Z.ART

28.06.2010 um 22:42 Uhr

KEIN FENSTER ZUM HOF - BLUE IN BLUE

Musik: John Abercrombie - Timeless

play

 

 

Kein Fenster zum Hof

 

Blue in Blue

 

Eigenartig ist das

da fahre ich ans Meer

und es zieht mich dort

auf einen Berg

Am Berg

lässt es sich

am tiefsten tauchen

Ja, so ist es

ich stehe

sitze dort oben

auf einem Stein

und tauche ins Blau

tauche

in die Unendlichkeit

Dort oben

bin ich mit mir

ganz allein

auch wenn noch andere

anwesend sind

es ist

wie ein Vakuum

das mich umgibt

das mich einhüllt

umschließt

 

 

Ich sitze dort oben

und schaue

 

ich schaue

und schaue

und schaue

 

Es ist Magie

 

das Meer

die Insel

die Wolken

der Himmel

 

alles Magie

 

Ich spüre

wie es still wird

in mir

höre

 die Stille in mir pochen

und mache auf

ganz weit

mache ich auf

ich öffne mich

 

Die Stille fließt

sie strömt mir

aus dem Brustkorb

 

Ich bin die Stille

 

 

 

~ kann nicht bleiben ~

@zartgewebt

 

Bildquelle: alle @zartgewebt

 

 

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenSeren_a schreibt am 28.06.2010 um 22:47 Uhr:Diese Bilder sind atemberaubend... !! So schön! Und die Worte, das hab ich schon gesagt... :)
  2. zitierenZwischenweltler schreibt am 28.06.2010 um 23:06 Uhr:Ich blicke durch Deine Augen ins Blau
    und verliere mich,
    um in universeller Schönheit neu zu entstehen.

    Danke fürs Teilhabenlassen, liebe Zartgewebt!
    Nicht nur der erlebte Moment, alleine diese Bilder sind reine Magie.
  3. zitierenHApart1 schreibt am 29.06.2010 um 19:13 Uhr:traumhafte weiße Inseln, so klar der Blick.
    es passiert nicht unbewußt, das Erheben!
    es taucht aus dir auf, als intuitiver Moment.
  4. zitierenzartgewebt schreibt am 30.06.2010 um 09:37 Uhr:Paradox ist das, denke ich mir oft,
    heißt es doch immer, man solle nach „innen“ gehen
    um sich zu „finden“, nur ... bei mir ist es so,
    dass ich, wenn ich aus mir „heraustrete“,
    „den schweren Mantel“ (mich) öffne,
    und das Futter nach außen kehre,

    ganz bei mir bin … oder so ;-)
  5. zitierenSeren_a schreibt am 30.06.2010 um 10:00 Uhr:Ich glaube, das aus sich heraustreten bedeutet das Innen. Jemand hat mal gesagt, dass der Körper in der Seele ist, nicht umgekehrt... so gesehen ist es dann genau richtig, raus zu gehen...
  6. zitierenHApart1 schreibt am 30.06.2010 um 10:51 Uhr:ich mein es ist mehr ein Wenden, im Sinne das Innere nach Außen zu kehren und die Rückkehr wäre nicht ein Verzicht auf Schönheit, sondern im Wissen seiner Bestätigung eine Stärkung des Ich.
    dies passiert aber nicht nur im Urlaub.
  7. zitierenSeren_a schreibt am 30.06.2010 um 11:12 Uhr:Das wäre auch sehr traurig, wenn man dazu in Urlaub gehen müsste... im Urlaub ist man aber vielleicht ehr bereit, es zu erlauben...
  8. zitierenzartgewebt schreibt am 30.06.2010 um 11:56 Uhr:Ich weiß nicht WAS es ist,
    es fühlt sich nur unglaublich,
    unwahrscheinlich schön an,
    es fühlt sich „richtig“ an
    und es passiert mir einfach
    (egal wo auch immer).

    Ich kann es nicht wirklich steuern,
    kenne den Auslöser nicht,
    mir fällt nur auf, dass es mir am Berg
    besonders leicht fällt, da es dort für mich
    keine Energieräuber gibt,
    meist absolute Stille herrscht
    und augenscheinliche Bewegungslosigkeit.

    Es ist ein ungewöhnlicher
    „STILL STAND“
    ein Stillstehen im Fließen

    und dabei geht das „Tor“ auf
    und mich streift die Glückseligkeit ;-)
  9. zitierenSeren_a schreibt am 30.06.2010 um 12:18 Uhr:...der Ort der Ewigkeit... schön ist das...

Diesen Eintrag kommentieren