Das Kunstwerk im Zeitalter seiner weltweiten Verfügbarkeit:
Von seiner Materialität befreit und als
binärer Code der sinnlichen Erfahrbarkeit entzogen
findet es seinen Weg durch das weltumspannende Netz,
um zeitlich und räumlich ungebunden
an vielfachen visuellen Schnittstellen zwischen
universeller Maschine und Mensch
in das Abbild seiner selbst transformiert zu werden,
womit die Rezeption durch den Betrachter ermöglicht wird.
Dieser Vorgang ist Teil des künstlerischen Konzeptes
und erweitert den Begriff der multimedialen Kunst
um eine weitere Facette:
Das Kunstwerk ist nun permanent temporär.
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