HEIMAT IN MIR < > ALL-ÜBER-ALL
Musik: Helios - Distance
Manchmal bin ich so
in mir ruhend
ich weiß auch nicht
wie ein
langgezogener Ton
wohlklingend
weder farblos
noch bunt
manchmal bin ich
in mir ganz stimmig
im Innen
wie im Außen
einfach rund
@zartgewebt
Bildquelle: Peter Handel

ein wenig traurig, Nachtwolf,
aber es überrascht mich nicht;
weißt du, es fehlt mir,
wenn ich dich oft so lese ...
dieser gewisse Grundton
(ich sprach schon mal davon),
nämlich der Klang des URvertrauens,
ich höre ihn bei dir …
so gut wie nie heraus;
er scheint mir – verkümmert.
Das Gefühl der Geborgenheit,
wie du es beschreibst,
nehme ich auch wahr,
es ist aber, wenn ich in mir ruhe,
wenn ich in mir „schlüssig“ bin,
eine Geborgenheit,
die aus mir selber kommt.
Licht und Schatten halten sich dabei
die Waage – sie bekümmern mich nicht.
Wenn ich vom langgezogenen Ton spreche,
meine ich das URvertrauen, das heißt:
ich fühle mich geborgen,
gut aufgehoben in der Welt,
im Universum,
Ich fühle mich geborgen … IN MIR.
Diesen Grundton des Urvertrauens
hatte ich schon immer
(also, soweit ich zurückdenken kann),
und IST mir auch
noch nie abhanden gekommen,
nur ... hören, kann ich ihn nicht immer,
manchmal wird er übertönt,
darum das
*manchmal*
(in meinem Eintrag)
;-)