Gedankenschwemme

21.05.2017 um 08:35 Uhr

Inventur

von: Frau_VonUndZu   Kategorie: Alltägliches

Innere und äußere Bestandsaufnahme, es ist mal wieder Zeit. Wer hat mich wohin gebracht und wo stehe ich jetzt? Was liegt in nächster Zeit vor mir? Was belastet mich und was kann weg? Der eine Anker, der mich hält, hat mir schon mal den Boden unter den Füßen weggerissen. An dem anderen wird gerade gezerrt und gezogen, stürmische See. Tage der Besinnung und inneren Einkehr sind nötig, um Kraft zu schöpfen für die nächsten Runden. Ich mag es nicht missen, mein aktuelles Leben, auch wenn es gerade ziemlich turbulent ist.

10.05.2017 um 07:38 Uhr

Sturmwetterlage

von: Frau_VonUndZu   Kategorie: Überflüssiges

Der Sturm, der gerade meine Gedanken durcheinanderwirbelt, findet sich beim Blick aus dem Fenster überhaupt nicht wieder. Draußen ist es ruhig und abgesehen vom lauten Zwitschern der Vögel erstaunlich ruhig, sogar die Sonne traut sich mal zu scheinen. Ist es nur die Ruhe vor dem Sturm?

09.05.2017 um 20:49 Uhr

Schon wieder das Wetter...

von: Frau_VonUndZu   Kategorie: Alltägliches

Wenn ich nur aus meinem Loch herauskäme, könnte ich das Wetter wenigstens verantwortlich machen...
Dafür verantwortlich machen, dass sich das Hamsterrad immer schneller dreht, dass das gefühlte Chaos immer chaotischer wird, sich Berge auftürmen oder Täler auftun. Es ist verantwortlich für Stimmungsschwankungen und Befindlichkeitsstörungen. Verantwortlich für Überfluss oder Mangel. Aber in meinem kleinen Loch gefangen vermag ich es nicht zu beurteilen.

 

02.05.2017 um 16:41 Uhr

Ich müsste mal weg...

von: Frau_VonUndZu   Kategorie: Überflüssiges

So denkt mein Kopf gelegentlich, doch der Körper bewegt sich nicht von der Stelle, er kann nicht. Kopf, Bauch und irgendeine unbenannte höhere Macht befinden sich im Widerstreit um Wohl und Wehe. Verantwortung, Pflichtgefühl, Freiheitsdrang und irgendeine Form der Lähmung, die mich an spontanen Entscheidungen hindert, wenn die anderen mal anderweitig beschäftigt sind. Gefangen im alltäglichen Hin und Her der unterschiedlichsten Bedürfnisse. Tief im Bewusstsein vergraben der Gedanke, dass ich den Kürzeren ziehen werde, egal wie ich mich entscheide. Am Ende steht dann sowas wie Verzicht oder Verlust anstelle von Aufopferung.

Wahrscheinlich ist es nur wieder das Wetter...

25.04.2017 um 20:42 Uhr

Sprachwandel

von: Frau_VonUndZu   Kategorie: Unverdautes

Welcher Voraussetzungen bedarf es, um sprachliche Eigenheiten eines anderen zu übernehmen? Ich meine nicht den beruflichen Sprachgebrauch, der ja meist durch den Fachbereich definiert ist, eher den privaten Austausch von Meinungen und Weltanschauungen. Wie nah muss man sich stehen, wie sehr den anderen bewundern, wenn es überhaupt etwas derartiges ist? Ungewöhnliche Begriffe oder Formulierungen wandern von Mund zu Mund, unverfälschter als bei der Stillen Post. Eigene Eigenheiten aus fremdem Mund zu hören ist seltsam, manchmal befremdlich, vor allem wenn sie von einem selber nicht übermittelt worden sein können.

Ja, ich weiß, alles ist schon mal irgendwann formuliert worden, trotzdem wird man gelegentlich stutzig.