Vogelgrippe (Geflügelpest), Gefahr für den Menschen?

29.11.2006 um 16:39 Uhr

Aktualisierter Eintrag zum Thema "Vogelgrippe"

Zurzeit ist es um die Vogelgrippe sehr still geworden; bei den Massenmedien herrscht hinsichtlich dieses Themas im Augenblick Funkstille, die Hysterie hat sich gelegt. Dabei gibt es keine grundsätzlich neuen Erkenntnisse. Die Gefahr ist so groß bzw. so klein wie früher auch.

Veränderungen seit meinem letzten Eintrag: Bekanntlich war H5N1 im Februar erstmals in Deutschland auf der Insel Rügen aufgetreten und hatte sich auf andere Bundesländer ausgebreitet. Insgesamt wurde es bei knapp 350 Wildvögeln und drei Katzen in Deutschland nachgewiesen. Nur einmal, im April, kam es auch zu einem Ausbruch bei Zuchtgeflügel.

Dass H5N1 noch in Deutschland ist, hat der Tod eines Schwans im August im Dresdner Zoo gezeigt. Wichtig ist deshalb unverändert der vorbeugende Schutz der Nutzvögel. In den einzelnen Bundesländern sind deshalb Risikozonen eingerichtet worden, etwa Gebiete, in denen Zugvögel rasten. Dort sowie in Großbetrieben gilt nach wie vor eine Stallpflicht, das gesamte Geflügel muss im Stall bleiben. Außerdem werden in den Ländern Enten und Schwäne ständig überwacht und auf H5N1 kontrolliert. 

Bisher sind weltweit 256 Menschen an dem Virus erkrankt, knapp 60 Prozent der Erkrankten starben daran.

Allerdings: In diesem Jahr gibt es mit weltweit 73 Toten schon knapp doppelt so viele wie 2005. Eine erste Übertragung von Mensch zu Mensch wurde im Juni in Indonesien nachgewiesen, weitere Übertragungen sind wahrscheinlich. Offenbar ist dafür aber ein sehr enger, direkter Kontakt nötig. 

Zu bedenken ist, dass es mit dem Beginn der kalten Jahreszeit und dem Start der Vogelzüge in Deutschland wieder zu Ausbrüchen mit dem Vogelgrippe-Virus H5N1 bei Wildvögeln kommen kann.

Zusammenfassung: 

Die Vogelgrippe stellt in Deutschland weiterhin keine größere Gefahr für den Menschen dar.

Sie ist grundsätzlich unverändert eine Tierseuche.

Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist mittlerweile offensichtlich belegt (Juni 2006 in Indonesien). Dafür erscheint aber ein sehr enger, direkter Kontakt nötig. 

Zu warnen ist insbesondere vor einer erneuten Vogelgrippe-Panik! 

Dr. Gerhard Hinrichsen

26.02.2006 um 11:51 Uhr

Aktualisierte Ratschläge zum Umgang mit dieser Krankheit

Hinsichtlich der Ausbreitung der Vogelgrippe und der Zahl der mittlerweile zusätzlich erkrankten und gestorbenen Menschen ist mein Internet-Tagebuch-Eintrag vom Herbst letzten Jahres nicht mehr auf dem neuesten Stand und bedarf einer Aktualisierung.

 

Die Tierseuche "Vogelgrippe" hat sich inzwischen ohne Zweifel weiter ausgebreitet und mehrere europäische Länder, darunter jetzt auch Deutschland, erreicht. Auch sind in den letzten Monaten weitere Menschen erkrankt und leider auch gestorben.

Bisher wurden weltweit 169 Erkrankungen beim Menschen in sieben Ländern (China, Indonesien, Irak, Kambodscha, Thailand, Türkei und Vietnam) berichtet; von den Patienten sind 91 verstorben (WHO, Stand 13. Februar 2006).

 

Die Gesamtsituation hat sich eindeutig verändert und ich will nicht verhehlen, dass ich die möglichen Risiken der Vogelgrippe mittlerweile ernster einschätze als noch im Herbst 2005.

 

Dennoch: Grundsätzlich haben meine früheren Äußerungen einschließlich der Kritik weiterhin Gültigkeit.

 

Denn: Die Vogelgrippe ist unverändert eine Tierseuche und wird nur bei engem Kontakt mit infiziertem Geflügel auf den Menschen übertragen. Die Gefahr der Übertragung von Mensch zu Mensch ist weiterhin als gering einzuschätzen.

Die Risiken für Menschen in Deutschland sind allerdings alleine dadurch größer geworden, dass die Tierseuche jetzt auch bei uns aufgetreten ist.

 

Die wichtigste Maßnahme bleibt daher, den direkten Kontakt zu kranken oder toten Wildvögeln zu meiden und den Eintrag des Virus in die Geflügelbestände zu verhindern, wobei auch an kleinere, z. B. nichtkommerzielle, Geflügelhalter gedacht werden muss.

Erkranktes Geflügel stellt für Halter und Geflügelarbeiter natürlich ein bedeutendes Infektionsrisiko dar. Oberstes Ziel ist deshalb selbstverständlich der Versuch, die Ausbreitung der Tierseuche zu verhindern bzw. einzudämmen.

 

Die eigentliche Bedrohung liegt allerdings in der möglichen Entstehung eines neuen Virus durch Kreuzung des menschlichen Grippevirus mit dem Erreger der Vogelgrippe.

Dieses Szenario ist aber weiterhin hypothetisch und spekulativ.

 

 

Zusammenfassung:

 

Die Vogelgrippe stellt zurzeit in Deutschland unverändert keine größere Gefahr für den Menschen dar und jede Panikmache ist weiterhin deplaziert, denn die Gefährdung für den Menschen hat sich nicht grundlegend geändert.

 

Dr. Gerhard Hinrichsen

 

20.10.2005 um 16:16 Uhr

Ratschläge zum Umgang mit dieser Krankheit

Einleitung 

Aus aktuellem Anlass möchte ich Stellung nehmen zum Thema „Vogelgrippe“. Vorweg schon einmal mein herzlicher Rat: Lassen Sie sich bloß nicht von der augenblicklichen Vogelgrippe-Hysterie anstecken. Bedenken Sie bitte, dass die Vogelgrippe, auch Vogelpest genannt, zunächst grundsätzlich eine Tierseuche ist und keine Erkrankung des Menschen. Aber jetzt zu weiteren Einzelheiten.

Was ist Vogelgrippe? 

Die Vogelgrippe, auch als Geflügelpest oder im medizinischen Sprachgebrauch als aviäre Influenza bezeichnet, ist eine durch Influenza-A-Viren und deren Subtypen hervorgerufene anzeigepflichtige Tierseuche, von der Hühner, Puten, Gänse, Enten und wildlebende Wasservögel betroffen sind. Eine Infektion mit den aggressiven Virusvarianten, z.B. dem Subtyp A/H5N1, führt meist in kurzer Zeit zum Tod der betroffenen Vogelarten.

Wo kommt die Vogelgrippe vor? 

Die Vogelgrippe kann und ist auch schon weltweit, also auch in Europa, ausgebrochen. Große Ausbrüche der Krankheit gab es seit 1997 wiederholt bei Nutztieren in Südost- und Ostasien.

Sind Übergänge der Vogelgrippe auf den Menschen möglich? 

Grundsätzlich Ja. Allerdings sind Erkrankungen mit Vogelgrippe beim Menschen sehr selten. Bisher haben sich nur Personen in asiatischen Ländern infiziert, die engen Kontakt mit betroffenem Geflügel oder deren Ausscheidungen hatten. Dokumentiert sind 117 infizierte Menschen, von denen 60 starben.

Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist bisher nicht eindeutig nachgewiesen; einige isolierte Fälle scheinen beobachtet worden zu sein. So wird berichtet, dass es 1997 in Hongkong zu einer Übertragung zwischen einer erkrankten Person und dem behandelten Arzt gekommen sei; bei Erkrankungen innerhalb zweier Familien in Thailand (September 2004) und in Vietnam (Februar 2004) gelten Mensch-zu-Mensch-Übertragungen als möglich. In keinem dieser Fälle kam es in der Folge aber zu Übertragungen auf weitere Personen.

 

Einige Forscher befürchten jedoch, das Vogelgrippevirus könne sich mit einem Erreger der  menschlichen Grippe kreuzen; dies sei möglich, wenn Schweine oder Menschen sich gleichzeitig mit beiden Erregern infizierten; auf diese Weise könne dann ein neuer Virussubtyp entstehen, der einerseits eine Erkrankung beim Menschen zu verursachen vermag und der andererseits relativ leicht von Mensch zu Mensch übertragen wird; dann könne es sogar zu einer Epidemie kommen.

Zunächst handelt es sich bei diesem Szenario aber lediglich um eine theoretische Überlegung, die zwar grundsätzlich Wirklichkeit werden könnte, zurzeit aber eine reine Spekulation darstellt.

Welche Folgerungen und Empfehlungen ergeben sich aufgrund der bisher bekannten Tatsachen? 

Nach heutigem Kenntnisstand ist festzustellen, dass von der Vogelgrippe für Bürger in Deutschland zurzeit keine Gefahr ausgeht.

Reisende sollten jedoch in betroffenen Ländern jeden Kontakt mit ungekochtem Geflügel oder mit Geflügelkot vermeiden; es sollten also auch keine Besuche von Geflügelbetrieben oder Geflügelmärkten erfolgen. Persönliche Hygiene, z. B. häufiges Händewaschen, vermindert  generell die Übertragungswahrscheinlichkeit von Influenzaviren.

Welche Behandlungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung, sollte es wider Erwarten in Deutschland doch zu Vogelgrippe-Erkrankungen beim Menschen kommen? 

Zurzeit ist z. B. das antivirale Medikament Tamiflu zur Vorbeugung und Behandlung der Vogelgrippe zu empfehlen.

Aus naturheilkundlicher Sicht sollte zusätzlich unbedingt die Hämatogene Oxidationstherapie oder UVB (Ultraviolettbestrahlung des Eigenblutes ohne Sauerstoffaufschäumung) zum Einsatz kommen. Die Hämatogene Oxidationstherapie und UVB ist ja grundsätzlich bei zahlreichen Viruserkrankungen sehr wirksam und sollte daher vom Wirkmechanismus her auch bei der Vogelgrippe Erfolg versprechend sein.

 

Nähere Einzelheiten zur Hämatogenen Oxidationstherapie und UVB entnehmen Sie bitte meinen Weblogs unter:

www.blogigo.de/haematogene_oxidationstherapie

www.blogigo.de/ultraviolettbestrahlung_des_blutes

 

Eine  Immuntherapie mit Thymuspräparaten sollte ebenfalls nicht fehlen.

Eine Impfmöglichkeit steht noch nicht zur Verfügung.

Eine Impfung gegen die menschliche Grippe schützt nicht gegen eine Vogelgrippe-Infektion.

Zusammenfassung 

Die Vogelgrippe stellt zurzeit in Deutschland keine Gefahr für den Menschen dar, da sich bisher nur Personen in Asien infiziert haben und eine Übertragung von Mensch zu Mensch bisher nicht sicher nachgewiesen ist. 

Zu bedenken ist weiterhin, dass Influenzavirusinfektionen beim Menschen grundsätzlich keinen schweren Verlauf nehmen müssen, sondern auch harmlos, also asymptomatisch, verlaufen können oder nur zu geringeren Krankheitszeichen führen und so von selber ausheilen. Des Weiteren stehen, zumindest potentiell, wirksame Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Umso unverantwortlicher ist deshalb nach aktuellem Stand der Erkenntnisse die augenblickliche Panikmache beim Thema „Vogelgrippe“. Lassen Sie sich davon bitte nicht infizieren. Dahinter steckt sicherlich auch Absicht und Methode: Nämlich Ablenkung von den eigentlichen medizinischen Problemen, die uns plagen. Natürlich bin ich wieder bei meinem Lieblingsthema. Doch vergessen Sie bitte folgendes nicht: Jeder Zweite in unseren Landen stirbt an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, also z. B. an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall, und jeder Dritte an Krebs und natürlich nicht an Vogelgrippe. Oder kennen Sie etwa Jemanden aus Ihrem Bekannten- oder Verwandtenkreis, der an Vogelgrippe erkrankt oder gar gestorben wäre? Natürlich nicht! Denn bei uns ist die Vogelgrippe bisher ja auch kein medizinisches Problem und existiert nur in den Propaganda-Köpfen. Andererseits kennen Sie aber sicherlich massenhaft Menschen, die an einem Herzinfarkt oder an einer Krebserkrankung gestorben sind oder? Lassen Sie sich von den selbsternannten Experten und Panikmachern nicht zum Narren halten, sondern lassen Sie Ihren eigenen Verstand und Ihre Vernunft walten!

Die Möglichkeit, an einer Vogelgrippe zu erkranken und dadurch gar in die Ewigen Jagdgründe abberufen zu werden, ist bei uns so wahrscheinlich wie ein Hauptgewinn im Lotto.

Folgende Tatsache sollten Sie sich noch einmal auf der Zunge zergehen lassen: Alle 6 Minuten stirbt in Europa z. B. eine Frau an Brustkrebs, jede 6. Minute!! Was bezwecken eigentlich die „Experten“ und Medien damit, Ihnen einreden zu wollen, die Vogelgrippe würde Sie dahinraffen? Ich überlasse die Antwort Ihrer Phantasie. Ihr Wohlergehen hat man damit aber ganz sicherlich nicht im Auge!

Richten Sie Ihr Augenmerk lieber auf die Vermeidung der Herz-Kreislauf- und Krebs-Erkrankungen!

 

Zwecks weiterer Informationen stehe ich Ihnen unverbindlich und kostenfrei telefonisch (0 42 09-22 81) immer montags in der Zeit von 18 bis 19 Uhr zur Verfügung oder auch per E-Mail, die ich zumindest einmal pro Woche zu beantworten pflege.
Zögern Sie also nicht, mit mir bei weiteren Fragen Kontakt aufzunehmen.

Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit grüßt Sie aus Schwanewede (Niedersachsen)  bei Bremen

Dr. Gerhard Hinrichsen
Arzt-Praxis  für Biologische Medizin, Naturheilkunde und Naturheilverfahren

Schillerstraße 23
28790 Schwanewede
Telefon: (0 42 09) 22 81
 

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