EinleitungÂ
Aus aktuellem Anlass möchte ich Stellung nehmen zum Thema „Vogelgrippe“. Vorweg schon einmal mein herzlicher Rat: Lassen Sie sich bloß nicht von der augenblicklichen Vogelgrippe-Hysterie anstecken. Bedenken Sie bitte, dass die Vogelgrippe, auch Vogelpest genannt, zunächst grundsätzlich eine Tierseuche ist und keine Erkrankung des Menschen. Aber jetzt zu weiteren Einzelheiten.
Was ist Vogelgrippe?Â
Die Vogelgrippe, auch als Geflügelpest oder im medizinischen Sprachgebrauch als aviäre Influenza bezeichnet, ist eine durch Influenza-A-Viren und deren Subtypen hervorgerufene anzeigepflichtige Tierseuche, von der Hühner, Puten, Gänse, Enten und wildlebende Wasservögel betroffen sind. Eine Infektion mit den aggressiven Virusvarianten, z.B. dem Subtyp A/H5N1, führt meist in kurzer Zeit zum Tod der betroffenen Vogelarten.
Wo kommt die Vogelgrippe vor?Â
Die Vogelgrippe kann und ist auch schon weltweit, also auch in Europa, ausgebrochen. Große Ausbrüche der Krankheit gab es seit 1997 wiederholt bei Nutztieren in Südost- und Ostasien.
Sind Übergänge der Vogelgrippe auf den Menschen möglich?Â
Grundsätzlich Ja. Allerdings sind Erkrankungen mit Vogelgrippe beim Menschen sehr selten. Bisher haben sich nur Personen in asiatischen Ländern infiziert, die engen Kontakt mit betroffenem Geflügel oder deren Ausscheidungen hatten. Dokumentiert sind 117 infizierte Menschen, von denen 60 starben.
Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist bisher nicht eindeutig nachgewiesen; einige isolierte Fälle scheinen beobachtet worden zu sein. So wird berichtet, dass es 1997 in Hongkong zu einer Übertragung zwischen einer erkrankten Person und dem behandelten Arzt gekommen sei; bei Erkrankungen innerhalb zweier Familien in Thailand (September 2004) und in Vietnam (Februar 2004) gelten Mensch-zu-Mensch-Übertragungen als möglich. In keinem dieser Fälle kam es in der Folge aber zu Übertragungen auf weitere Personen.
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Einige Forscher befürchten jedoch, das Vogelgrippevirus könne sich mit einem Erreger der menschlichen Grippe kreuzen; dies sei möglich, wenn Schweine oder Menschen sich gleichzeitig mit beiden Erregern infizierten; auf diese Weise könne dann ein neuer Virussubtyp entstehen, der einerseits eine Erkrankung beim Menschen zu verursachen vermag und der andererseits relativ leicht von Mensch zu Mensch übertragen wird; dann könne es sogar zu einer Epidemie kommen.
Zunächst handelt es sich bei diesem Szenario aber lediglich um eine theoretische Überlegung, die zwar grundsätzlich Wirklichkeit werden könnte, zurzeit aber eine reine Spekulation darstellt.
Welche Folgerungen und Empfehlungen ergeben sich aufgrund der bisher bekannten Tatsachen?Â
Nach heutigem Kenntnisstand ist festzustellen, dass von der Vogelgrippe für Bürger in Deutschland zurzeit keine Gefahr ausgeht.
Reisende sollten jedoch in betroffenen Ländern jeden Kontakt mit ungekochtem Geflügel oder mit Geflügelkot vermeiden; es sollten also auch keine Besuche von Geflügelbetrieben oder Geflügelmärkten erfolgen. Persönliche Hygiene, z. B. häufiges Händewaschen, vermindert generell die Übertragungswahrscheinlichkeit von Influenzaviren.
Welche Behandlungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung, sollte es wider Erwarten in Deutschland doch zu Vogelgrippe-Erkrankungen beim Menschen kommen?Â
Zurzeit ist z. B. das antivirale Medikament Tamiflu zur Vorbeugung und Behandlung der Vogelgrippe zu empfehlen.
Aus naturheilkundlicher Sicht sollte zusätzlich unbedingt die Hämatogene Oxidationstherapie oder UVB (Ultraviolettbestrahlung des Eigenblutes ohne Sauerstoffaufschäumung) zum Einsatz kommen. Die Hämatogene Oxidationstherapie und UVB ist ja grundsätzlich bei zahlreichen Viruserkrankungen sehr wirksam und sollte daher vom Wirkmechanismus her auch bei der Vogelgrippe Erfolg versprechend sein.
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Nähere Einzelheiten zur Hämatogenen Oxidationstherapie und UVB entnehmen Sie bitte meinen Weblogs unter:
www.blogigo.de/haematogene_oxidationstherapie
www.blogigo.de/ultraviolettbestrahlung_des_blutes
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Eine Immuntherapie mit Thymuspräparaten sollte ebenfalls nicht fehlen.
Eine Impfmöglichkeit steht noch nicht zur Verfügung.
Eine Impfung gegen die menschliche Grippe schützt nicht gegen eine Vogelgrippe-Infektion.
ZusammenfassungÂ
Die Vogelgrippe stellt zurzeit in Deutschland keine Gefahr für den Menschen dar, da sich bisher nur Personen in Asien infiziert haben und eine Übertragung von Mensch zu Mensch bisher nicht sicher nachgewiesen ist.Â
Zu bedenken ist weiterhin, dass Influenzavirusinfektionen beim Menschen grundsätzlich keinen schweren Verlauf nehmen müssen, sondern auch harmlos, also asymptomatisch, verlaufen können oder nur zu geringeren Krankheitszeichen führen und so von selber ausheilen. Des Weiteren stehen, zumindest potentiell, wirksame Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.
Umso unverantwortlicher ist deshalb nach aktuellem Stand der Erkenntnisse die augenblickliche Panikmache beim Thema „Vogelgrippe“. Lassen Sie sich davon bitte nicht infizieren. Dahinter steckt sicherlich auch Absicht und Methode: Nämlich Ablenkung von den eigentlichen medizinischen Problemen, die uns plagen. Natürlich bin ich wieder bei meinem Lieblingsthema. Doch vergessen Sie bitte folgendes nicht: Jeder Zweite in unseren Landen stirbt an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, also z. B. an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall, und jeder Dritte an Krebs und natürlich nicht an Vogelgrippe. Oder kennen Sie etwa Jemanden aus Ihrem Bekannten- oder Verwandtenkreis, der an Vogelgrippe erkrankt oder gar gestorben wäre? Natürlich nicht! Denn bei uns ist die Vogelgrippe bisher ja auch kein medizinisches Problem und existiert nur in den Propaganda-Köpfen. Andererseits kennen Sie aber sicherlich massenhaft Menschen, die an einem Herzinfarkt oder an einer Krebserkrankung gestorben sind oder? Lassen Sie sich von den selbsternannten Experten und Panikmachern nicht zum Narren halten, sondern lassen Sie Ihren eigenen Verstand und Ihre Vernunft walten!
Die Möglichkeit, an einer Vogelgrippe zu erkranken und dadurch gar in die Ewigen Jagdgründe abberufen zu werden, ist bei uns so wahrscheinlich wie ein Hauptgewinn im Lotto.
Folgende Tatsache sollten Sie sich noch einmal auf der Zunge zergehen lassen: Alle 6 Minuten stirbt in Europa z. B. eine Frau an Brustkrebs, jede 6. Minute!! Was bezwecken eigentlich die „Experten“ und Medien damit, Ihnen einreden zu wollen, die Vogelgrippe würde Sie dahinraffen? Ich überlasse die Antwort Ihrer Phantasie. Ihr Wohlergehen hat man damit aber ganz sicherlich nicht im Auge!
Richten Sie Ihr Augenmerk lieber auf die Vermeidung der Herz-Kreislauf- und Krebs-Erkrankungen!
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Zwecks weiterer Informationen stehe ich Ihnen unverbindlich und kostenfrei telefonisch (0 42 09-22 81) immer montags in der Zeit von 18 bis 19 Uhr zur Verfügung oder auch per E-Mail, die ich zumindest einmal pro Woche zu beantworten pflege.
Zögern Sie also nicht, mit mir bei weiteren Fragen Kontakt aufzunehmen.
Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit grüßt Sie aus Schwanewede (Niedersachsen)  bei Bremen
Dr. Gerhard Hinrichsen Arzt-Praxis  für Biologische Medizin, Naturheilkunde und Naturheilverfahren
Schillerstraße 23
28790 Schwanewede
Telefon: (0 42 09) 22 81Â
Karte mit Anfahrtsbeschreibung zu meiner Praxis einschließlich Routenplaner:http://web2.cylex.de/anfahrt/dr--med--gerhard-hinrichsen-3733793-anfahrt.html Â
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