Z.ART

10.12.2011 um 10:34 Uhr

FLAMMENDE LEIBER

Musik: Portishead – All mine

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 Du füllst den Kamin mit Holz

feuerst an, ich

verschwinde derweil ins Bad

 genieße die ausgiebige Dusche

sie ist eine wahre Wohltat, weicht

 meinen ausgefrorenen Körper

es war ja sehr kalt draußen

und ich bin nun mal eben

eine kleine Frostbeule

Dann, etwas später

 mache ich es mir

vor dem Feuer gemütlich

Nackt setze ich mich

auf die weiche Decke

die du vorsorglich

 auf dem Parkettboden

ausgebreitet hast und schaue

die zuckenden Flammen

Ich schaue auch mich und

schaue dich

sehe, wie du dich

hinter mich kniest

mich mit deinen Blicken

lüstern umfängst

das schützende Glas

spiegelt uns

spiegelt unsere

flackernden Leiber

Wir tun es

den Flammen gleich

züngeln

reiben uns, fallen

schlingern ineinander

brennen lichterloh

@zartgewebt

 

 Bildquelle: unbekannt

 

 

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenMuffin schreibt am 10.12.2011 um 11:52 Uhr:wundervoll romantisch :)
  2. zitierenzartgewebt schreibt am 10.12.2011 um 13:46 Uhr:Romantisch? Ja … auch – Muffin ;-)
    Feuer hat eine ungemein erotisierende Wirkung auf mich;
    ich liebe es, nackt vor dem offenen Kamin zu liegen bzw.
    auch vor der Glasscheibe zu sitzen
    (ist ja noch eine trennende Glaswand dazwischen … aber
    das tut dem wonnigen Gefühl keinen Abbruch).
    Du spürst förmlich, wie die Flammen
    in dich kriechen, wie sie
    an dir hochzüngeln … ;-)
    und durch die Spiegelung im Glas,
    kann man sich selber mitten im Feuer
    sitzen sehen – das verstärkt das Ganze ;-o


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