ungebremst ins Chaos

19.01.2012 um 18:00 Uhr

Woche 3

von: blacksheep   Kategorie: was mich betrifft

Ich befinde mich gerade mitten in Woche 3 meiner "Diät", wobei ich es selbst nicht als solche bezeichnen würde. Eine Freundin von mir hat von ihrer Ärztin eine Art 14-Stufen-Plan an die Hand bekommen, weil sich ja nur extrem reiche dicke Frauen Weight Watchers leisten können und wir Probleme mit dem Zählen jeglicher Art von Lebensmitteln, Fettpunkten oder was auch immer haben (dabei denkt man immer nur daran, was man noch oder besser nicht mehr essen darf/muss und man soll ja nicht ständig ans Essen denken). Naja, jedenfalls kann man sich das Ding kostenlos im Internet anlesen (was mich per se schon skeptisch macht, weil man ja nie weiß, wie qualifiziert das ist - aber wenn eine Ärztin meint, dass es zumindest nicht schaden kann...).

In Woche 1 fand nicht viel mehr als eine Bestandsaufnahme statt. Wiegen (deprimierend), Umfang messen (sehr deprimierend) und aufschreiben warum man eigentlich abnehmen will (es gibt Gründe, für die man sich schämen sollte - das dachte ich, nachdem ich fertig war. Ich kann so verdammt oberflächlich und egoistisch sein.)

In Woche zwei ging es darum, dass man sich abgewöhnt ständig zu essen. Es gibt ab sofort nur noch drei Mahlzeiten am Tag und keine Naschereien zwischendurch. Und natürlich möglichst gesunde Sachen und nicht gleich tonnenweise.

Jetzt bin ich also in Woche drei, in der die Zusatzaufgabe "viel Trinken" lautet. Wenn man bislang zwar 1,5 Liter geschafft hat, die aber nur aus Cola Zero und Kaffee bestanden haben ist es verdammt anstrengend, auf 3 Liter am Tag hochzufahren und möglichst viel Wasser zu trinken. Vor allen Dingen wenn man, wie ich, Wasser eigentlich nur nach dem Sport trinkt oder wenn absolut nichts anderes da ist.

Um mich nicht zu überfordern habe ich also erstmal auf Apfelschorle (1 Teil Saft, 9 Teile Wasser - nur damit ein bisschen Geschmack drin ist) umgestellt (auch mal ein Glas O-Saft oder Cola ist erlaubt) und schaffe nun immerhin schon 2-2,5 Liter. Ob es was bringt, außer das man ständig zur Toilette rennen muss, wird sich dann hoffentlich am Sonntag bei der wöchentlichen Wiegung zeigen. Mein Erfolg der letzten Woche, wenn man es denn so nennen will, waren 400g weniger.

An die drei Mahlzeiten habe ich mich schon fast gewöhnt, wobei es natürlich hart ist, wenn man sich abends auf dem Sofa herumlümmelt, fernsieht und die bessere Hälfte sich am laufenden Band Kekse reinschaufelt...

Irgendwie wird's schon gehen.

Fröhlich