Z.ART

31.03.2010 um 16:25 Uhr

KEINE LIEBKOSUNG

Musik: Muse

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Gestern, ein Sonnenstrahl  

Nackt und empfänglich wie ich war,

gewährte ich ihm Einlass

Es war keine Liebkosung

er nahm mich heiß.

@zartgewebt

 

Bildquelle: unbekannt

 

 

30.03.2010 um 00:03 Uhr

VERSCHWENDE DICH GANZ

Musik: Jeff Buckley – Mojo Pin

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Denk dir mich

Denk meinen Atem

meine Hände

meine Brüste

denk Berührung

Zärtlichkeit

denk

wie ich dich hülle

dich fülle

schenkelumschlinge

dich sinnlich verführe

mit meinem Begehr

 

Denk nicht mehr nach

lasse dich fallen

gib her dich

sei mein

träume den Traum

dich ganz zu verschwenden

es fällt alles dir zu

bin dein

@zartgewebt

 

 

Bildquelle: Joanne Leonard

(farbverändert)

 

 

 

28.03.2010 um 15:02 Uhr

... INS BILD GEFALLEN

Musik: Natalie Merchant 

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So tiefgründig

wunderschön

Ich bin ins Bild gefallen

und davongeflogen

@zartgewebt

 

Bildquelle: unbekannt

 

 

27.03.2010 um 00:03 Uhr

DUFT

Musik: Jan Michel Jarre - Diva

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Fang meinen Duft auf

berausche dich an mir

@zartgewebt

 

 

Bildquelle: unbekannt

 

 

24.03.2010 um 16:36 Uhr

ICH SCHÄMTE MICH VOR GOTT!

Musik: Patti Smith - Gloria

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Die Bilder sind sehr provokativ,

ich weiß, aber provozieren

möchte ich nicht, das liegt mir fern;

es sind einfach Bilder,

die in mir etwas bewegen,

etwas auslösen, wachrufen.

 

Ja, ich schämte mich vor Gott,

wenn ich mich als Kind

oder junge Heranwachsende

selbst genussvoll streichelte,

 meine Lust lebte.

Keine Ahnung, woher diese

Scham kam, denn meine Mutter

beanstandete nie mein Verhalten,

wenn sie mich dann und wann

beim Masturbieren überraschte,

sie senkte nur stets den Blick und

verließ wortlos den Raum.

Nie kam es zur Sprache,

für sie war es in Ordnung.

Für mich … na ja,

äußerst unangenehm.

 

Vor Gott aber,

habe ich mich richtig geschämt.

Das Kreuz mit dem genagelten Jesus,

das in der Wohnküche hing,

hielt mich davon ab, mich mir selbst

auf dem dort  befindlichen roten Sofa

lustvoll hinzugeben obgleich ich

stark erregt war, da ich

kurz zuvor heimlich in einem

Arztbuch meiner Eltern

geschmökert hatte

(ich war alleine zuhause)

indem es etliche Bilder

weiblicher und männlicher

Geschlechtsteile zu sehen gab.

 

Nur, Gott hielt mich nicht ab,

meine Lust war einfach zu groß,

und um mich Jesus Blicken zu

entziehen, trieb ich es einfach

unter dem Küchentisch.

 

 

 

 

Du meine Güte aber auch,

aber so war es!

@zartgewebt

 

Bildquelle: Milo Manara

 

 

22.03.2010 um 14:00 Uhr

KLINGENDE FARBEN

Musik: John Cage

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In mir ist alle Farbe

Das Du

bringt sie zum Klingen

@zartgewebt

 

Bildquelle: Rossana Cagnolati

 

 

19.03.2010 um 13:44 Uhr

ZUR BRUST NEHMEN

Musik: Yoshida Brothers

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Frech, zeigt er sich mir oft der Frühling,,

nicht immer nur, von der zarten Seite.

 

 

 

Den fleißigen Lesern meines Weblogs

ist sicher nicht entgangen, dass ich,

neben vielem anderen Getier,

auch eine große Vorliebe für Echsen habe

 

drück da

 

und wenn ich mir an warmen Tagen

ein genüssliches Sonnenbad gönne,

vergreife ich mich manchmal

an so einem entzückenden Tierchen,

 

 

 

 

setze es auf meinen nackten Bauch,

und lasse den Dingen,

 die da so kommen, ihren freien Lauf.

Jetzt halten sie ja noch Winterruhe,

aber bald schon,

nehme ich sie mir zur Brust.

@zartgewebt

 

Bildquelle: 1 u. 2 unbekannt/3 @zartgewebt

 

 

17.03.2010 um 13:45 Uhr

ENTGEGENKOMMEN

Video: Pina Bausch – Café Müller

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Oft, komme ich dir entgegen,

aber nicht ständig,

manchmal verharre ich,

gehe keinen Schritt

in deine Richtung.

 

Da … bin ich immer!

 

Auch übe ich mich lieber

im Verzicht,

als faule Kompromisse einzugehen,

mich im Grau zu verlieren.

Es war nicht immer so,

aber je älter ich werde,

desto mehr ist mir bewusst,

dass, einen Kompromiss schmieden,

immer mit einem Hauch

Authentizitätsverlust einhergeht.

@zartgewebt

 

Bildquelle: unbekannt

 

 

15.03.2010 um 00:01 Uhr

ZART HINGEHAUCHT

Musik: Trentemoller – Miss you

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Berührung

zart

fast, wie nur gedacht

hingehaucht

Glut entfacht

@zartgewebt

 

Bildquelle: unbekannt

 

 

11.03.2010 um 14:00 Uhr

IM MEE(H)R

Musik: Cousteau – Ruionous Blues

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Im Mee(h)r der Träume

falle ich durch meine Leinwand

ohne Netz und doppelten Boden

der Pinsel gleitet mir aus der Hand

@zartgewebt

 

 

Bildquelle: unbekannt

 

 

10.03.2010 um 10:00 Uhr

SEIN HUNGER BERAUSCHTE MICH

Musik: Enigma - Sadness

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Oh, er war so hungrig

nach mir

ich

nach ihm

und doch hielt er

Distanz.

Stark lädiert und

bewegungseingeschränkt

da frisch operiert

suchte er ständig

meine Nähe

und entzog sich

mir dennoch

wahrte Abstand.

Ich respektierte es

verstand 

dann aber, nach tagelanger

Abstinenz

legte er Hand an mich

fasste meine Brüste

zaghaft, zärtlich

aber bestimmt.

Ich stand am Herd

war gerade am Kochen

als ich ihn hinter mir spürte

mich sein Hunger

der Griff nach meiner Weiblichkeit

in einen wahren

Rauschzustand versetzte.

Mich ihm zuwendend

versuchte ich 

ihn zu küssen

- ich war so offen -

empfänglich für ihn

wollte ihn"aufnehmen".

Mit meiner Zungenspitze

öffnete ich seineLippen 

auch raunte ich ihm

betörende Worte ins Ohr

doch er bat, flehte eindringlich

um Unterlassung

versuchte

seine Erregung zu unterdrücken.

Nur, ich ließ nicht ab

setzte noch nach

indem ich vor seinen Augen

genüsslich meinen Finger leckte

und ihm so zu verstehen gab

was mein Ansinnen war.

 

Er ging

hielt es nicht aus

verließ den Raum

zu groß

war sein Wundschmerz

und nicht nur der.

 

Ich lehnte am Fensterbrett

breitbeinig und

stark erregt stand ich da

etwas aufgelöst

da ich nicht wusste

wohin nun mit meiner Lust.


Abermals trat er hinter mich

Seine Hand

wusste um meine Erregung

fand geschickt

den Weg in mein Höschen;

sie fiel, tauchte

in meineWeichheit

meine Nässe.

Er fing meine Lust auf

und ich

@zartgewebt

 

 

Bildquelle: Oded Netivi (farbverändert)

 

 

08.03.2010 um 13:49 Uhr

ICH KONNTE SIE NICHT RETTEN

Musik: Harry Manx – Nine summers lost

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Es war mir klar, eine Rettung meinerseits

ist nicht möglich, dennoch konnte ich nicht umhin,

aus dem Nest gefallene Jungvögel

an mich zu nehmen, sie in einen mit Moos

und Blumen ausstaffierten Schuhkarton

zu betten und ihnen symbolisch Nahrung beizulegen.

Sicher, einen Funken Hoffnung hatte

mein Kinderherz immer

 

und doch

 

alle starben sie unter meiner Hand;

ihnen  jedoch für kurze Dauer

Schutz und Geborgenheit vermittelt zu haben

- so mein Gefühl damals -

(mein Handeln war natürlich unkorrekt!)

übertönte meine Traurigkeit.

Bestattet habe ich sie im Garten.

Geflochtene Gänseblümchenkränze

sowie ein aus

kleinen Ästen gefertigtes Kreuz

zierten die Grabstelle.

 @zartgewebt

 

Bildquelle: Colleen Plumb

 

 

03.03.2010 um 13:34 Uhr

EIN DUNKLER TAG MIT LICHTBLICK

Musik: Gil Scott-Heron – Me and the devil

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Gestern, ein dunkler Tag,

gespeist von einer Lichtquelle,

die manchmal

einen großen Schatten wirft.

 

Heute scheint die Sonne.

Ich habe sie angemacht.

@zartgewebt


Bildquelle: unbekannt