so ging es weiter
Stimmung: aua mein kopf
Also wir wollten es unseren Eltern sagen!!!
Und die freuten sich! Auf ein Enkel und auf die Hochzeit!
Ein Termin war schnell gefunden Ende Juni, das war noch vertrettbar bzg meines Zustandes und es waren noch ein paar Monate zeit alles vorzubereiten. Selbstverständlich war uns wichtig das sich unsere Eltern vorher kennenlernen. Doch hilfe, das war sich nich eine so gute Idee.Erst fing alles scheinbar gut an, es gab nur ein bar Lebensunterschiede. Doch schnell kam es zum Streit, wer bezahlt die Hochzeit und wie soll sie ablaufen. Und ich dachte nur: Ihr dürft uns gern finanziel unterstützen, doch heiraten tue ich und nicht ihr. So nahm ich selbst alles in die Hand und verteilte Aufgaben. Ich versuchte mir meine perfekte Hochzeit zu basteln. Es lief auch alles soweit gut, die Vorbereitungen gingen vorwärts. Doch ich bin schwanger und jeden Tag sieht man es mehr!!! Den Traum vom weißen Kleid begrub ich, als ich eins anzog und mich wie ein Wal darin fühlte. Meine Mum schloß ich selbstverständlich in alle Vorbereitungen mit ein, auch wenn ich sicher sonst einiges anderst gmacht hätte, es ist doch aber meine Mum und welche Mum hält sich bei der Hochzeit raus!? Ich werde das sicher auch bei meiner Tochter nicht tun auch wen ich weiß, ein wenig wird sie mich dafür hassen!!!
Aber es gab noch mehr in der Zeit außer, dass ich mich mit Hochzeitsvorbereitung rumschlug. Wir zogen in eine neue Wohnung um, da die alte nur eine Zwei-Raum-Wohnung war. Mein zukünftiger Ehemann ging fleißig arbeiten und hielt sich aus den Virbereitung raus so gut er konnt und Mo (mein Sohn) bekam neue Orthesen. Also sah ich Seb wieder öfter. So kam es auch, dass ich seine Eltern kennenlernte. Echt sehr nett, sie wirkten gleich ganz offen und sympatisch. Ich habe diese Begegnung bis heute nie vergessen. Auch das Gespräch was ich hinterher mit ihm hatte nicht.
I: Sie haben sehr nette Eltern!
S: Ja, sie sind zu besuch.
Mo tut was weh, drückt es irgendwo?
M: (kopfschütteln) Nein!
S: Zeig mal, welche Farbe sollen die Verschlüsse haben?
M: Rot, wie ein Ferrari!
S: Ist gut!
I: Darf ich sie mal etwas fragen?
S: Ja!
I: Arbeiten sie gern mit Kindern?
S: Ja!
I: Dann haben sie welche?
S: Nein, noch nicht. Dazu braucht man erstmal eine Partnerin.
I: Ja, das stimmt. ...blabla
Innerlich freute ich mich, er ist nicht vergeben. Doch warum ich war es doch und ich bin schwange, werde bald heiraten. Freuen war doch wirklich nicht das was ich mich jetzt sollte. Was ich da nicht wusste, er war vergeben!
