Z.ART

26.09.2010 um 10:05 Uhr

BÄUCHLINGS

Musik: Dirty night clowns

play 

 

  

 

Als kleines Mädchen

hatte ich doch einiges

an Blechspielzeug

mein Vater beschenkte

mich häufig damit

er zauberte es 

aus seiner Jackentasche

wenn er von der Arbeit kam

Frösche, Vögel, Enten

und vielerlei anderes Getier

ließ ich auf dem Küchentisch

entlanghüpfen, tanzen

immer mit Bedacht darauf

ob sie es denn schaffen würden

rechtzeitig an der

Tischkante anzuhalten

und wenn nicht, um sie sogleich

mit meinen Händen aufzufangen

Bei manchen verlor ich 

den Aufziehschlüssel

so waren sie nicht mehr

sonderlich interessant für mich

hatten ihr Dasein aber

dennoch nicht ganz verwirkt

wurden dann eben einfach  

für andere Spielzwecke eingesetzt

Meist hielten sie aber

nur noch als Deko her

weil Spielzeug in dem Sinne

wie ich es gerne mochte

war es ja nicht

da hielt ich mich viel lieber

 an die Linde Figuren

 oder an die Indianer und

Cowboys meines Bruders

die ich nur allzu gerne

bäuchlings auf dem

Küchenboden liegend

mit meinen Murmeln

abschoss

@zartgewebt

 

 

 

 

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierentaschenlampe schreibt am 26.09.2010 um 10:30 Uhr:"...immer mit Bedacht darauf ob sie es denn schaffen würden rechtzeitig an der Tischkante anzuhalten ..."

    *schmunzel*.... danke für diese erinnerung!
    mein lieblingsteil war ein äffchen mit Trommel, das beim hüpfen dann lostrommelte. das sah putzig aus. na ja, und eines tages war die tischkante zu kurz... ;o(

    murmeln waren schon immer klasse - und werden es sicher auch immer bleiben. der kreativität sind dabei ja keine grenzen gesetzt. *lautlach*

    schönen sonntag dir, zarte
  2. zitierentaschenlampe schreibt am 26.09.2010 um 10:32 Uhr:was schreib ich denn da bloß! genau betrachtet war nicht die tischkante zu kurz, sondern die tischplatte. ;o))
  3. zitierenzartgewebt schreibt am 26.09.2010 um 23:06 Uhr:Aber gerade das machte ja den Reiz aus,
    dass die Tischplatte meist zu kurz war,
    sonst hätte man die Blechtiere doch gleich
    auf dem Boden hüpfen lassen können ;-)

    Dein *lautlach* beim Murmelspiel
    gibt mir zu denken taschenlampe,
    da komme ich ins Grübeln;
    was hast den angestellt mit ihnen … ;-)
  4. zitierentaschenlampe schreibt am 26.09.2010 um 23:57 Uhr:Als es runterhüpfte gings kaputt. Ich fand ein solches nie mehr wieder und wie gesagt, es war mein Lieblingsteil... ;o(

    Angestellt? Ich? Nichts. Gemurmelt halt... ;o)
  5. zitierenzartgewebt schreibt am 27.09.2010 um 00:26 Uhr:Ach, gemurmelt hast!
    Na, hoffentlich nicht in deinen Bart ;-)
    Meine Mutter sagte immer:
    „Kind, wenn du etwas zu sagen hast,
    dann sag` es laut und deutlich oder sei still!"

    Na ja, das tat ich dann auch immer,
    laut sprechen oder eben still sein,
    denn … Bart trug ich nie!
    Außer mal als Zwerg im Kinderfasching.
    Der stank vielleicht, der Bart.
    Mutti nähte mir das Kostüm,
    und der Bart war aus … keine Ahnung,
    er stank irgendwie nach Ziegenbock *iiih*
    Meterlang war der, da konnte ich dann
    gut in den Bart murmeln ;-)
  6. zitierenClack schreibt am 29.09.2010 um 07:48 Uhr:Heidanei, hier tun sich ja "Abründe" auf *lacht* ...
    soso, schon als Kind die wilden Männer auf dem Fussboden abgeschossen .......
  7. zitierenzartgewebt schreibt am 29.09.2010 um 12:44 Uhr:Haha, ja genau Clack, damals war es so,
    heute ist es, na ja …
    an der Technik habe ich ein bisschen gefeilt,
    heute schaffe ich das nicht nur bäuchlings,
    heute habe ich das auch rücklings drauf,
    oder ich schieße gaaaanz locker aus der Hüfte
    wenn ich nicht gerade paralysiert wurde,

    von so einem Wilden ;-)
  8. zitierenClack schreibt am 29.09.2010 um 20:32 Uhr:Das "Schiessen aus der Hüfte" versuch ich mir tunlichst abzugewöhnen, denn wenn es dazu kommt sind diese meist tödlich, treffen reflexartig ins Schwarze und verletzen mehr als ich eigentlich wollte.....

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