- Gedankenfutter -

18.04.2006 um 14:32 Uhr

Matrix - oder: die echte Welt?

Stimmung: müde und erledigt - lange nacht hinter mir und viel zu viel schul-zeug zu lernen!
Musik: Music from the OC - Mix 1 (sehr chillig und ruhig)

Guten morgen, liebe sorgen, seid ihr auch schon alle wach?
als meine mutter mich heute morgen so schrecklich geweckt hat, fiel mir gleich wieder ein, worüber ich gestern nacht noch so lange nachgeacht hab. ich hab mir "matrix" angeschaut, mit keanu reeves. und obwohl ich den schon (mindestens - ich meine, es war öfter) zweimal gesehen habe, ging mir hinterher in meinem bettchen immer wieder der gedanke durch den kopf, was denn wäre, wenn so etwas real ist? ich weiß nicht, ob es nur mir bei den matrix-filmen so ergeht, oder ob andere sich ähnlich die köpfe zerbrechen. ich finde jedenfalls die vorstellung, unsere "realität" sei nicht real, sehr interessant. es muss ja nicht so sein wie in der matrix.
mir allerdings schwirrte gestern abend beim grübeln etwas im kopf herum, dass ich irgendwann in meiner schullaufbahn mal gehört hatte: dass farben gar keine farben sind. wikipedia bestädigt das: "Farbe ist ein subjektiver Sinneseindruck, der entsteht, wenn Licht einer bestimmten Wellenlänge oder eines Wellenlängengemisches auf die Netzhaut des Auges fällt und dort spezielle Sinneszellen zu einer Nervenerregung veranlasst, die zum Gehirn geleitet wird und dort als Farbe ins Bewusstsein des Menschen tritt."
Nun, das ist doch so etwas wie der erste anhaltspunkt dafür, das unsere welt nur fiktion, nur ein bild ist, welches unser ach-so-schlaues superhirn erstellt um scheinbar "den überblick" zu behalten.das seltsamste an dem ganzen fiktion-realität-zeug ist, dass es mir überhaupt keine angst macht. irgendwie. obwohl ich dinge wie schicksal oder vorbestimmung nicht sehr gut leiden kann ("mir missfällt der gedanke mein leben nicht unter kontrolle zu haben" - Neo).

aprospos nicht unter kontrolle: ich habe gerade im moment (letzter tag der osterferien) mein eigentlich vorgenommenes lernziel wieder einmal so gar nicht eingehalten und somit jetzt (wie gesagt, letzter ferientag!) alles wieder nachzuholen habe! mist. in den nächsten ferien wird's anders. vielleicht.

17.04.2006 um 17:30 Uhr

uuh... der Beginn^^

Stimmung: genial
Musik: Die Ärzte - Monsterparty (unplugged)

Erster eintrag in meinem ganz persönlichen weblog - bin wahnsinnig stolz auf mich! ich bin wirklich super gespannt was dabei rauskommt.
ich hab schon mehrmals tagebuch geschrieben, oder sagen wir, ich hab es versucht. aber irgendwie ist tagebuch schreiben nicht das, was ich will! ich möchte, dass die menschen meine gedanken lesen - mich interessiert, wie mein zeug auf andere wirkt, und ob mir vielleicht sogar einige zustimmen.
es gibt noch einen 2. grund, warum ich mir einen weblog angelegt habe: im forum meiner klasse hab ich die leute immer mit irgendwelchen ausschweifenden posts leicht genervt - jedenfalls kam's mir so vor. und ich will sie ja nicht ewig quälen -hihi-

soviel zu mir - und nun:
der [wahre] beginn meines blogs: ich starte also ;)

Ich muss das mal kurz festhalten: Heute ist ein schlichtweg genialer Tag, und mir fehlt schlichtweg jede Begründung dazu. lol
Im Ernst: Ich weiß nicht, wie ich das ausdrücken soll, aber mich packt im Moment wieder einmal (es passiert nicht allzu oft!) ein Gefühl von merkwürdiger (positiv!), innerer Freiheit (was vielleicht an Dingen liegt wie: niemand zwingt mich aufzuräumen, zu essen oder überhaupt mein heiliges - noch ausgezogenes - Sofa zu verlassen).
Die Sonne scheint, ich bin allein zu Haus, habe ein wunderbares Buch, eine DVD für später, absolut keinerlei Verpflichtungen heute, keiner kommt ganz zufällig, so aus Langeweile vorbei (es ist Ostermontag) und ich bin in der Lage mir über rein garnichts den Kopf zu zerbrechen. Jedenfalls so halb. Wenn man davon absieht, das ich heute schon über mehrere Lebenssinne, Fernbeziehungen und Fremdgehen nachgedacht habe (Paul-Buch!) und zwischendrin meine absolut köstliche, wahrscheinlich äußerst kalorienreiche und trotzdem (oder gerade deswegen?) so endlos leckere Vollmilchschokolade gefuttert habe, ohne mir mein nagelneues Oberteil mit hässlichen braunen Flecken zu verzieren. Allein dafür sollte der Tag eine Medallie erhalten.
Interessante Idee: Medallien zu vergeben für gute Tage! Wie viele Medallien sich wohl pro Monat ansammeln würden. Sicher nicht viele. Obwohl - kommt darauf an, wie streng man die Werte-Skala einstellt. Welche Faktoren müsste denn ein "Medallien-Tag" erfüllen? Höhö, lasst mal eure Ideen hören. Das wär ja was. Mein Tag müsste auf jeden Fall stressfrei sein. Ganz wichtig. Und...hm. Schwierig. Streitfrei wäre natürlich auch super. Und Langeweilefrei. Aber das ist so allgemein. Ein Tag ist ja nicht schrecklich, nur weil man vielleicht 1 Stunde Langeweile hatte. Oder 2. Ab 3 wird's allerdings vielleicht etwas kritisch.
Vielleicht sollte man so etwas auch mit besonders schlechten Tagen machen! "Und die goldene Himbeere für das schlechteste Tages-Drehbuch geht aaaan... den 30. Februar 2056! Herzlichen Gückwusch!" Und im Rückblick könnte man dann sehen, was diesen Tag so schrecklich gemacht hat, und wie man das demnächst verhindern kann. Dann müsste man aber auch eine Werte-Skala für Himbeeren-Tage erstellen. Ideen? Hm. Wenn meine Familie mich so sehr in den Wahnsinn treibt, dass ich sogar lieber nach Honululu oder an den Arsch der Welt ziehen würde, wenn ich bloß meine Ruhe dort hätte. Oder wenn wir keine Coke mehr im Haus hätten, und ich aufgrund von akutem Kohlenhydrat- und Koffeinmangels kurz vor dem körperlichen (und seelischen) Ruin stehe - was für eine schreckliche Vorstellung! Naja. Mich würde jetzt nur interessieren, was für andere Menschen Gründe für einen Himbeeren-Tag (was für ein Wort!) sind. Teilt mir die mal mit.
Tja, ich bin wohl etwas vom Thema abgekommen, irgendwie. Medallien- und Himbeeren-Tage. Oh mein Gott. Aber so ein Schwachsinn passt definitiv zu meiner sehr guten Laune. Dieser Tag ist genial, hatte ich das schon erwähnt?