lass es, lass es, lass es los.
ich will nicht mehr, ich ärgere mich gerade so unheimlich über mich selber. warum habe ich mir gestern die blöße gegeben, warum immer bei ihm? warum biete ich an, was ich eigentlich nicht will?
ich bin so verdammt wütend, auf mich selber und ich fühle mich so ungenügend und ich WILL das nicht mehr. ich will nicht mehr über möglichen standesdünkel oder meine mangelnde attraktivität nachdenken. das reisst mich in alte, bekannte strudel voller selbstzweifel.
ich werde mich nicht mehr so fühlen. ich lass es mir nicht mehr einreden.
ich will nicht mehr hören, dass ich nicht reiche, das es nicht reicht.
immer dann, wenn ich das los werden will, ist er weg, nicht erreichbar.
ich halte das nicht aus.
also streich mich aus deiner hinhalt- und zögergleichung.
es gibt kaum jemanden mit dem ich mich lieber unterhalte,
aber ich werde niemals mehr mehr nähe wollen.
ich werde dir nicht hinterher weinen.
ich bin keine option.
ich bin eine einzige übertragungsleistung, wenn er da ist.
ich bin weder sein alkprob, noch sein verbesserungs-projekt.
verdammt, ich bin kein wandelndes problem!!!
ich bin kein heimlicher anruf. freunde ruft man nicht heimlich an!
mich kannst du nicht biegen, bis ich so klein bin, dass ich nichts mehr spüre.
mich kannst du nicht halten, weil du nicht zu mir hälst.
du könntest sagen, dass ich das wußte.
aber diese diffuse hoffnung in meinem herzen war nicht nur meine leistung.
es ist auch deine art nähe und distanz extrem zu halten.
vor meinem haus zu stehen und ohne mich wieder weg zu fahren.
mir erinnerungen in den kopf zu setzen, die nie wahr werden.
wenn du mich dein leben lang kennen willst, dann spiel nicht mit mir!
mein verstand hat mir schon viel früher gesagt, dass du auf keinen fall mein fall bist, dass du mich nie glücklich machen würdest. auch wenn ich ne weile wunder für möglich halten wollte. ich weiß, dass eine liebesbeziehung mit dir eh nicht gehalten hätte.
also halte mich da raus!
und das macht mich schon wieder wütend. das ich überhaupt darüber nachgedacht habe! das ich nicht auf meine intuition gehört habe. nur weil ich mich selber damit kränke, wenn ich der realität ins auge sehe.
es ist wirr.
es tut weh. ich kann es nicht leugnen.