Gedankenschwemme

02.09.2017 um 12:18 Uhr

Illusion

Die Welt, wie wir sie kennen, ist nicht das Produkt von höheren Mächten oder Fabelwesen. Wer weiß schon genau, wie sie einst entstand und was einmal mit ihr geschehen wird? Sie ist auch nicht etwa geprägt durch wissenschaftliche Erkenntnisse oder das Tun und Wirken von Weisheits-Poeten, deren Anhänger deren Ergüsse in die Welt tragen, sie ist vielmehr das Ergebnis von menschlicher Beschränktheit und Fehlbarkeit - oder doch der Bequemlichkeit. Und wenn dem nicht so wäre - würde das etwas ändern?

30.08.2017 um 18:33 Uhr

Yeah!!

... einfach so.

21.08.2017 um 14:23 Uhr

Gedankliche Stolperfallen

Stimmung: nicht egal

Will ich den Anschein erwecken, ich wollte es nicht, erweckt es den Schein, ich wollte es unbedingt. Der Versuch der Erklärung klingt wie der Versuch des Vertuschens des eigentlichen Strebens. Nur was, wenn ich gar nicht weiß, was ich will? Was wird dann aus dem Schein des Scheins einer Erklärung? Man möchte dann am liebsten alles vertuschen, vergessen oder ungeschehen machen. Dem Schein des Seins zum Trotz. Macht doch was ihr wollt, so lange es scheint, als wäre es mir egal.

10.08.2017 um 19:23 Uhr

Ist das so?

von: Frau_VonUndZu   Kategorie: Überflüssiges

Gefunden, gebloggt, weitergebloggt, gelikt, kommentiert und wieder geposted... Vervielfältigung sprachlichen Unsinns, und keiner merkt es. Man kann ahnen, was gemeint war, geschrieben steht es nicht. Wie gut, dass dies hier nicht möglich ist, ich bin nicht so scharf auf Vervielfältigung meiner Worte, wenn sie nicht gerade wissenschaftlichen Arbeiten entspringen ;-)

19.07.2017 um 19:19 Uhr

Ein bisschen mehr geht immer...

Um die Marktposition zu sichern bedarf es Wachstum. Denn wenn die anderen wachsen und wir nicht, verlieren wir Marktanteile. Und so weiter.  Die Daseinsberechtigung scheint verloren, wenn der Gewinn zu gering ist. Also werden tolle Ideen verkauft, Bedürfnisse geweckt, wo vorher kein Mangel bestand. Propagierte oder tatsächliche Alternativlosigkeit? Investoren stehen Schlange, um auch noch den letzten Euro aus ehemals öffentlichen Händen zu quetschen. Die Gier ist groß, der Machthunger scheinbar unendlich. Bescheideneit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr. Ein alter Spruch zwar, aber aktuell wie immer. Der Karrierehunger vieler Arbeitnehmer scheint zwar nachgelassen zu haben, die Luft nach oben wird dünner, zu wenige schaffen es ganz an die Spitze. Und wenn ich es nach oben schaffe, gefällt es mir dann auch? Die Gier der ganz Großen scheint indes ungebrochen. "Mehr" ist das oberste Prinzip. Mehr Macht, mehr Einfluss, mehr Geld. Doch wohin damit? Die verzweifelte Suche nach Steueroasen oder geeigneten Investments treibt die Phantasie an. Schafft dieses Streben Befriedigung oder befeuert es nur das Streben nach noch mehr? Mir fehlen Bezug und Verständnis für Karrierestreben und Geldgier. Dennoch möchte ich mein Tun angemessen bezahlt wissen. Was jedoch ist angemessen? Bekomme ich den gleichen Lohn für gleiche Arbeit? Beim Vergleich unter Kollegen könnte es noch klappen. Wer misst aber den Wert der Arbeit in nicht wertschöpfenden Branchen? Mir reicht mein Lohn für ein Leben mit kleinen Extras, der "richtigen" Branche sei Dank. Doch wer befindet über den Wert der Extras? Der Neid? Konsumwahn? Prestige? Und was ist mit denen, die zwar mehr Verantwortung tragen, aber geringer dafür entlohnt werden? Versteht noch jemand die Welt? Gibt es doch kaum Möglichkeiten, dem Mainstream zu trotzen, oder nutzt du etwa nicht g**gle, f@ceb00k, @m@z0n und Konsorten und hast du etwa noch nie bei R€w€ eingekauft?