr

~ Sonnenstrahl e.V. ~

von: twentysixseven   Kategorie: Charity

Als ich eben zu meiner Hausverwaltung gelaufen bin, um ihr die Kündigung in den Kasten zu werfen, bin ich - nicht zum ersten mal - an dem Haus des Sonnenstrahl e.V. in DD. vorbei gelaufen. Jedes mal, als ich an dem Haus vorbei ging, das Plakat am Balkon hängen sah wollte ich immer sofort nachschauen, ob es eine web Adresse gibt. Leider hatte ich diese Idee, als ich dann endlich wieder zu Hause war, vergessen. Doch heute...
... habe ich es endlich geschafft.
 

Ein Haus für Eltern und Kinder - als "Zuhause auf Zeit" in unmittelbarer Nähe der kinderonkologischen Stationen
Mitten im Grünen

haus neu.jpg


Der Sonnenstrahl e. V. Dresden hat das bisher größte Projekt in die Tat umgesetzt. Ein Haus für Eltern und Kinder - vereint unter einem Dach in Nähe der Universitätsklinik Dresden.

Das Haus wird unseren betroffenen Eltern, Großeltern und Geschwisterkindern als "Zuhause auf Zeit" zur Verfügung gestellt. Die Größe des Objektes lässt eine vielseitige Nutzung für die gesamten Projekte des Förderkreises zu.

Das Haus verfügt, incl. Souterrain und ausgebautem Dach,über vier Ebenen.

Im Souterrain sind neben den technischen Räumen für die Heizung, Spiel-, Koch- und Bastelzimmer sowie ein Raum für unser Sportprojekt und ein Wirtschaftsraum entstanden. Kinder und Jugendliche können sich unter professioneller Anleitung vielseitig und kreativ beschäftigen.

Das Erdgeschoss ist für unsere Elternwohnungen so umgebaut, dass 5 Doppel- und 2 Einzelzimmer entstanden sind. Alle Zimmer sind mit eigener Nasszelle ausgerüstet.

Ein gemütlicher Aufenthaltsraum und eine geräumige Küche runden den in sich geschlossenen Elternbereich ab. Den Eltern wird die nötige Ruhe zum Entspannen sicher gut tun.

Im 1. Obergeschoss wurden weitere Projektzimmer eingeplant. Neben einem Beratungsraum, zugänglich von den Büros der Sozialpädagogin und Psychologin, gibt es auch einen Therapie- und Konferenzraum und Räumlichkeiten für die Geschäftsstelle.

Ein schöner Garten bietet ausreichend Möglichkeiten für Entspannung und Erholung der Eltern, Kinder und Jugendlichen und Veranstaltungen unterschiedlicher Art.

Einige Renovierungsarbeiten sind jedoch in den nächsten Jahren noch im und um das Haus notwendig.

Bitte unterstützen Sie den Sonnenstrahl e. V. Dresden mit einer Spende, denn gemeinsam kann dieses großartige Projekt schneller in die Tat umgesetzt werden.

  • Mit einer Spende von 10 Euro tragen Sie dazu bei, Material für Spielsachen und Bastelbedarf für kreatives Arbeiten kaufen zu können.

  • 20 Euro sind Ihr Anteil, Einrichtungsgegenstände für das Sportprojekt und Geschwisterkinderprojekt zu erwerben und Musikinstrumente für unsere Musiktherapie.

  • Mit 50 Euro helfen Sie dem Sonnenstrahl e. V. Dresden, Räume für Eltern und Geschwister einzurichten und das Eltern- und Kinderhaus zu renovieren.

Aber auch jeder andere Betrag ist ein wichtiger Baustein für das Projekt!

 

Mit Ihrer Hilfe wird es dem Sonnenstrahl e. V. Dresden schnell gelingen!

Verwendungszweck: "Villa Sonnenstrahl"

Sonnenstrahl e. V. Dresden - Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche

Kto.-Nr.: 3 120 032 211

BLZ: 850 503 00

Ostsächsische Sparkasse Dresden

Als Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche betreuen wir seit 1991 Betroffene und deren Familien.

Zu unseren Aufgaben gehören neben der sozialen, psychologischen und finanziellen Unterstützung auch die Verbesserung der Versorgung und Betreuung der Kinder im stationären und ambulanten Bereich.

Auf den Seiten unseres Förderkreises laden wir Sie ein, sich mit dem Engagement unseres Vereines vertraut zu machen und wenn sie möchten, persönlichen Kontakt zu uns aufzunehmen.

Krebserkrankungen und ihre Behandlungen verursachen hohe seelische und materielle Belastungen, die eine Familie allein kaum verkraften kann. Bei der Bewältigung der furchtbaren Krankheit war es den Eltern ein Bedürfnis, sich gegenseitig Trost und Hilfe zu spenden. Ihre eigenen Erfahrungen wollten sie vermitteln und optimale Behandlungsmöglichkeiten für ihre Kinder erreichen. All dies war die Triebkraft für die Gründung des Vereins.

Nur der selbst Betroffene weiß um die Ängste, die schlaflosen Nächte, die vielen offenen Fragen, die Zweifel, ja das Verzweifeln in Krisen­situationen und nicht zuletzt auch um den Schmerz, wenn man den Kampf gegen die Krankheit verliert und das geliebte Kind in seinen letzten Stunden begleiten muss.

Am 07. Juni 1990 traf sich eine kleine Gruppe betroffener Eltern mit Ärzten und Schwestern in der Kinderklinik der damaligen Medizinischen Akademie Dresden, um einen Verein zur Unterstützung krebskranker Kinder und ihrer Familien ins Leben zu rufen.

Wir sind Eltern, deren Kinder in den onkologischen Stationen in Dresden behandelt wurden bzw. werden. Uns zur Seite stehen Ärzte, Kranken­schwestern, Psychologen, Lehrer, Kindererzieherinnen sowie viele Freunde und Helfer.

Im Jahr 2003 erfolgte die Umbenennung des Förderkreises, so dass wir jetzt den Namen "Sonnenstrahl e.V. Dresden, Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche" tragen.

Unser Förderkreis ist ein gemeinnütziger Verein, dem mittlerweile fast 500 Mitglieder angehören. Wir freuen uns, unseren Landtagspräsidenten, Herrn Erich Iltgen und Frau Prof. Angelika Meeth-Milbradt als Schirmherren für Verein und Villa, die wir am 09.12.03 beziehen konnten, gewonnen zu haben.

 


23.12.2006 um 11:25 Uhr

Unicef - Jede Spende Hilft

von: twentysixseven   Kategorie: Charity

Jetzt, wo alle gemütlich beisammen sitzen, die freien Tage genießen und sich vom alltag erholen, gibt es auf dieser Welt Menschen, die dies nicht können.

Daher ist es gut, wenn sich Organisationen wie UNICEF sich dieser Situationen selbstlos annehmen und helfen.

Doch sie können es nicht allein schaffen, sie sind auf unsere Hilfe angewiesen.

Wenn ihr euch also unter  informieren wollt, wo überall geholfen werden kann und sollte... nehmt euch diese Zeit.

Und wenn ihr dann noch Mut und Lust habt, dieses Projekt zu unterstützen, dann tut dies!

 

Bankverbindung

Spendenkonto 300.000

Bank für Sozialwirtschaft Köln

BLZ 370 205 00

 

04.12.2006 um 09:28 Uhr

Aufbau "Kinderhospiz Mitteldeutschland" - VISION EINE MILLION

von: twentysixseven   Kategorie: Charity

Es geht stramm auf Weihnachten zu, auch wenn es das Wetter wohl nicht wahr haben will.

Wie wohl jedes Jahr, beginnt der Run auf die Weihnachtsgeschenke.

Aber, um sich wirklich glücklich zu machen, braucht man nicht viel.

Und manchmal ist es auch viel schöner, zu Helfen, anstatt sich wieder etwas neues zu kaufen, von dem man genau weiss, das es nach vier Wochen eh nur sinnlos in der Ecke liegt.

Hier kann man Helfen. Hier kann man ein Teil sein, wenn auch nur durch eine kleine, aber vielleicht sehr wichtige Geste!

Weihnachten - das Fest der Nächstenliebe!

Ihr müsste keine Millionen spenden, schon ein kleiner Beitrag hilft, um zu Helfen.

 

Die Vision - Das "Kinderhospiz Mitteldeutschand"


Das "Kinderhospiz Mitteldeutschland" wir eine Herberge für Kinder und junge Menschen mit einer begrenzten Lebenserwartung, sowie für deren Eltern, Geschwister und Angehörige. Über 6.000 betroffene Familien gibt es in gesamt Mitteldeutschland.

Während des zeitweisen oder sich wiederholenden Aufenthaltes schöpfen die Familien neue Kraft für das Leben in ihrer gewohnten, häuslichen Umgebung.

Geborgenheit, Gemeinschaft und Lebensfreude sind Ziele und Leitgedanken aller Mitarbeiter unseres Hauses.

Das Kinderhospiz ist ein Ort, der größtmöglichen Selbstbestimmung der Eltern und Kinder während ihres Aufenthaltes ermöglicht. Wir helfen den betroffenen Familien, die noch verbleibende Zeit mit ihrem Kind erfüllt zu gestalten.

In einer familiären und liebevollen Umgebung werden sie bei uns von erfahrenem medizinisch und therapeutischem Personal rücksichtsvoll betreut.

Wir sind in unserer Arbeit auf Ihre Unterstützung angewiesen. Unser Spendenkonto:

Bitte spenden Sie!

An: Stiftung Kinderhospiz Mitteldeutschland e.V.

Bankleitzahl:     820 800 00

Kontonummer:  110

Bank:                 Dresdner Bank

Bitte Ihre Kontaktdaten im "Verwendungszweck" nicht vergessen.

Herzlichen Dank.

 

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Botschafter:

Spendenaktion zu hoeren auf

 

 

 

01.12.2006 um 10:29 Uhr

Welt Aids Tag 01.12.

von: twentysixseven   Kategorie: Charity

GEGEN DAS VERGESSEN!

26.11.2006 um 18:57 Uhr

ALS - Amyotrophe Lateralsklerose

von: twentysixseven   Kategorie: Charity

ALS kurz erklärt


ALS steht für Amyotrophe Lateralsklerose und das heisst:

A = Abwesenheit/Fehlen

myo = Muskel

trophe = Ernährung/Wachstum

Lateral = seitliches (Rückenmark)

sklerose = Verhärtung im Bindegewebe

ALS ist eine zurzeit unheilbare chronische Erkrankung des zentralen Nervensystems. Die Krankheit führt zu Muskel-lähmungen und Muskelschwund am ganzen Körper ein-schliesslich Atemmuskulatur. Die Lebenserwartung ist je nach Unterform verschieden, meist versterben die Er-krankten jedoch innerhalb weniger Monate bis Jahre. Der Durchschnitt liegt bei 3 Jahren.

ALS oder Amyotrophe Lateralsklerose ist auch unter foldenden Bezeichnungen bekannt: Maladie du Charcot, MND = motor neuron disease, Lou Gehrig´s disease.

Wen trifft es ?


Es kann jeden Menschen treffen. Männer sind etwa 1.5 mal häufiger betroffen als Frauen. Es handelt sich meistens um ältere Menschen. Das mittlere Erkrankungs-alter liegt bei etwa 55 Jahren, doch können auch jüngere Patienten (ab etwa 30 Jahren) betroffen sein.

Bei etwa 5 - 10 % der Patienten ist die Krankheit vererbt.

Krankheitsbild


Hauptsymptom der ALS ist die zunehmende Muskel-schwäche, welche zu Beginn der Krankheit oft noch nicht wahrgenommen wird, weil sie langsam und allmählich auftritt. Viele Patienten wissen deshalb nicht genau, wann ihre Krankheit begonnen hat. Bevor es zu bemerkbaren Muskelschwächen kommt, verspürt der Patient unter Umständen auch nur eine leicht vermehrte Ermüdbarkeit , eine geringfügige Ungeschicklichkeit der Hände, oder gelegentliches Verschlucken. Auch häufiger auftretende Muskelkrämpfe oder Muskelfaszikulationen können den Beginn der Krankheit markieren. Alle diese Erscheinungen (Ermüdung, Krämpfe, Faszikulationen) kommen natürlich auch bei vielen Gesunden vor, und sind zudem Symptome zahlreicher anderer Krankheiten. Auch für den Arzt ist es deshalb in diesem Krankheitsstadium schwierig, die wahre Natur der Störung zu erkennen. Patient und Arzt finden zudem oft nur scheinbare Erklärungen für die Störung, wie Überarbeitung, Stress, vorherige Krankheit und Ähnliches.

Im weiteren Krankheitsverlauf machen sich die Muskel-schwächen zunehmend bemerkbar. Immer weitere Muskel-gruppen werden vom Krankheitsprozess ergriffen. Welche Muskeln zuerst betroffen sind und wie sich die Krankheit ausbreitet, ist von Patient zu Patient verschieden. Waren zunächst z.B. nur leichte Schwächen der Hände bemerk-bar, so beginnen nun auch die Beine schneller zu ermü-den. Kam es zunächst nur zum gelegentlichen Ver-schlucken, so tritt nun eine Ungeschicklichkeit der Hände auf.

Die Muskelschwächen beginnen jetzt, den Patienten in seinen täglichen Verrichtungen zu stören, sodass er auf Hilfe angewiesen ist. Schwäche und Steifigkeit der Hände können das Schreiben, Knöpfeschliessen, Schuhebinden oder Handarbeiten beeinträchtigen. Später wird es schwierig, Dinge von Regalen zu heben, Brot oder Fleisch zu schneiden, die Arme zum Kämmen zu heben. Schwie-rigkeiten beim Gehen können auftreten. Treppensteigen wird schwieriger und das Aufstehen vom Stuhl kann gestört sein. Das Fortschreiten der Muskelschwächen kann mit der Zeit einen Rollstuhl notwendig machen. Patienten mit einem Befall der Schlundmuskulatur leiden immer häufiger unter Verschlucken mit Hustenanfällen. Sind die Schlundmuskeln stark betroffen, so können die Schluck-störungen zu Gewichtsverlust führen. Auch der eigene Speichel kann u.U. nicht mehr geschluckt werden. Auch das Sprechen kann mehr oder minder gestört sein: einzelne Patienten sind nun auf Sprechhilfen angewiesen, weil sie sich anders nicht mehr verständlich machen können. Auch in diesem Stadium können sonstige Krank-heiten zum Verwechseln ähnliche Symptome verursachen, sodass die Diagnosestellung einer eingehenden Unter-suchung durch Spezialisten bedarf.

Auch die Atemmuskulatur wird von der ALS befallen, was zu Beginn der Krankheit meist noch nicht der Fall ist. Die Lungenfunktion wird dadurch zunehmend beeinträchtigt, zunächst besonders während der Nacht: ohne dass es der Patient und seine Umgebung bemerken, schränkt die wegen Muskelschwäche verminderte Lungenfunktion im Schlaf die Sauerstoffzufuhr ein. Dies kann Symptome wie Albträume, morgendliches Kopfweh, Unausgeschlafenheit oder auch nur ein allgemeines Unwohlsein verursachen. Im weiteren Verlauf wirkt sich die Atemschwäche auch tagsüber aus: Es kommt zur Atemnot , zuerst nur bei Anstrengungen, später möglicherweise auch in Ruhe. Die Einschränkung der Atemleistung kann vom Lungenarzt gemessen werden: es findet sich eine Verminderung der sog. Vitalkapazität (für die Atmung bereitstehendes Lungenvolumen). Wenn es die Situation erfordert, kann die Atmung mit einem Beatmungsgerät unterstützt werden. Dies bedarf einer eingehenden Besprechung der damit verbundenen Probleme zwischen dem Patienten, seinen Angehörigen, und dem Facharzt. Ist auf eine Beatmung zu verzichten, so kann das Gefühl einer Atemnot mit Medikamenten unterdrückt werden.

Falls der Patient sich verschluckt , gelangt Speisebrei in die Atemwege. Ist in dieser Situation die Hustenkraft wegen der Muskelschwächen vermindert, so kann es zur Lungenentzündung kommen, welche die Atemfunktion noch weiter einschränkt. Dies ist eine der Hauptgefahren für den ALS-Kranken. Der Tod tritt bei der ALS meistens als Folge der Schwäche der Atemmuskulatur ein. Viele ALS-Patienten haben Angst, einen plötzlichen Erstickungstod durch Verschlucken zu erleiden. Untersuchungen haben aber gezeigt, dass bei der ALS ein solcher "Bolustod" die Ausnahme ist. Vielmehr kommt es bei den meisten Patien-ten zu einer langsam fortschreitenden Atemschwäche, die allmählich zum Verlust von Bewusstsein und schliesslich zum Tode führt. Die dabei empfundene Atemnot kann und soll mit Medikamenten sehr wirkungsvoll verhindert werden.

Während der gesamten Krankheit bleiben die sonstigen Funktionen des Hirnes und des Nervensystems erhalten. Dies gilt sowohl für die Intelligenz, wie auch für das Seh- und Hörvermögen, den Geschmacks- und Riechsinn, die Berührungsempfindung der Haut, die Darm- und Blasen-funktion, sowie die sexuellen Funktionen. Auch Schmerzen gehören in der Regel nicht zu den Symptomen der ALS.

Unbekannte Ursachen


Die Ursache der Nervenzellschädigung ist nicht bekannt.

Dafür wurden sehr verschiedene Theorien vorgeschlagen, von denen sich aber bis heute noch keine bestätigt hat. Die wichtigsten Modellvorstellungen über die Krankheits-entstehung sind derzeit:

- Die Möglichkeit einer Autoimmunerkrankung . Das Immunsystem des Körpers dient dazu, Eindringlinge (z.B. Bakterien oder Viren) zu bekämpfen. Autoimmunkrank-heiten entstehen dadurch, dass das Immunsystem das eigene Körpergewebe zu bekämpfen beginnt, indem es z.B. sogenannte "Antikörper" bildet. Bei der ALS konnten allerdings bisher nie Antikörper oder Immunvorgänge nachgewiesen werden, wie dies bei typischen Autoimmun-krankheiten der Fall ist. Auch helfen Medikamente nichts, die bei Autoimmunkrankheiten normalerweise nützen.

- Es könnte ein Giftstoff im Spiele sein, der mit der Nahrung aufgenommen wird. Auf einer Pazifik-Insel (Guam) gibt es eine ALS-ähnliche Krankheit, welche durch die Einnahme einer bestimmten Nuss (die in der Schweiz nicht bekannt ist) hervorgerufen wird. Wird sie an Affen verfüttert, so erkranken diese mit ähnlichen Symptomen wie bei ALS. Giftstoffe können jedoch bei den wenigsten ALS-Patienten nachgewiesen werden

- Eine Vergiftung durch körpereigene Stoffe. Es gibt gewisse Hinweise darauf, dass der körpereigene Botenstoff Glutamat (der bei der Signalübertragung von einer Nervenzelle auf die andere eine Rolle spielt) zur Zellschädigung führen kann, wenn zuviel davon gebildet wird. Medikamente, die den Glutamat-Stoffwechsel beeinflussen, können den Krankheitsverlauf der ALS verbessern.

- Bei einer kleinen Zahl von ALS-Patienten spielt die Vererbung eine Rolle ("familiäre ALS"). Bei einer Untergruppe von an familiärer ALS erkrankten Patienten ist ein defektes Enzym des Zellstoffwechsels (sog. SOD = Superoxid-Dismutase) entdeckt worden. Ob und unter welchen Bedingungen dieser Enzymdefekt zur Krankheit führt, ist noch unklar.

Urheber- und Eigentumsrechte bei JENZER CONSULTING

 

 

23.11.2006 um 10:24 Uhr

"Kinderhospitz Loewenherz"

von: twentysixseven   Kategorie: Charity

 Wir möchten Sie gern über das "Kinderhospiz Löwenherz" in Syke bei Bremen informieren. Es hat acht Plätze für schwerstkranke Kinder sowie deren Eltern und Geschwister. Bis zu 150 Familien können hier jährlich zu Gast sein. Aufgenommen werden Kinder mit tödlich verlaufenden Krankheiten, bei denen eine Heilung nach dem heutigen Stand der Medizin ausgeschlossen ist. Das wichtigste Ziel des Vereins ist es, den Betrieb des Kinderhospizes zu sichern. Zu den Aufgaben gehört es auch, das Thema "Sterben von Kindern" in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und betroffene Eltern und Geschwister zu unterstützen.

 

Das Projekt



Der gemeinnützige Verein hat ein Kinderhospiz errichtet, in dem schwerkranke und unheilbar kranke Kinder und Jugendliche aufgenommen und liebevoll versorgt werden. Warum?Viele Familien erleben zuhause, wie belastend und aufreibend die Pflege ihres schwerkranken Kindes ist. Sie betreuen ihren Sohn oder ihre Tochter häufig über Monate, manchmal sogar Jahre. Sie müssen ständig verfügbar sein und funktionieren, auch nachts. Der drohende Verlust geht oft über die Kräfte der Eltern. Das kranke Kind steht im Mittelpunkt. Die Geschwister leiden häufig unter der Überforderung von Mutter und Vater - sie fühlen sich häufig an den Rand gedrängt. Für die kranken Kinder ist "Löwenherz" ein Ort, an dem sie Liebe und Geborgenheit erfahren können - auch außerhalb ihrer eigenen Familie. Sie werden gemeinsam mit Eltern und Geschwistern aufgenommen. Hintergrund des Konzeptes: Die Eltern können sich von der täglichen Belastung erholen, das kranke Kind ist gut versorgt, die Geschwister werden nicht von der Familie getrennt.Ein Anliegen des Kinderhospizes ist es, dass die Kinder möglichst zuhause sterben können. Die Eltern erhalten Beratung, Mitarbeiter vermitteln Hilfsangebote am Wohnort. Die Familie soll so gestärkt werden. Auch die Begleitung am Lebensende ist vorgesehen. Das Kind kann aber auch bei "Löwenherz" seine letzten Tage verbringen, wenn es zuhause nicht möglich ist. Vor allem in der Zeit des Abschied nehmens kann eine Begleitung durch das Team den Familien helfen, das Sterben ihres Kindes bewusst, liebevoll und in Würde zu gestalten. Die Angehörigen werden durch eine Trauerbegleitung beim Abschied nehmen unterstützt. Das Haus hat acht Plätze für Kinder und ebenso viele Elternzimmer. Jährlich werden rund 150 Familien vorwiegend aus dem norddeutschen Raum aufgenommen. Das Gebäude liegt beschaulich am Stadtrand von Syke auf einem 5 000 Quadratmeter großen Grundstück am Rande eines Wäldchens und ist an drei Seiten von Feldern und Wiesen umgeben.

Mit Ihrer Spende und/oder Ihrer Vereinsmitgliedschaft helfen Sie uns sehr!

Wo ist das "Kinderhospiz Löwenherz" ?

Das Kinderhospiz liegt am Rande der Stadt Syke, rund 20 Kilometer südlich von Bremen.

Die Adresse: Straße "Siebenhäuser 77", 28857 Syke

Syke ist eine attraktive Kleinstadt im Grünen mit einem ländlichen Umfeld und vielen Freizeitmöglichkeiten. Bremen ist mit dem Zug in gut 20 Minuten erreichbar und bietet den Familien damit viele, nahe gelegene Ausflugsmöglichkeiten. Die Kinderkliniken in der Hansestadt können bei Bedarf in Anspruch genommen werden.

Das "Kinderhospiz Löwenherz" ist in seiner Gestaltung sehr freundlich, hell und vermittelt eine Atmosphäre des Wohlfühlens. Es erfüllt zugleich alle Anforderung an eine qualifizierte Pflege.

Für jedes Kind steht ein eigenes Zimmer zur Verfügung, in dem Spielzeug und persönliche Gegenstände Platz haben. Für Eltern und die Geschwister gibt es einen eigenen Familienbereich, in den sie sich zurückziehen können .

Der Garten ist nach den Prinzipien der "Holunderschule" kindgerecht gestaltet - mit Buschen, Bäumen, Feuerstelle, Matschkuhle. Er lädt die Geschwister zum Toben und Spielen ein.

Haben Sie eine Idee, wie Sie dem "Kinderhospiz Löwenherz" helfen wollen? Das Büroteam berät Sie gern bei Planung und Gestaltung Ihrer Aktion.

Bankverbindung:

Kinderhospiz Löwenherz e.V.
Konto 11 100 999 99
BLZ 291 517 00
Kreissparkasse Syke

http://www.kinderhospiz-loewenherz.de/