FEUCHT IM NASS
Musik: Tosca - Annanas
Es ist
später Nachmitttag
unsere Körper
von der Sonne
stark erhitzt
suchen Abkühlung
und trotz
dass das Wasser
gut temperiert ist
fröstelt mich leicht
als ich zu dir
nackt
so wie du es bist
ins Wasser steige
Es erregt dich
wenn ich
meine harten Knospen
an dich presse
dich schenkelumschlinge
meinen Schoß
an deinem reibe
Ich löse mich von dir
gebe das Tempo vor
schwimme fünf
zehn
einige Längen
drehe mich
auf den Rücken
Du erwischt mich
am Fuß
ziehst mich
an beiden Beinen
zu dir
Wieder ein
Schlingen
ein Klammern
ein Kuss jetzt
intensiv und
feucht
Feucht auch
der Mund
mein Mund im Nass
und mich fest im
Klammergriff haltend
drängst du mich
in eine Ecke
in jene Ecke des Pools
die nur schwer
von den Nachbarn
einsehbar ist
Mit beiden Armen
stütze ich mich rücklings
am Beckenrand ab
fange so
deine Stöße auf
….
@zartgewebt
Bildquelle: unbekannt

Denn er beschreibt was mir fehlt... ich vermisse... ich wohl nie mehr für einen anderen an Offenbarung haben werde. Denn es ist diese ganz besondere Art der Vertrautheit... ich so nie kannte, von ihr kosten durfte um doch im späteren zu zweifeln... hat sie es je wirklich verstanden? Ist es für sie nicht nur ein Augenblick gewesen? Schön im Moment um doch bald wieder zu vergessen. War es richtig sich ihr zu zeigen? War es um meiner Willen, oder weil ich wusste das all dies bei ihr aufgehoben sei?! Doch was ist nun? Ich bin der der sich ein wenig öffnete... ich bin der der es gewagt hat... und jetzt mit dem Gefühl das es falsch war leben muss... denn sie ist ein Schmetterling... stets mit der inneren eigenen Angst sie könnte in ihrer Freiheit bereaubt werden.
Die Wege trennten sich... waren wohl nie ein Teil des anderen. So gab es den Abschied... aus ihrem Leben. Und dennoch fehlt sie mir. Diese ganz besondere Art der Vertrautheit. Ein Gefühl was ich so nie in mir fühlte. Sich irgendwie auch in keiner anderen finden lässt. So sehr ich auch suche. Es gibt dafür keinen Ersatz und sie weiss es nicht mal. Wozu auch... sie lebt in ihrer Welt... und ich bin nur der Wolf. Der sich wieder auf sein Naturell besinnen sollte. Lass das Böse in dir heraus... denn dann bist du unverwundbar. Kümmert dich das Leid der Welt nicht mehr... geh deinen Weg... grimmig, vorsichtig und zu jeder Zeit bereit zum Sprung. Das ist seit dem der einzige Gedanke...
Das wir uns entfernen würden, das war uns beiden klar... doch legte sie im Sinne des Selbstschutzes Distanz zwischen uns. Es ist ihre Entscheidung. Und die meine, ihre Welt zu verlassen. Und doch... fehlt mir diese ganz besondere Art der Vertrautheit... und gerade als lerne der Welt anders begegnen zu wollen. In dem ich versuche zu geben... und nicht Leben zu nehmen... gerade dann passiert mir sowas.
Ich hab noch nie in meinem Leben so viel für einen anderen empfunden. Fühlte mich so geborgen in ihrer Nähe. Frei von all dem Bösen was stets in mir sein wird. Um so schwerer ist die Gegenwart. In der ich es akzeptieren muss... das ich wohl nie ein Teil ihrer Welt war. Und mich zu viel geöffnet habe.
So geht der Wolf mit dem inneren Bösen durch die Welt. Nimmt zum zweitenmal, auf seine Weise, Abschied von ihm wichtigen Dingen.
Manchmal hasse ich es... anderen Worte des Vertrauens zu geben, sie aufzubauen, sie zu ermutigen. Ihnen hilfreich zu sein. Kommt die Frage auf, gehört dies zu meiner Schuld die ich noch immer abzutragen habe? Doch hab ich nicht schon genug bezahlt? Für all meine grauenvollen Taten? Wann ist es genug?
Ich will nicht mehr... ich will nicht mehr der sein der die richtigen Worte des Trostes findet. Lass das Tier heraus... denn es weiss sich selbst zu schützen.
Du siehst... so unscheinbar manch Eintrag dir selbst erscheinen mag... es kann in anderen so manches auslösen. Diese Worte hier, vergleichbare in ihrer Aussage wird es hier nicht mehr geben. Es war ein Moment der Schwäche... eine die der Geist des Weines inspirierte... und mich nötigte dies hier zu schreiben.
Mit der Erkenntnis... besonderes wird immer besonders sein. Vertrautheit in seiner ganz besonderen Tiefe, ist wertvoller und auch schmerzvoller als alles andere.
ich sage dir,
kein Tier ist böse …
NICHTS IST BÖSE!
Was die
Vertrautheit anbelangt
so denke ich
steht an erster Stelle
das SELBST – VERTRAUEN
besser noch
das UR - VERTRAUEN
Aus deinen Zeilen entnehme ich
… du traust dir selber nicht über den Weg …
bist im argen SELBSTZWEIFEL
ich höre auch
sehr viel ZWANG heraus
~~~
Du musst nicht geben.
Du darfst nehmen ohne zu geben.
SEI EINFACH!
~~~
Ich danke dir sehr für deine vertraulichen Worte hier,
du hast mich damit sehr berührt …
mich reichlich beschenkt damit ;-)