Z.ART

03.04.2011 um 14:41 Uhr

ICH VERSCHENKE MICH

Musik: René Aubry – Le Vent

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Hach weißt du, manchmal

da fühle ich

eine unsagbare Helligkeit in mir

so ganz luftig bin ich da

irgendwie schwerelos

ich könnte Räder schlagen

jetzt gleich

denke ich mir

oder auf den Händen stehen

gehen

flieg da innerlich

richtig weg

Die Farben, der Duft

all dies Glänzen und

Flirren um mich herum

 das wiederum

von einer

ungewöhnlichen Klarheit

  geprägt scheint, ist

wie Musik in meinen Ohren

es klingt

und singt in mir

es hebt mich

aus mir heraus

und läßt mich dann

willenlos treiben

 

Ich verschenke mich

Ich schenke mich dem Augenblick

@zartgewebt

 

Bildquelle: unbekannt

 

 

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenwbidi schreibt am 09.04.2011 um 10:15 Uhr:Ein sehr schöner gefühlvoller Eintrag! Zartgewebtes eben.


    Aber...mein erster Gedanke bei diesem Bild war: sie ist so blass. :o)
    Ein Solarium hat an diesem zarten Wesen sicher noch nichts verdient und Sonne hat sie bisher gemieden.
    Sie erinnert mich an den Geschichtsunterricht, da erzähte man uns, früher, z.B. zu Barockzeiten, trugen die Damen, nur edle Damen, ihre Blässe zur Schau. Sonnengebräunte Haut war in Adelskreisen verpönt.

    Und knochig ist sie auch.
  2. zitierenzartgewebt schreibt am 09.04.2011 um 14:49 Uhr:Du bringst mich zum Lächeln wbidi, ja wirklich … sehr ;-)

    Das Weiß spiegelt mein Gefühl, meine Empfindung
    an eben so einem Tag wider, den ich oben beschrieb,
    daher passt das Bild ganz gut, finde ich.
    So ein Tag ist geprägt von Reinheit, von Unschuld und Leichtigkeit;
    ich fühle mich da unbefleckt – elfengleich, leicht wie eine Feder,
    heil und hell, ja … fast durchscheinend, weißt du.
    ~~~
    Knochig, meinst du … ist sie?
    Na jaaaaaaaaa, um die 200 Knochen werden es schon sein,
    so wie bei dir hoffentlich auch ;-)))

    Ich finde sie zart.
  3. zitierenwbidi schreibt am 09.04.2011 um 17:56 Uhr:Ich wollte die federleichte Unschuld nicht in Frage stellen! Nee... zart ist sie, unbestritten! Und das Bild passt auch wunderbar zum Text!
    Hab ich mich etwa anders angehört? :o)

    Und meine Knochen, na jaaaaaa, sie sind vollzählig, nur ist eben ein bissel mehr Weiches drum rum... *lach*
  4. zitierenzartgewebt schreibt am 10.04.2011 um 23:18 Uhr:Das Wort, der Ausdruck blaß hat mich irritiert wbidi.
    Bläße steht für mich für Krankheit und passt daher
    nicht wirklich in das Bild, das ich vermitteln wollte,
    denn ich fühle mich in den besagten Momenten heil.
    ~~~
    Das Weiche drum herum ist nicht maßgebend,
    es hat wenig Einfluss auf die Weichheit der Frau ;-)
  5. zitierenwbidi schreibt am 11.04.2011 um 00:10 Uhr:oooch zartgewebt, das sagte ich ja auch nicht.
    wir verlieren gerade die leichtigkeit unserer kommunikation. :o)

    lächel, es passiert oft, dass man etwas schreibt oder auch malt mit einer bestimmten vorstellung, was es aussagen soll. dann ist doch sogar interessant, was es bei einem anderen menschen anstößt, finde ich.

    blaß ist für mich insgesamt helle Haut, auch wenn es für gewöhnlich in verbindung mit kranksein genannt wird. jedoch schmälert es in keiner weise den eindruck des bildes von reinheit, zartheit, unberührtheit, sanftheit etc.
    Aber selbst wenn es das tun würde, wäre es okay, denn wichtig ist lediglich für dich, was DU dabei empfindest, und für mich, was ich dabei empfinde.

    Ob Weiches drumherum ist oder nicht, ist nie wirklich maßgebend, aber es ist trotzdem immer Teil des Ganzen - und zeigt sich aber meist nur dann, wenn das Ganze stimmig ist. im übertragenen sinn. :o)
  6. zitierenzartgewebt schreibt am 11.04.2011 um 00:17 Uhr:oooooooooooooch wbidi oder ... oder ... ;-)))
    die Leichtigkeit ist schon noch drin, da und dort

    UND ... bin weder nobel noch blaß ;->
  7. zitierenwbidi schreibt am 11.04.2011 um 16:52 Uhr:dann is ja alles bestens. :o)

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