Z.ART

25.01.2018 um 20:32 Uhr

MEIN HERZ POCHT WILD!


Musik: Deru – I Want

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Der kahle Raum

ist in ein fahles Licht getaucht

ein Flüstern, Raunen

dringt an mein Ohr

rechts und links neben mir

liegen dicht auf Matratzen gedrängt

Kinder, Frauen, Männer

 

Ich fühle mich unwohl

wälze mich unruhig

von einer Seite auf die andere

kann mir nicht erklären

was ich hier mache

bzw. wo ich überhaupt bin

auch fröstelt mich etwas

 doch da ist nichts

mit dem ich mich

zudecken könnte

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 „Du kannst dich ruhig

auf mich legen!“

 

 

so, eine dunkle, sehr angenehme

warme Stimme neben mir

 

 

Es

 

bist

 

du!

 

 

Ohne zu zögern

 lege ich mich auf deinen Bauch

vergrabe mich in dir

du bist so warm

so wunderbar weich

so duftend

ich bin regelrecht entzückt

 

Auch du bist hingerissen

ich merke das

ich spüre das

 

will mehr

 

doch dann fallen mir

-   mein Herz pocht ganz wild -

die vielen Leute im Raum ein

 

 

Ich wache auf

@zartgewebt 

 

 

 

 

 Bildquelle: Dario Morales/Sarah Lucas

 

 

 

 

 

 

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenNightwulf schreibt am 19.03.2018 um 20:01 Uhr:ohhhh... im Traum, welch Wunsch lässt uns da nicht Wärme fühlen, welche im realen vielleicht gerade nicht erreichbar ist... kein für mich guter Eintrag... denn es muss mich nicht mal frösteln... um zu vermissen...

    Erinnerungen: "sporadisch eingeräumt... ganz sicher keine Luxus - Suite, doch wer braucht das schon... wenn zwei Herzen im Einklang schlagen... Nicht das wo wir sind ist wichtig... nur das wir sind... zusammen... der Sommer meint es gut, brennende Hitze am Tage, drückende Schwüle in der Nacht... das offene Fenster sollte etwas an Klima - Veränderung bringen... doch mit unserer Leidenschaft entbrannten wir den eh schon aufgeheizten Nachthimmel... Lust riechbar... fühle ich deinen erhitzten Körper neben mir... so weich, atme dich... dein Duft raubt mir die Sinne... schwer zurückhaltend schmiegst du dich noch fester an mich... drückst deine Erregung spürbar auf mich... Pheromone überfluten den Raum, ich bin dein... du mein... möchte dich berühren... all deine Rundungen erkunden... sie mit meinen Fingerspitzen sanft streicheln... doch noch immer diese für mich völlig ungewohnte Zurückhaltung... dies das hier mit uns ist mir wichtig, zum ersten mal in meinem Leben... du bist mir wichtig... wollte diesmal nicht den Eindruck vermitteln... nur "männlich beschränkt" auf des Eine aus zu sein... meine Zurückhaltung spürend liessest du dein Hand sanft über den meinen Körper wandeln... zart... kaum berührend... und wiedermal fühlte ich dies ganz besondere elektrisierende..."

    Hmmm... den weiteren Verlauf ein jener Nacht überlasse ich deiner Vorstellung... eines noch... hier geht es nicht nur einfach um Leidenschaft zweier Körper welche sich angezogen fühlen... nicht nur im sinnlichen, im Ausleben von Leidenschaft... zu verschmelzen... auf das aus Zweien eins wird... im körperlichen wie auch in Geist, auf einer spirituellen Ebene, welche schwer zu verstehen ist...

    ... und ich beging den grössten Fehler meines Lebens...
  2. zitierenzartgewebt schreibt am 20.03.2018 um 15:49 Uhr:Verstehen, tu‘ ich das schon, Wolf. Sehr gut sogar.
    Körper, Geist und Seele geeint, da geht nichts drüber, ;-)
    für mich das A und O einer intakten (Liebes)Beziehung!

    Einen Fehler würde ich nur darin sehen, etwas zu nehmen,
    was mir nicht gegeben ist.

    ?:-/

  3. zitierenNightwulf schreibt am 20.03.2018 um 21:56 Uhr:"Einen Fehler würde ich nur darin sehen, etwas zu nehmen,
    was mir nicht gegeben ist."

    ??? diese deine Worte wollen sich mir nicht erklären... ???
  4. zitierenzartgewebt schreibt am 21.03.2018 um 19:01 Uhr:Du hast recht, manchmal drücke ich mich wirklich sehr unverständlich aus. Sorry.

    Weißt du, so, wie du die Situation beschrieben hast, konnte ich keinen „Fehler“ in deinem Tun
    entdecken, ihr wart meines Erachtens (in dem Moment) ein Herz und eine Seele. Auch die
    körperliche Anziehungskraft war gegeben. So wie du beschreibst – beidseitig – spürbar, wobei
    sie sich aber (noch) in Zurückhaltung übte.

    Dieses:

    *Einen Fehler würde ich nur darin sehen, etwas zu nehmen,
    was mir nicht gegeben ist.*,

    ... erwähnte ich nur deshalb, da es (ich zitiere Dr. Volker Zotz)

    „einem Vergehen gleicht, wenn man gegen den Wunsch und das Interesse des anderen
    in dessen Intimsphäre eindringt. Wenn man aus Motiven sexuellen Begehrens den anderen
    auch mit den leichtesten Druckmitteln zu etwas bewegen will, was er nicht möchte.
    Jeder, der sein Bewusstsein erweitern möchte, muss eine große Empfindsamkeit für den
    Nächsten entwickeln. Er darf ihn nicht zu einem Mittel zum Zweck der eigenen Befriedigung
    entwerten. Gerade bei der Sexualität, wo starke Triebe bestimmend sein können,
    mag dies schwer sein.“…“Was fordern wir vom anderen? Will er auch wirklich das, was ich verlange?
    Gerade Nähe macht oft blind. Man nimmt seine Gewohnheitsrechte war, doch der andere
    gibt vielleicht nur mechanisch, was wir fordern, ohne mit Würde dabei zu sein.
    Doch wenn wir ihn entwürdigen, dann entwürdigen wir uns selbst.“

    ?;-)

    Niemand ist fehlerlos.


  5. zitierenzartgewebt schreibt am 22.03.2018 um 10:50 Uhr:Ach, was bin ich blöd!

    DU übtest dich in Zurückhaltung, nicht sie!






  6. zitierenNightwulf schreibt am 22.03.2018 um 19:26 Uhr:neee nicht blöd, nur ein Irrtum... ;-) soweit ich mich erinnere passierte mir dies dir gegenüber auch mal :-) menschlich?

    jup... dennoch war ich, für mich bis dahin so unüblich, stets der zurückhaltende Part... mit dem stetigen Wunsch nichts falsch zu machen, tat ich dann doch unbewusst alles dafür um wirklich ALLES falsch zu machen...

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