Gedankenschwemme

20.03.2017 um 16:04 Uhr

Leichtigkeit und Schwere

Ich könnte durch die Wolken schweben und mich gleichzeitig über die Betonklötze an den Füßen aufregen. Scheinbar gelingt alles mühelos, so mühelos, dass es übermächtig wirkt. Die Gedanken umschwirren all die neuen großen Herausforderungen und die klitzekleinen Veränderungen mit großer Wirkung, sie sind damit so beschäftigt, dass die alltäglichen Ärgernisse nicht mehr ins Gewicht fallen. Wer oder was hat den Stein ins Rollen gebracht? Wann und wo war der Anfang? Viele kleine Schritte auf dem Weg der Gewissheit, dass alles gut ist wie es ist... Manchmal stehe ich in Gedanken neben mir und staune.

07.03.2017 um 20:40 Uhr

Sonnenseite

von: Frau_VonUndZu   Kategorie: normal

Vielleicht sollte auch ich stehts eine Sonnenbrille tragen. Allerdings: Wenn ich schon auf der Sonnenseite des Lebens wandle, dann möchte ich die Sonne auch sehen ;-)

06.03.2017 um 10:45 Uhr

Selbstverständlich selbstverständlich?

von: Frau_VonUndZu   Kategorie: Besonderes

Sind liebe Gewohnheiten schon selbstverständlich? Welche Erwartung darf man aus Gewohnheiten ableiten? Sind Gewohnheiten nach einer gewissen Zeit automatisch selbstverständlich? Verlieren Gewohnheiten mit dem Übergang zur Selbstverständlichkeit das Besondere? Oder sind Gewohnheiten schon so gewöhnlich, dass sie schon den Glanz des Besonderen verloren haben?
Was passiert aber, wenn alles Besondere besonders bleibt? Stumpft man da nicht ab, gegenüber all dem Glanz? Laufen deswegen so viele Menschen auch bei trübem Wetter mit Sonnenbrille herum?

05.03.2017 um 14:04 Uhr

Wirres Zeug...

von: Frau_VonUndZu   Kategorie: Alltägliches

... die nicht greifbare Nähe.
Wohlstandskatastrophen, zum Glück nicht meine.
Warteschleife. Warten bis jemand anderes entscheidet, was man nicht zu entscheiden befugt ist. Angeblich.
Chancen ergreifen. Gezwungenermaßen. Trotz Überholverbot. Woanders bleiben Gelegenheiten liegen.
Ist der Kopf jetzt leer oder zu voll, dass kein Gedanke greifbar ist?
Ist das, was gerade etwas verschwommen an mir vorbei schwebt, mein Leben? Ist es gut so oder ist es zu viel? Oder ist es anders zu viel als sonst?

22.02.2017 um 13:56 Uhr

Die Welt retten?

von: Frau_VonUndZu   Kategorie: Alltägliches

Es sieht alles so einfach aus, in Zeiten der globalen Vernetzung, dank sozialer und sonstiger Netzwerke ist fast jeder fast überall erreichbar. Man ist jung, dynamisch, strotzt vor Ideen und möchte sie verwirklichen. In der heutigen Welt scheint alles grenzenlos und machbar. Ist man sich in dem Moment bewusst, dass nicht nur man selbst scheinbar die ganze Welt erreichen kann, sondern dass gefühlt die halbe Welt dann auch noch mitreden möchte? Dass man sich aufreiben muss und nicht nur an der Oberfläche kratzen? Dass es zur Initiative nicht nur guter Ideen und einer gehörigen Portion Idealismus bedarf, sondern auch Beharrlichkeit und Durchhaltevermögen?