Z.ART

30.04.2008 um 09:50 Uhr

DAS TIER IN MIR

 

MUSIK: Last Tango in Paris

Klick mich

 


Bildquelle: Sue Anna Joe

 

Nimm mir
meine Eitelkeit

erweck


DRÜCK DA

 

das Tier in mir!


@zartgewebt

 

 

27.04.2008 um 10:46 Uhr

SPIEGELBILD

 

Musik: Goran Bregovic – Lullaby

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Bildquelle: Daniel Gerhartz

 

Das Bild ist mir auf eine seltsame Art und Weise

SEHR VERTRAUT

 

 

21.04.2008 um 00:11 Uhr

MEIN GESCHLECHT ZITTERT


Musik: Since I`ve been loving you

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Bildquelle: Jaroslaw Kubicki

 

Mein Geschlecht zittert
wie ein Vögelchen
unter dem Griff deines Blicks.

 

Deine Hände eine zärtliche Brise
auf meinem Leib.
Alle meine Wachen fliehn.

 

Du öffnest die letzte Tür.
Ich bin so erschrocken
vor Glück
daß aller Schlaf dünn wird
wie ein zerschlissenes Tuch.

 


@Hilde Domin (1909-2006)

 

 

14.04.2008 um 22:29 Uhr

LÖSCH MIR DIE AUGEN AUS


Musik: Brian Eno /Harold Budd

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Bildquelle: unbekannt

 

Lösch mir die Augen aus: ich kann dich sehn,
wirf mir die Ohren zu: ich kann dich hören,
und ohne Füße kann ich zu dir gehn,
und ohne Mund noch kann ich dich beschwören.
Brich mir die Arme ab, ich fasse dich
mit meinem Herzen wie mit einer Hand,
halt mir das Herz zu, und mein Hirn wird schlagen,
und wirfst du in mein Hirn den Brand,
so werd ich dich auf meinem Blute tragen.

@Rainer Maria Rilke


Ja, es gibt sie,
so Bilder, Gedichte, Worte,

die berühren mich ganz tief.
Sie vermitteln Wärme,
Hoffnung, Zuversicht,

Liebe.

Ich fühle mich beim
Sehen, Hören, Lesen
gut abgeholt bzw.
aufgehoben.

zartgewebt

 


10.04.2008 um 00:01 Uhr

DECK MICH ZU

 

Musik: Anybody here – Naomi

play

 

 


Anybody here?

 


 

 

Yes
Yes Yes Yes
Yes

Yes


 

 

Bin da.
Ja.
Bin doch da!


Deck mich zu!
So deck mich zu!

Bedecke mich!

 

 

“zartgewebt”
Bildquelle: unbekannt

 

 

03.04.2008 um 09:55 Uhr

DU LEUCHTEST BLUT IN MEINE STILLE NACHT

 

Musik: Ain`t no sunshine when she`s gone

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Bildquelle: Sue Anna Joe

 

Nun weiß ich, daß Du in mein Leben greifst
und nicht in Unrast nur vorüberstreifst.
Wie eine Sonne stehst Du über mir,
und angstvoll bebend blick ich auf zu Dir.
Du stolzes Himmelsfeuer, glutentfacht,


Du leuchtest Blut in meine stille Nacht.


In Flammen blüht, wenn je Dein Hauch herrührt.
Auflodernd hat es meine Brust gespürt,
bist eine Sonne, die nicht wiederkehrt.
Achtlos, was sie auf ihrer Bahn verzehrt,
ob hell in Gluten dörrt die arme Flur,
sie rollt vorbei auf gelber Feuerspur.
O Sonne, sieh im Staube mich vor Dir!


Mir bangt vor Deiner Glut, - mir bangt vor mir!


Ich fühl es, daß Du mir Vernichtung bringst,
wenn Du die Flammenarme um mich schlingst.

 

Und doch! Hier steh ich, und ich fleh Dich an:
Vernicht mich, so Du willst – was liegt daran!

 

@Marie Stona (1861-1944)

 

Bildquelle: unbekannt