Kanadas Kultur
Heut wird Kanada überwiegend von den europäischen Einflüssen der Forscher, Händler und Fischer aus Großbritannien, Frankreich, Irland, Deutschland und Osteuropa geprägt. Viele der Traditionen bleiben weiterhin ein Teil von Kanada, etwa feste Bestandteile wie die Nahrung, Sprachen, Erzählungen, Gesichte und Feietage. Jedoch bringen die unterschiedlichen Nationen auch neue Lebensweisen mit in das Land. Zum Beispiel hat das chinesische Neujahrsfest in Vancouver Einzug gehalten und in Toronto gibt es den Caribana- Umzug. Trotzdem sind die Kanadier stolz auf ihre Herkunft. Ursprünglich waren die Briten in Kanada weit vertreten, das verwischte jedoch mit der Zeit. In Victoria ist es jedoch noch am meisten zu erkennen. Deutsche Einflüsse machen sich besonders in Südontario um die Stadt Kitchener bemerkbar. In der Gegend begegnen einem immer wieder Städte, die einen deutschen Namen tragen. Kitchener, zum Beispiel, wirbt damit, dass dort das größte Oktoberfest nach München gefeiert wird. Bei Großbritannien handelt es sich um den drittgrößten Handelspartner von Kanada. Auch von dort kommen viele Touristen jährlich in das Land. Viele Asiaten wandern seit 1970 in das Land ein. Vorwiegend kommen sie aus Hongkong, China und Korea. Besonders in Vancouver und Toronto ist diese Nation weit vertreten. Dank ihnen gibt es nun kleine Chinatowns mit chinesischen Straßen- und Werbeschildern. Sie zählen zu den Sehenswürdigkeiten. Die Schaffung und der Schutz der kanadischen Kultur sind durch Programme, Gesetzte und Einrichtungen der Regierung geschützt. Noch heute gibt es in Kanada Indianer, die aber nicht mit den Inuits verwandt sind. 2006 zählte man von ihnen 50.485. So entwickelte sich von den kalten Umständen geprägt Kultur, die sich auf ganz verschiedene Weisen auf Kanada auswirkt. Ein Beispielt hierfür ist das Logo für die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver.
