Das Leben ist eine Baustelle

31.03.2008 um 12:08 Uhr

zwei Namen nur

von: twentysixseven   Kategorie: Gedanken

Auf dem Weg irgenwo hin bei meinem gestrigen Spaziergang zog es mich auf den Friedhof. Keine Ahnung, warum. Es war weder das Wetter, noch der Anlass dafür. Aber, vielleicht ist gerade dort der Frieden, den ich gesucht habe.

Keine Ahnung, wie lange ich dort durch die Steine gelaufen bin.

Zwei haben mich sehr bewegt.

Ich kenne sie nicht, dennoch hatte ich das Beduerfnis, einen Moment bei Ihnen zu verweilen.

Lächeln und an sie denken.

 

Sebastian      

20.12.1979 - 10.08.1980  

 Susann   

1990 - 2005  

 

 

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenShadowfax schreibt am 31.03.2008 um 12:24 Uhr:Mich berühren diese unbekannten Schicksale auch immer - besonders die kleinen :-(
    LG shadowfax
  2. zitierennuvola schreibt am 31.03.2008 um 12:35 Uhr:ich war gestern auch auf dem friedhof unterwegs - allerdings aus dem grund dass sich der letzte für mich "lebensverändernde" todesfall morgen zum ersten mal jährt.....schlimm ist es zu sehen, wieviele neue gräber, kreuze, etc in so kurzer zeit dazukommen (ich wohn in einem kleinen ort....) - hauptsächlich ältere menschen wo es vielleicht nachvollziehbar ist, warum....aber ein kind begraben müssen? in so einer situation möchte ich nie feststecken......das wünsch ich auch niemand......meine oma sagt immer: das schlimmste in ihrem leben war, am offenen grab ihrer söhne zu stehen.....ich bewundere ihre stärke, wie sie das alles geschafft hat.....
  3. zitierentwentysixseven schreibt am 31.03.2008 um 13:30 Uhr:Auf dem Friedhof, wo ich gestern war, lagen sehr viele "junge" Menschen. Teilweise nicht aelter als 60. Es ist schon schlimm zu sehen, das alles endlich ist.

    Ich kenne noch den Spruch: "Ein Kind darf/ sollte nicht vor seinen Eltern gehen."
    Aber, was tun, wenn es doch so ist? Leider kenne ich dies auch aus der Verwandtschaft.


    LG coco
  4. zitierenDustinYannickPhoebe schreibt am 31.03.2008 um 17:19 Uhr:ja sowas ist schlimm wenn die Kinder vor den Eltern sterben! Wir haben letztes ja meinen Onkel den Bruder von meinem Vater beerdigt und meine Oma lebt auch noch,ich hoffe das ich nie in die Situation komme das ich meine Kinder beerdigen muss!
  5. zitierensternenschein schreibt am 01.04.2008 um 18:42 Uhr:Ich gehe auch gerne mal auf den Friedhof. Bei solchen Gräbern bleibe ich dann auch meistens stehen, mache mir Gedanken über den Menschen.
    Wenn dann die Spielzeuge auf den Kindergräbern stehen, Teddys, Windmühlen, Bildchen, es ist traurig dieses zu sehen.
    Das dieser kleine Mensch nicht leben durfte.
    Oder ein Pferdekopf in den Stein gemeisselt bei einem jungen Mädchen, es sagt vieles aus.
    Ein Ort, an dem man über das Leben nachdenken kann, obwohl er für die Toten ist.
    Es liegt oftmals so nah zusammen.

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