Z.ART

26.01.2007 um 13:09 Uhr

IN DEINER GEFÜHLE OZEAN

 

Musik: Whitesnake - Here I go again

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Lass mich sein die Gischt
in deiner Gefühle Ozean

das Prickeln
in deines Meeresschlund

Spürst du

wie ich mich wiege – bäume
von Sehnsucht getrieben
schier überschäume?

Verschling mich ruhig

pack mich
fühl mich
wühl mich auf!

So mach nur endlich
ich wart schon drauf!

@zartgewebt



Bildquelle: Roberto Palladini, Italien

 

18.01.2007 um 01:18 Uhr

LUST

 

Musik: Carlos Santana – Samba pa ti

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In jeder Zelle
meines Körpers
durchströmt mich
Wollust
Sinnenflut

in meinen Lenden
Leisten
Fieber

Sucht
nach dir
nach
Liebesglück

 

 

© Hans-Christoph Neuert
Bildquelle : Brita Seifert

 

16.01.2007 um 17:43 Uhr

HINTER DEM MOND LINKS GERADEAUS

 

Musik: Vangelis – Intergalactic R. St.

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„zartgewebt, du lebst ja hinter dem Mond,
bist – realitätsfern…

zauberst dir deine *eigene Welt* zurecht!“

Ja, diesen missbilligenden Worten
muss ich mich oft genug stellen.

Gut, mag schon sein, vielleicht verstricke
ich mich wirklich allzu sehr in Träumereien,

sehe und höre viel „was nicht ist“.

Aber darüber hinaus, versuche ich immer,
den Blick für das Wesentliche
nicht zu verlieren.

Bildquelle: Rob Gonsalves, Toronto /magischer Realismus

 

 

09.01.2007 um 11:19 Uhr

SCHWEIGEN


Musik: Damien Rice – Cannonball

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Ich ertrinke im Schweigen -
wo ist das Ufer?
Das Pendel der Uhr
schlägt etwas tot -
…Unendlichkeit
Du, blauer Vogel
sitzt zwischen kaltem Wintergeäst
bald wie Eis, bald wie Schneegesang
Wie grausam
mich dein Schweigen trifft
Nichts, nichts ist wirklich so
wie es scheint
Ich habe im Leben viel gelernt.
Eisvogel, du

 

@birgit-marie-nessel.de/
Bildquelle unbekannt

 

04.01.2007 um 00:44 Uhr

SCHLUPFLOCH

 

Musik: Counting Crows – Colorblind

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Ich kann es mir eigentlich nicht erklären;
einerseits verspüre ich sehr oft einen Drang

„nach außen hin“
beflügelt mich die Weite, Tiefe, Höhe
und bin daher oft im Gebirge, am Meer anzutreffen,
bzw. hege ich eine große Affinität zur Kosmologie.  

Andererseits brauche ich aber wieder ganz stark
„Berührungspunkte – Schlupflöcher“
um mich, grob ausgedrückt, nicht zu verlieren.



 

Hatte schon als Kind die Eigenart, mich im Bett
bis hin zur Nasenspitze - einzumummen.

 

 

Mir ist auch heute noch nicht wohl zumute,
wenn ich – sei es noch so heiß – nicht irgend etwas
in greifbarer Nähe hätte, um mich damit abzudecken
– sei es auch nur ein kleines Tüchlein.

Hm ... irgendwie ein Widerspruch..


Fotoquelle: Tina Lüscher -  Richter u. Wehs Andrea