Z.ART

23.05.2011 um 20:47 Uhr

MICH GRUSELT!

 

 

Trotz, dass es mich gruselt,

kann ich nicht davon lassen;

immer wieder schaue ich das Bild.

Ich weiß nicht genau

woran es liegt, aber es hat

etwas sehr Fremdes inhärent,

das ich nicht wirklich

zuordnen kann;

eigenartigerweise

finde ich weder Mann

noch Frau darin,

auch sehe ich

nichts Transsexuelles.

Das Betrachten des Bildes

erzeugt ein sehr flaues Gefühl

in der Magengegend,

denn das Wesen darauf 

scheint einem Alptraum entsprungen,

ein Wesen ähnlich der Art,

 wie es mich manchmal

in meinen Träumen heimsucht.

Zudem sollte man aber wissen,

dass ich in meinen Träumen

hin und wieder Gestalten kreiere,

die sich in ihrem Sein

weitab von „Gut und Böse“ bewegen,

Wesen, nicht Tier,

aber auch nicht Mensch.

 

Obwohl, ich muss gestehen:

Gruseliges liegt mir;

na ja, liegt, ist nicht das Wort,

doch es löst etwas aus,

es weckt etwas in mir

das tief zu schlummern scheint.

Grobschlächtiges vermag das nicht,

  Grobschlächtiges stößt mich ab,

  das geht nicht in die Tiefe;

  es ist eher das Feine, das

  Subtile, Versteckte

 (keine Ahnung)

das mich erschaudern lässt.

 

Sieh selbst:

Dieser Trailer

 

  play

   

   ein kleiner Ausschnitt von

   

Jean Cocteaus

„Le sang d`un poete“

 

 lässt gar meinen Atem stocken.

Der Fall in den Spiegel

beinhaltet für mich

 eine Schrecksekunde,

einen Moment

der mich erstarren lässt;

geht sehr stark in die Psyche.

Und doch,

 macht es mich neugierig,

und doch,

will ich wissen,

was dahinter steckt,

will ich wissen,

was sich dahinter verbirgt,

was der Auslöser

dieses Gruseleffekts ist

@zartgewebt

 

  Bildquelle: Christer Strömholm

 


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